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LKW-Fahrverbot in Wien und NÖ: Verschärfung mit 1.1.2016

Details zur Ausweitung auf Euro 2-LKW

Seit 1. Juli 2014 gilt in Wien und im östlichen NÖ ein Fahrverbot für LKW der Euroklasse 0 und 1. Dieses Fahrverbot wird nun auch auf Euro 2 LKW ausgedehnt.

Seit 1. Juli 2014 gilt in Wien und im östlichen NÖ ein Fahrverbot für LKW der Euroklasse 0 und 1.
Dies betrifft Lkw und Sattelzugfahrzeuge ALLER Gewichtsklassen mit einem Euro-1-Motor, die bis ca. 1995 - 1997 zugelassen wurden.  

Ab 1. Jänner 2016 werden auch Fahrten mit Euro 2-Lkw und -Sattelzugfahrzeugen verboten. 
Euro-2-LKW wurden ca. 1996 - 2000 zugelassen. 

Abgasplakette vorgeschrieben

Alle Lkw, die noch eingesetzt werden dürfen, müssen seit 1. Jänner 2015 mit einer für sie gültigen Abgasplakette gekennzeichnet werden, die man bei Autowerkstätten/ÖAMTC/ARBÖ kostenpflichtig erhält.

Kosten ca. € 20 – 30,-

Abgasplaketten
Abgasplaketten (die rote Plakette darf nurmehr bis Ende 2015 fahren)


Betroffenes Gebiet

Sanierungsgebiet
Betroffenes Gebiet (zum Vergrößern bitte klicken)

Die wichtigsten Ausnahmen für die Wirtschaft

Werkverkehrsausnahme 

Voraussetzungen:

LKW 

  • bis 12 t höchst zulässiges Gesamtgewicht
  • mit Euro-1- oder Euro 2-Motor
  • im Werkverkehr
  • maximal 4 Lkw in der Firma (gesamte Lastkraftwagenflotte) 

Werkverkehr: alle Gewerbe außer Gütertransporteure (Kleintransporteure oder Frächter).

Wenn alle vier Voraussetzungen erfüllt sind, stellt die MA 46 eine Ausnahme aus (Bescheid), der in ganz Österreich gilt. Dieser Bescheid muss mitgeführt werden. Für den LKW erhält man von der Behörde ein IG-L-Pickerl, das bei LKW bis 3,5 t hzG hinten, bei schwereren LKW hinten und vorne aufgeklebt werden muss.

  • Die Kosten der Ausnahme betragen ca. € 30,-, die Ausnahme gilt für jeweils 3 Jahre. 
  • Dauer für die Ausstellung: 2 – 3 Wochen. 
  • Für die Antragstellung bietet die Wirtschaftskammer ein eigenes Formular.

Behörde in Wien:

MA 46 Landesfahrzeugprüfstelle
7.-Haidequerstraße 5
1110 Wien

Behörde in NÖ:

Für Firmen aus NÖ (aus den Bundesländern/Ausland) ist jene BH zuständig, in der die Firma liegt bzw. deren Gebiet zuerst angefahren wurde zB. aus dem Süden über die A 2 die BH Mödling, aus dem Westen über die A 1 die MA 46, aus Osten (A 4) die BH Bruck/Leitha.  

Ausnahme für LKW mit sehr kostenintensiven Spezialaufbauten 

Unter LKW mit sehr kostenintensiven Spezialaufbauten wird folgendes verstanden:

  • Es muss sich um einen LKW mit Fahrgestell handeln (meist LKW der Klassen N2 und N3)
  • Es muss sich um einen Aufbau, nicht um Einbauten handeln
  • Der Spezialaufbau ist speziell für diesen LKW gefertigt
  • Der Spezialaufbau ist dann sehr kostenintensiv, wenn er
    • zum Zeitpunkt der Anschaffung teurer als €100.000,- war oder
    • wenn die Kosten des Spezialaufbaus mindestens genauso teuer waren wie die Kosten des Fahrgestells

> Details

Fahrzeuge nach Schaustellerart 

Dieses Fahrzeug ist mit fest montierten Geräten oder Aufbauten ausgestattet. Die Ausnahme gilt direkt, kein Bescheid nötig 

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