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Mariahilfer Straße Neu

Alle Informationen zur Neugestaltung von Wiens größter Einkaufsstraße

Gestaltungsprinzipien der Einkaufsstraße

Ladetätigkeit und Belieferung

Verkehrsregeln in und rund um die Mariahilfer Straße

MaHü - leichter parken - schöner shoppen (pdf-Flyer)

Fußgängerzone 

Begegnungszonen 

Buslinien 13A und 2B

Daten und Links

Ihr Kontakt zur Wirtschaftskammer Wien


Gestaltungsprinzipien der Einkaufsstraße

Seit 1. August 2015 steht die Mariahilfer Straße in der neuen Gestaltung zur Verfügung. Augenfällig ist die neue Barrierefreiheit, d.h. sowohl die zentrale Fußgängerzone (von Andreasgasse bis Kirchengasse) als auch die daran anschließenden Begegnungszonen kommen ohne Niveauunterschiede zwischen Fahrbereich und Fußgängerflächen aus.

Schanigärten wurden nach einem modularen System neu organisiert und von den Häusern abgerückt, um den Passanten mehr Platz vor den Geschäftsauslagen zu geben. Aufgrund zahlreicher Feuerwehrzufahrten wurden die möglichen Flächen für Schanigärten allerdings stark beschränkt.

Verschiedene Sitzmöbel, z.T. mit Begrünung bzw. Wasserspiel, bieten zusätzliche Plätze zum Ausruhen. Auch die Beleuchtung wurde verbessert und bekam einen neuen Anstrich.

In den Begegnungszonen dürfen Fußgänger ebenfalls die Fahrbahn benutzen – gleichberechtigt mit anderen Verkehrsteilnehmern, allerdings ohne diese mutwillig zu behindern.

In der Fußgängerzone wurde das Radfahren – allerdings nur in Schrittgeschwindigkeit - erlaubt.

Ladetätigkeit und Belieferung

Die Regelungen für die Anlieferung wurden abgestimmt auf den besonders hohen Bedarf an Warenanlieferung in Österreichs größter Geschäftsstraße:

  • In der Fußgängerzone gilt ein erweitertes Lieferfenster von Montag bis Samstag (werktags) von 6 bis 13 Uhr; dann ist die Zufahrt für Ladetätigkeit sowie für Taxis zum Ein-/Aussteigenlassen erlaubt. Die Fußgängerzone ist in Fahrtrichtung stadteinwärts als Einbahn zu befahren.
  • In den beiden Begegnungszonen (ebenfalls Einbahnen von Kaiserstraße bis Andreasgasse sowie von Getreidemarkt bis Kirchengasse) bezeichnen Bodenmarkierungen auf der jeweils rechten Fahrbahnseite die Ladezonen für Lastfahrzeuge (d.h. LKW, Lieferwägen, Kombi; aber keine PKW). In den dazwischen liegenden, unmarkierten Bereichen gilt ein Parkverbot; damit ist das Halten für max. 10 Minuten mit Gratisparkschein bzw. auf die Dauer einer Ladetätigkeit mit allen Fahrzeugarten (auch PKW) erlaubt. Beide Regelungen gelten zeitlich unbeschränkt (täglich 0-24 Uhr).

Verkehrsregeln in und rund um die Mariahilfer Straße 

Bereits vor dem eigentlichen Umbau der Mariahilfer Straße wurden umfangreiche Verkehrsmaßnahmen in Kraft gesetzt, die in den Bezirken Mariahilf und Neubau immer wieder ergänzt wurden, um möglichen Durchzugsverkehr zu vermeiden: Querungen zwischen den Bezirken wurden zunächst unterbunden, einzelne später wieder geöffnet – allerdings nur inklusive Einbahnumdrehungen im weiteren Straßenverlauf. Dadurch wurde die Erreichbarkeit der hier ansässigen Betriebe deutlich verschlechtert. Und auch Bewohner, die die Serviceleistungen von z.B. Transport- oder Handwerksbetrieben benötigen, werden diese Barriere spüren.Die neue Verkehrsorganisation entnehmen Sie bitte der Grafik!

Querungskonzept


Die Bezirke Mariahilf und Neubau sind nun flächendeckend als "Tempo 30-Zonen“ ausgewiesen. Das bedeutet, dass auch Neustiftgasse, Burggasse und Gumpendorfer Straße nur mit max. 30 km/h befahren werden dürfen. Ausgenommen sind nur jene Bereiche, in denen der öffentliche Verkehr nicht behindert werden soll, d.h.

  • Schienenstraßen
  • Busspuren
  • Abschnitte von Hofmühlgasse, Kirchengasse und Burggasse (aufgrund Buslinie 13A)

Fußgängerzone (von Andreasgasse bis Kirchengasse)

Die Zufahrt in die ca. 450 m lange Fußgängerzone Mariahilfer Straße ist über alle an die Fußgängerzone angrenzenden Straßen möglich und wird für Radfahrer ganztags und für Liefertätigkeit und Taxis zum Aus- und Einsteigen von Mo.-Sa.(werkt.) 6-13 Uhr zulässig sein. Es gilt eine Einbahn in Fahrtrichtung Getreidemarkt. 

Für die Befahrung der Fußgängerzone (also auch für Radfahren) ist maximal Schrittgeschwindigkeit erlaubt.

Begegnungszonen (von Kaiserstraße bis Andreasgasse und von Getreidemarkt bis Kirchengasse)

Begegnungszonen sind verkehrsberuhigte Bereiche, die seit der 25. Novelle der Straßenverkehrsordnung vom 31.3.2013 von der Behörde verordnet werden können.

In einer Begegnungszone dürfen Fußgänger die gesamte Fahrbahn benützen. Sie dürfen den Fahrzeugverkehr jedoch nicht mutwillig behindern. Radverkehr ist erlaubt. Für alle Verkehrsteilnehmer gilt eine Geschwindigkeitsbeschränkung von max. 20 km/h.

Schild Begegnungszone

Parken ist in der Mariahilfer Straße nicht erlaubt. Vereinzelt wurden jedoch Behindertenparkplätze verordnet.

In der Begegnungszone gilt jeweils Einbahn vom Gürtel bzw. Getreidemarkt kommend in Richtung Fußgängerzone. Lediglich der Abschnitt von Zieglergasse bis Andreasgasse wird als Gegenverkehr geführt, um ein Ausfahren aus der Attersee-Garage zu ermöglichen.

Ladetätigkeit mit Lastfahrzeugen (Lkw, Kombi; NICHT: Pkw!) ist an den gekennzeichneten Stellen am rechten Fahrbahnrand erlaubt. An den ungekennzeichneten Stellen des rechten Fahrbahnrands gilt ein Parkverbot, d.h. das Halten bis zu 10 Minuten mit Gratisparkschein oder auf Dauer einer Ladetätigkeit (auch mit Pkw) ist zulässig.

Ein Video der Stadt Wien erklärt die Benutzung der Begegnungszone aus Sicht privater Pkw-Fahrer.

Buslinien 13A und 2B

Die Buslinie 13A fährt seit 18.11.2013 im 6. Bezirk eine neue Route in Fahrtrichtung 8. Bezirk/Alser Straße. Die neue Route verläuft über Gumpendorferstraße -Windmühlgasse (mit neuer Haltestellein der Gumpendorfer Straße/Höhe Apollokino) -Capistrangasse - Mariahilfer Straße (mit Haltestelle U3 Neubaugasse, Höhe Mariahilfer Straße Nr. 36) - Kirchengasse und weiter in der früheren Route. Die neue Routenführung gilt auch für die Nachtbuslinie N71.

Seit April 2015 ist die Buslinie auf Gelenksbusse umgestellt, womit mehr Fahrgäste transportiert werden können.

Die Buslinie 2B wurde per 18.11.2013 eingestellt.