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Neue Checkbox für Alternative Streitbeilegung

Das E-Commerce-Service im "Firmen A-Z" der WKO ist erweitert worden.

Unternehmen haben auf ihrer Website eine Reihe von Angaben zu veröffentlichen, etwa nach dem E-Commerce-Gesetz (ECG), der Gewerbeordnung bzw. dem Unternehmensgesetzbuch sowie dem Mediengesetz. Dabei gilt es genau zu sein, damit keine der notwendigen Angaben vergessen wird. 

Impressumvorschriften einfach erfüllen

Am einfachsten können die Impressumsvorschriften erfüllt werden, indem das kostenlose "ECG-Service" im Firmen A-Z auf wko.at genutzt wird. Dazu melden Sie sich auf wko.at im "Firmen A-Z" unter dem Button "ECG-Service" mit Ihren Zugangsdaten an und folgen dem Eingabeassistenten. Sind alle Pflichtfelder ausgefüllt, verlinken Sie das Firmen A-Z mit dem Eintrag. Dadurch sind alle gesetzlich vorgeschriebenen Impressums- und Offenlegungsangaben erfüllt. Bei Fragen und Problemen hilft Ihnen gerne unsere kostenlose 

WKO.at-Service-Line
T 0800/221 223
F 0800/221 224
E office@wko.at)  

Feature zur Streitbeilegung

Seit Anfang Februar ist das "ECG Service" im Firmen A-Z um eine Funktion erweitert. Es können nun auch Angaben über eine Alternative Streitbeilegung gemacht werden. Nach dem Alternative-Streitbeilegung-Gesetz (AStG) können sich Unternehmen bei Streitigkeiten mit Verbrauchern anstelle eines Gerichtsverfahrens freiwillig (Verpflichtung nur für wenige Branchen) auch einem alternativen Streitbeilegungs-Verfahren unterziehen. Das Gesetz gilt für entgeltliche Verträge über Waren und Dienstleistungen, egal ob sie im Internet oder außerhalb abgeschlossen worden sind. Auch für Webshop-Betreiber besteht keine Verpflichtung, sich einem AS-Verfahren zu unterwerfen.  

Kunden müssen informiert werden

Wenn Sie sich freiwillig einem AS-Verfahren unterwerfen, haben Sie Ihre Kunden auf Ihrer Website und falls vorhanden in Ihren AGB darüber zu informieren, unabhängig von einem konkreten Streitfall. Diese Information hat auch einen Link zu der oder den jeweiligen AS-Stelle(n) zu enthalten. Für Webshops bzw. Schlichtungen bezüglich Online-Streitigkeiten bietet sich der Internet-Ombudsmann als freiwillige AS-Stelle an. Aber auch die Schlichtung für Verbrauchergeschäfte kommt in Frage.

Im Firmen A-Z haben Sie nun die Möglichkeit, die Schlichtungsstelle, der Sie sich freiwillig unterwerfen wollen,  mittels Drop-down-Menü einfach und unkompliziert auszuwählen. 


Achtung!
Unabhängig davon, ob sie sich freiwillig einer Schlichtungsstelle unterwerfen oder nicht, haben Unternehmen, die online Kauf- oder Dienstleistungsverträge abschließen - egal ob über Webshops, via E-Mail oder sonstige Online-Vertriebsformen – oder Online-Marktplätze betreiben, auf ihren Websites Verbrauchern gegenüber den Link zur sogenannten „Online Streitbeilegungsplattform“ der EU sowie eine E-Mail Adresse für Beschwerden anzugeben.
Tipp!

Der Formulierungstipp dazu lautet:

"Verbraucher haben die Möglichkeit, Beschwerden an die Online-Streitbeilegungsplattform der EU zu richten: http://ec.europa.eu/odr.

Sie können Ihre Beschwerde auch direkt bei uns bei folgender E-Mail-Adresse einbringen: ……………………………………… (z.B. beschwerde@unternehmen.at)"