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Berufsschnuppern - Information & Versicherung

Beim Berufsschnuppern erhalten Jugendliche die Möglichkeit, Berufe in der Praxis kennen zu lernen
Stand:

Schnupperarten

  1. Während der Unterrichtszeit
    1. Berufspraktische Tage/Woche
      Schulveranstaltung, durch die Schule organisiert
    2. Individuelle Berufspraktische Tage
      für Pflichtschüler (WMS, NMS, PTS, FMS, SPZ, ZIS) ab der 8. Schulstufe während der Unterrichtszeit. Wird über das Berufsorientierungszentrum der Stadt Wien (BOZ) abgewickelt.
    3. Individuelle Berufs(bildungs)-orientierung
      für Schüler der BMHS oder AHS ab der 8. Schulstufe während der Unterrichtszeit.
  2. Außerhalb der Unterrichtszeit
    für alle Schüler ab der 8. Schulstufe in der schulfreien Zeit (Ferien).
  3. Nach der Schulpflicht und ohne aufrechten Schulbesuch
    für Jugendliche nach der Schulpflicht und ohne aufrechten Schulbesuch.

Schnupperarten zum Herunterladen

Was ist Berufsschnuppern?

Durch Zuschauen, Fragen stellen und Ausprobieren einfacher, ungefährlicher Tätigkeiten sollen interessierte Jugendliche den Wunschberuf im Arbeitsalltag kennen lernen. Das betrifft in der Regel Tätigkeitsbereiche des ersten Ausbildungsjahres.

Ein Einsatz des Jugendlichen als Ersatz oder Entlastung eines Mitarbeiters des Betriebs ist dabei nicht erlaubt. Es darf auch keine Eingliederung des Jugendlichen in die betriebliche Organisation stattfinden. Andernfalls wäre ein Arbeitsverhältnis mit allen arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen gegeben.

Entlohnung

Da das Berufsschnuppern kein Arbeitsverhältnis zwischen Jugendlichem und Betrieb darstellt, besteht auch kein Anspruch auf Entlohnung. Als Zeichen besonderer Anerkennung haben sich Gutscheine bzw. Verpflegung bewährt. Sowohl die private Schnupperinitiative als auch die individuelle Berufsorientierung (= schulbezogene Veranstaltung) sollten im Interesse des Betriebes und des Jugendlichen ausschließlich aufgrund einer schriftlichen Vereinbarung erfolgen.

Dauer

Generell gilt, dass das Berufsschnuppern pro Betrieb und Arbeitsplatz nicht länger als 5 Tage dauern darf. Sollte der Jugendliche jedoch in mehreren Betrieben „schnuppern“, so darf der Zeitraum der Berufsorientierung aus Gründen der gesetzlichen Unfallversicherung insgesamt 15 Tage pro Kalender-jahr nicht übersteigen.

Für das Berufsschnuppern gilt das Kinder- und Jugendlichenbeschäftigungsgesetz. Der Jugendliche darf von Montag bis Freitag nicht länger als 8 Stunden pro Tag in der Zeit zwischen 7:00 und 18:00 Uhr im Betrieb anwesend sein. Bei Berufen mit besonderen Arbeitszeiten kann die Beginn– und Endzeit aus Gründen der praxisorientierten Berufsorientierung mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten davon abweichen (Rauchfangkehrer, Reinigungstechnik, Bäcker, Konditor ab 6:00 Uhr; Maskenbildner bis 20:00 Uhr).

Vorsicht beim Schnuppern im Tourismus und in der Gastronomie

Nach der derzeitigen Rechtsauffassung der AUVA/der Krankenkassen sind unverbindliche Berufsschnuppertage „Nach der Schulpflicht und ohne aufrechten Schulbesuch“ in den Bereichen Hotellerie und Gastronomie nicht möglich.

Wichtige Adressen - Nähere Infos

BiWi - Berufsinformationszentrum der Wiener Wirtschaft
Währinger Gürtel 97 | 1180 Wien
T 01/514 50-6518 | E mailbox@biwi.at | W www.biwi.at

BOZ - Berufsorientierungszentrum des Stadtschulrates für Wien

Burggasse 14-16 | 1070 Wien
T 01/270 00 86 | E boz@wbn.wien.at | W www.boz.schule.wien.at  

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