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Charta der Vielfalt – Netzwerkabend mit Podiumsdiskussion am 16.10.2018

Wertschöpfung durch Wertschätzung

Um die Initiative „Charta der Vielfalt“ auf die nächste Ebene zu heben, ihr einen neuen Rahmen zu geben und die Strukturen zu festigen fand am 16.10.2018 ein Netzwerkabend mit Podiumsdiskussion zum Thema „Wertschöpfung durch Wertschätzung“ statt.

Nach der Eröffnung durch Junge Wirtschaft Wien Vorsitzenden, Jürgen Tarbauer, begrüßte Moderatorin, Mag.a Karin Bauer - Ressortleiterin Karriere, derStandard, unsere Podiumsgäste: Mag.a Dr.in Traude Kogoj - Diversity-Beauftragte, ÖBB-Konzern, Franz Schweidler - Inhaber, Schweidler&Comfort4 all, Vera Strobachova Budway, M.A. - Diversity-Managerin, Erste Group Bank AG und Mag. Norbert Pauser - vormals Pauser Diversity & Inclusion Consulting

Podiumsmitglieder
© Charta der Vielfalt

von links nach rechts: Mag. Susanne Metz (WKW), Mag. Karin Bauer (derStandard), Jürgen Tarbauer (Vorsitzender Junge Wirtschaft), Mag. Dr. Traude Kogoj (ÖBB Holding AG, Diversity-Beauftragte des ÖBB Konzerns), Franz Schweidler (Inhaber comfort4all), Vera Strobachova Budway, MA,  (Erste Group Bank AG-  Group Diversity Manager), Mag. Norbert Pauser (vormals Pauser Diversity & Inclusion Consulting).


Mag. Norbert Pauser, Diversity-Experte der ersten Stunde und Mitbegründer der „Charta der Vielfalt“ (ehemals Pauser Diversity & Inclusion Consulting) gab interessante Einblicke in die Ergebnisse der Onlineumfrage sowie des darauffolgenden qualitativen Workshops vom 14.05.2018

Wir sehen einerseits eine sich hochschraubende Skandalisierung von Diversitätsdimensionen - Stichwort Geschlechterwahnsinn - andererseits eine Professionalisierung auf Unternehmensebene.
Mag. Norbert Pauser

Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen derzeit machen es der Vielfalt aber nicht leicht. Unternehmen suchen sich dennoch aus, wer sie sein wollen. Manche entscheiden sich am Ende klar für die Vielfalt.

Unternehmen sprechen über die Charta

Von Charta-Mitgliedsunternehmen erfuhren die TeilnehmerInnen welche Beweggründe sie für die Unterzeichnung der Charta hatten und erhielten Einblicke in deren speziellen Diversity-Maßnahmen und Aktivitäten.


Frau Mag. Dr. Traude Kogoj sieht die Charta als Sprachrohr um für gemeinsame Ziele Position zu beziehen. Die ÖBB hat die Charta bereits im Jahr 2013 unterzeichnet. Frau Mag. Dr. Kogoj bringt es auf den Punkt:

Weil Vielfalt reicher macht – das Individuum genauso wie die Firma.
Mag. Dr. Traude Kogoj

Sie schlägt Anreizsysteme für bestehende und potenzielle Unterzeichnerunternehmen vor. 


Die Diversitymanagerin der Erste Group Bank AG, eines weiteren renommierten Mitgliedunternehmens seit 2014, Vera Strobachova Budway, MA sieht den Mehrwert der Charta-der-Vielfalt im Erfahrungsaustausch:

Die im Rahmen der Charta der Vielfalt vorgestellten Best Practice Beispiele haben uns dazu inspiriert neue Ideen in unser Diversity Management zu implementieren.
Vera Strobachova Budway, MA

Es sei immer mehr zu erkennen, dass immer mehr große Unternehmen das Potenzial von Diversity erkennen, so zeige z.B. die EU-Richtlinie zum Reporting nichtfinanzieller Belange Wirkung. Diversityziele seien genauso wichtig und verdienten ebenfalls Bonusrelevanz. 
Hinweis: Unter der Rubrik  Praxisbeispiele sind dazu alle bisherigen Best-Practice Beispiele zu finden.


Franz Schweidler ist Geschäftsführer des Unternehmens Comfort4all, das sich in der Dimension Barrierefreiheit/Behinderung engagiert. Herr Schweidler betonte, wie wichtig es sei, Diversity in all seinen Facetten zu betrachten und alle Beteiligten im Sinne der Inklusion miteinzubeziehen:

Es geht darum ALLE MitarbeiterInnen, KundenInnen und PartnerInnen als gleichwertige und gleichberechtigte Menschen nicht nur zu dulden (tolerieren), sondern sie generell als realen Mehrwert und tatsächliche Bereicherung für das Unternehmen und die Gesellschaft zu erkennen bzw. auch anzuerkennen und wertzuschätzen
Franz Schweidler

Während und nach der Podiumsdiskussion gab es viele interessante Inputs sowie einen regen Austausch. Unter den interessanten Vorschlägen fanden sich unter anderem schon aus dem Workshop gewonnene Erkenntnisse, wie z.B. mehr Storytelling, um das Thema greifbarer zu machen. Einige dieser Ideen, wie bspw. ein Treffen der Unterzeichnerbetriebe wurden bereits aufgegriffen. Das erste dieser Formate wird gemeinsam mit der ÖBB umgesetzt. Mehr dazu erfahren Sie in Kürze über unseren Newsletter.

Podium
© Charta der Vielfalt
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