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Österreichischer IT- & Beratertag

Rückblick 2004

IT & Beratertag
Stand:

Österreichischer Beratertag 2004: Sicher ist: Nichts ist sicher!

Der Österreichische Beratertag in der Wiener Hofburg war ein voller Erfolg: Der Große Redoutensaal war nahezu bis zum letzten Platz voll. Unternehmer und Unternehmerinnen ließen sich über die vielen Aspekte der Unternehmenssicherheit informieren. Das Highlight: Ex-Cobra-Chef Wolfgang Bachler referierte über das "Cobra-Prinzip".

Der Bogen der Vorträge und Diskussionen spannte sich von der IT-Sicherheit bis hin zur persönlichen Sicherheit. Für den Obmann der Unternehmensberater und Informationstechnologen in der Wirtschaftskammer Niederösterreich, Alfred Harl, entscheidend: "Wir möchten hier das Thema Sicherheit in seiner ganzen Spannweite präsentieren. Und: Wir möchten Zukunftsperspektiven liefern – wie etwa mit dem Vortrag des IT-Spezialisten und früheren Chefs der Spezialeinheit Cobra, Wolfgang Bachler, über schnelles, effektives und flexibles Handeln bei einer Attacke. Denn", fügt Harl hinzu, "unser Wirtschaftsstandort ist nur dann stark, wenn ein Gefühl der Sicherheit herrscht."

Eine philosophische und psychologische Betrachtung von "Angst als Motivation und Demotivation im Umgang mit Grenzsituationen" lieferten Univ. Prof. Gerhard Schwarz und der Psychotherapeut Reinhold Wildner. Was beeindruckte die Teilnehmer am meisten? "Das Live-Hacking war schon faszinierend", so einer der vielen anwesenden Unternehmensberater, "Dass ein Computersystem so leicht von außen angegriffen werden kann, ist unglaublich."

Schwerpunkt Weiterbildung

Ein zentrales Thema beim Beratertag war der Bereich Weiterbildung. "Das Programm war bewusst auf die Wissensvermehrung der Besucher ausgelegt", so Robert Bodenstein von der Wiener Standesvertretung als Mitveranstalter. Für die 38.000 Unternehmensberater und Informationstechnologen gibt es nämlich ab sofort ein besonderes "Ausbildungs-Zuckerl": Die IISA (Initiative Informationssicherheit Austria) bietet die Ausbildung zum "Informationssicherheits-Consultant" an. Diese Zusatz-Ausbildung endet mit einer Akkreditierung und versorgt die Teilnehmer mit dem notwendigen Know-How zum Thema Unternehmenssicherheit. Neben dem rechtlichen Background werden die angehenden Consultants auch mit einem Software-Tool für Beratungen und mit Checklisten zum Thema Sicherheit "versorgt". Infos unter office@iisa.at.

In den Pausen und nach Ende der Veranstaltung wurde emsig Networking betrieben. Das Resümee von Obmann Harl: "100 Prozent der Unternehmen wollen ein "sicheres" Unternehmen sein. Doch nur 14 Prozent legen überhaupt Sicherheitsrichtlinien fest – was nicht mehr als eine "Absichtserklärung" darstellt. Wenn man außerdem bedenkt, dass 65 Prozent der Wirtschaftskriminalität durch unsachgemäße Handhabung von Informationen durch Mitarbeiter entstehen, gibt es beim Thema Sicherheit generell einen enormen Aufholbedarf."