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Schlafapnoe Therapie

Ursachen, Behandlung, Heilung
Schlafstörungen sind nicht schon immer als medizinisches Problem wahrgenommen worden. Unsere Leistungsgesellschaft verlangt heute in vielen Bereichen ein optimales Funktionieren von Körper und Geist, eine wesentliche Voraussetzung dafür ist ein erholsamer Schlaf.
HCP - Schlafapnoe Terapie
© Home Care Provider


Schlafstörungen gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden. Ungefähr 25 % der Erwachsenen leiden an Schlafstörungen und über 10 % erleben ihren Schlaf häufig oder dauerhaft als nicht erholsam. 

Was ist das Schlafapnoe-Syndrom?

Das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom (OSAS) ist eine im Schlaf auftretende Atmungsstörung, die sich in Form von Atemaussetzern (Apnoe) bzw. einer Verringerung der Atmungstiefe (Hypopnoe) äußert.

Bei den Betroffenen setzt im Schlaf wiederholt die Atmung aus, es kommt zu einem Abfall der Sauerstoffsättigung im Blut, wodurch eine Weckreaktion (Arousal) ausgelöst wird. Als Folge wechselt man in ein leichteres Schlafstadium.

Diese Atempausen können bis zu 60-mal pro Stunde oder häufiger auftreten. Im Durchschnitt dauert ein Atemstillstand 30-40 Sekunden.

Durch die Vielzahl dieser "Weckreaktionen“ während der Nacht wird die geordnete Schlafstruktur gestört und die für einen erholsamen Schlaf besonders wichtigen Tiefschlaf- und REM-Phasen bleiben fast vollständig aus. Wird der gesunde Schlaf unterbrochen, bedeutet das eine hohe Belastung vor allem für Herz und Gehirn.

Warum ist das Schlafapnoe-Syndrom gefährlich?

Unbehandelt können Schlafapnoen mit schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen wie

  • exzessiver Tagesschläfrigkeit,
  • Bluthochdruck,
  • Hertzrhythmusstörungen,
  • erhöhtem Herzinfarkt-Risiko,
  • erhöhtem Schlaganfallrisiko und
  • verminderter Lebensqualität

einhergehen.

Aber Schlafapnoen haben nicht nur negative gesundheitliche Folgen, sondern auch negative Begleiterscheinungen auf das soziale Umfeld. Eine erhöhte Müdigkeit untertags erhöht das Unfallrisiko, wodurch auch andere Personen gefährdet werden können.

Zusätzlich dazu leiden Patienten oft unter erhöhter Reizbarkeit und sogar Depressionen. Durch lautes Schnarchen der Betroffenen, Keuchen oder Schnappen nach Luft werden auch Partner während des Schlafens gestört.

Um negative Auswirkungen für Betroffene und ihr Umfeld zu reduzieren, ist das rechtzeitige Erkennen eines Schlafapnoe-Leidens daher sehr wichtig. Nach erfolgter Diagnose ist diese Krankheit heute sehr gut therapierbar.

Wie wird das Schlafapnoe-Syndrom diagnostiziert?

Die Symptome werden in der Regel bereits lang vor einer Diagnose von den Partnern wahrgenommen, da diese selbst durch lautes Schnarchen gestört werden oder unter dem unruhigen Schlaf des Partners leiden. Die Diagnose sowie Feststellung des Schweregrades müssen im Rahmen einer Untersuchung im Schlaflabor erbracht werden. In diesen Schlaflabors verbringt der Patient ein bis zwei Nächte zur Überwachung seines Schlafes. Dabei wird mit Hilfe von an verschiedenen Körperstellen angelegten Sensoren unter anderem die Gehirn- und Muskelaktivität, die Herz- und Atmungsfunktion sowie der Sauerstoffgehalt im Blut gemessen. Die Auswertung der erhobenen Daten erlaubt es dann, Schlafapnoen zu diagnostizieren und die optimale Therapie einzuleiten.

Was gibt es für Therapien?

Neben empfohlenen Begleitmaßnahmen wie Gewichtsreduktion, Verzicht auf Alkohol und Nikotin erfolgt die Standardbehandlung von Schlafapnoen durch sogenannte CPAP-Geräte (Continuous Positive Airway Pressure / CPAP).

CPAP zählt als Standardbehandlung bei obstruktiver Schlafapnoe. Über individuell angepasste Nasenmasken wird Luft mit einem leichten Überdruck in die Atemwege befördert, was diese während des Schlafes ständig freihält, Atemaussetzer somit verhindert und einen erholsamen Schlaf ermöglicht.