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INDUSTRIE AKTUELL
Ausgabe 17 | 08. September 2020

Positiver Jahresrückblick der Oö. Standortanwaltschaft

Industrie
© Fotolia_52923468_L_@TTstudio

Am 1. Juli 2019 hat die Wirtschaftskammer die Arbeit als Standortanwalt in Oberösterreich aufgenommen. Mit dem Standortanwalt wurde eine Institution geschaffen, die sich auf allen Ebenen für wichtige Infrastrukturprojekte einsetzt. Konkrete Aufgabe des Standortanwalts ist, im UVP-Verfahren die Interessen der Allgemeinheit an der Realisierung von öffentlichen und betrieblichen Projekten darzustellen und einzubringen sowie im UVP-Verfahren darzulegen.

Die Verfahrensdauer bei UVP-Genehmigungen oder laufenden Rechtsmittelverfahren hat sich in den letzten Jahren erheblich verlängert. „Bei großen Infrastrukturprojekten im Energiebereich muss man schon mit fünf Jahren rechnen. Notwendig sind daher kürzere Verfahrensfristen, wie sie im neuen Standortentwicklungsgesetz für Projekte von besonderem öffentlichen Interesse vorgesehen sind“, so Erich Frommwald, Obmann der Sparte Industrie.

Die Standortinteressen müssen bei der Entscheidungsfindung über ein Projekt eine wichtige Rolle spielen. „Es ist wichtig darzulegen, welche Argumente für ein Projekt sprechen. Damit zeigt die WKOÖ als Standortanwalt die positiven Effekte von Investitionen in Oberösterreich auf und stärkt damit die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes“, führt Frommwald fort.

Unter Einbeziehung des Standortanwalts wurden bereits vier Projekte genehmigt. Zukünftige Projekte für die Oö. Standortanwaltschaft werden vor allem den Energie- und Rohstoffbereich und die Verkehrsinfrastruktur betreffen.