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Jugend forscht in der Technik

Auf den Spuren des kleinen Albert: Tirols beste Nachwuchsforscher 2016 ausgezeichnet

Nachlese zur Verleihung vom 12. Mai 2016, Haus Marie Swarovski in Wattens
Robotertechnik, imposante Bauwerke, Mobilität und Energie: Beim Wettbewerb „Jugend forscht in der Technik“ von Wirtschaftskammer Tirol und dem Förderverein Technik zeigten die Nachwuchsforscher auch heuer wieder, wie viel Neugier und Begeisterung in jungen Menschen steckt.

„Wenn die jungen Forscher dranbleiben und weiterhin mit so viel Lust und Können forschen und experimentieren, dann brauchen wir uns um den Standort Tirol keine Sorgen zu machen. Das Niveau der Projekte war heuer sehr hoch, die Jury hatte es alles andere als leicht“, zeigte sich Tirols EPU-Sprecher Mark Schuchter am Donnerstag bei der Prämierung der Sieger des Wettbewerbs „Jugend forscht in der Technik“ sichtlich begeistert. In den letzten Monaten wurde getüftelt und experimentiert. In den Schulklassen ging sprichwörtlich der Rauch auf. Und die Ergebnisse zeigten eindrucksvoll, wie viel Neugier und Forschergeist in jungen Menschen steckt. Die Jury hatte es sichtlich schwer, aus den 18 leidenschaftlich präsentierten Projekten die Sieger in den Kategorien Kleingruppe und Schulklasse sowie der Sonderkategorie Volksschule zu ermitteln.

Die Siegerprojekte:

„Das Projekt hat uns zwei Jahre lang begleitet. Parallel zur Highline 179 haben wir in der Schule ein eigenes Modell der Brücke gefertigt“, erklärt Alexandra Gapp, Lehrerin der Volksschule Ehenbichl, welche sich den Sieg in der Sonderkategorie Volksschule holte. „Die Kinder haben Seile gedreht, Bodengitter und Seile zusammengenäht, Aufhängbügel gebogen und das fertige Modell mit Gebäuden und Namenskärtchen ausgestaltet.“ Darüber hinaus wurde auf der echten Brücke eine Meinungsumfrage durchgeführt. „Das hat mir am besten gefallen, weil ich finde, die Highline 179 ist ein sehr tolles Bauwerk“, erzählt Schülerin Lisa. Den zweiten Platz holte sich die Volksschule Stanz mit „Hammer Hammerwerke“ vor der Volksschule Brixlegg mit ihrem Projekt „Dichte verschiedener Flüssigkeiten.“

Bei den Schulklassen setze sich die PTS Schwaz mit „Upcycled Electro Mobility“ vor der PTS Brixlegg („Brrm…, Brrm…, Brrm…! Igitt!?“) und der NMS Gabelsberger („Ich sehe was, was so nicht ist“) durch. „Wir haben uns mit Elektromobilität, Klimaschutz und der Gewinnung erneuerbarer Energie beschäftigt“, erzählt Michael P. von der PTS Schwaz und setzt sich in das selbst gebaute Elektro-Go-Card – natürlich aus recycelten Materialien. Die Schüler haben Modelle entwickelt, wie umweltfreundliche und nachhaltige Mobilität in Zukunft aussehen kann, damit schlechte Luftqualität und Klimaerwärmung möglichst schnell der Vergangenheit angehören. „Sechs Monate haben wir uns mit dem Projekt befasst, viel auch in unserer Freizeit.“

In der Kategorie Kleingruppen hatte die NMS Clemens Holzmeister Landeck mit „Wir verlassen die Erde“ die Nase vorn. Das fünfköpfige Team ging der Frage nach, wie es mit uns Menschen außerhalb der Erde weitergeht. „Das ist der Mars. Mit unseren Robotern wollen wir herausfinden, was möglich ist und was nicht“, erzählen Kevin G., Jakob K., und Sebastian P. und lassen die Roboter über den Tisch sausen. „Es hab Höhen und Tiefen. Wir haben uns ein dreiviertel Jahr mit dem Projekt beschäftigt und auch viel Freizeit investiert.“ So sehr die Gruppe vom Weltall und den Robotern begeistert ist, vorerst wollen die Teammitglieder doch auf der Erde bleiben. Platz zwei ging an die NMS Reith im Alpbachtal („Biogas“) und Rang drei holte sich ebenfalls die NMS Clemens Holzmeister Landeck („Kampf dem Microplastik“).

Insgesamt nahmen 200 Schüler im Alter zwischen neun und 15 Jahren am Wettbewerb von Wirtschaftskammer Tirol und dem Förderverein Technik teil.

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Tirol
Dr. Désirée Stofner und Mag. Marlene Hopfgartner
T 05 90 90 5-1231 | 05 90 90 5-1264
E desiree.stofner@wktirol.at | marlene.hopfgartner@wktirol.at