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Ablauf der Mentoringpartnerschaft

Im Programm "Mentoring für MigrantInnen“ erfolgt die individuell gestaltbare Mentoringpartnerschaft in einem klaren, strukturierten Rahmen. Die fachliche Begleitung wird vom Projektteam unter Beiziehung von Diversity- und Mentoringexperten durchgeführt. Die Mentoringpartnerschaft dauert 6 Monate, der zeitliche Umfang beträgt circa 5 Stunden pro Monat. Es wird beim Matchingprozess darauf geachtet, dass MentorIn und Mentee nach Möglichkeit einen ähnlichen beruflichen Hintergrund aufweisen, da damit das Mentorship große Vorteile für beide Seiten bietet. 
Zwei Beispiele aus dem Matching:

  • Ein Projektteilnehmer mit einer IT-Ausbildung findet eine Mentorin, die im IT-Bereich tätig ist.
  • Eine Führungskraft eines Unternehmens, das rege Geschäftsbeziehungen nach Serbien pflegt, findet einen Mentee mit serbischen Wurzeln.

Die Termine und konkreten Inhalte der Mentoringpartnerschaft werden von MentorIn und Mentee gemeinsam festgelegt. So können MentorIn und Mentee beispielsweise vereinbaren, dass sie sich regelmäßig 14tägig treffen, andere Mentoringpaare werden die jeweiligen Termine individuell entsprechend ihren Möglichkeiten festlegen. In manchen Fällen kann auch ein zwischenzeitlicher E-Mail-Kontakt hilfreich sein. Die Treffen können zB im Büro der MentorInnen, in Kaffeehäusern, privaten Räumlichkeiten, im Rahmen von gemeinsamen Veranstaltungsbesuchen etc. stattfinden. Der zeitliche Umfang der Mentoringpartnerschaft beträgt rund 5 Stunden pro Monat.

Mentoring ist ein sehr flexibles Instrument. Wichtig ist, dass in den ersten Gesprächen von MentorIn und Mentee der Inhalt der Mentoringpartnerschaft abgeklärt wird, ausgehend vom konkreten Bedarf der Mentees und den Unterstützungsmöglichkeiten der MentorInnen. Die Art der Unterstützung kann vielfältig sein, vom Vertrautmachen der Mentees mit der österreichischen Arbeitskultur, Motivation, Herstellung von Kontakten bis zum Vermitteln der Fachterminologie bzw. von Branchenspezifika.

Mögliche Inhalte der Mentoringpartnerschaft

  • Unterstützung der Mentees bei der Suche nach einem der Ausbildung entsprechenden Arbeitsplatz (zB Vorbereiten auf Vorstellungsgespräch etc.).
  • Vertrautmachen der Mentees mit der österreichischen Arbeitskultur, Einblicke in die Strukturen der Berufswelt.
  • Vermitteln der jeweiligen Fachterminologie.
  • Herstellen von Kontakten bzw. Einführung in Netzwerke.
  • Weitergabe von Informationen und Kenntnissen über die österreichische Gesellschaft.
  • Hilfestellung bei der Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen bzw. Berufserfahrung.
  • Vermitteln von Praktika, Voluntärstätigkeiten.
  • Ermitteln der am Arbeitsmarkt nachgefragten Kenntnisse und Fähigkeiten.
  • Begleitung bei Behördengängen, gemeinsamer Besuch von Vorträgen oder Veranstaltungen.
  • Motivation und Unterstützung, damit die Mentees ihre Potenziale entfalten können.
  • Unterstützung der Mentees, damit diese Selbstvertrauen in ihrem neuen Umfeld – Gesellschaft, Kultur, Arbeitsmarkt – gewinnen können.
  • Unterstützung bei der Gründung eines Unternehmens.

Es ist allerdings nicht Aufgabe der MentorInnen, die Rolle des AMS zu übernehmen, vielmehr sollen sie auf individuelle Art die Mentees bei der Suche nach einem Arbeitsplatz unterstützen. MentorInnen agieren als RatgeberInnen, die die Mentees bei der Entwicklung ihrer Potenziale unterstützen.

MentorInnen

  • erkennen die Kompetenzen und Potenziale Ihrer Mentees
  • vermitteln ihr Know-How über die Arbeitswelt und ihre Herausforderungen
  • geben ihren Mentees konkrete Tipps und Hilfestellung
  • nützen ihr Netzwerk und ihren Informationsvorsprung, damit ihre Mentees erfolgreich am Arbeitsmarkt Fuß fassen kann
  • kommunizieren klar ihre Erwartungen.

Mentees

  • üben ihre Eigeninitiative und Eigenständigkeit
  • überzeugen durch ihre Lernbereitschaft
  • kommunizieren klar ihre Erwartungen
  • sind offen, sich mit ihren MentorInnen über ihren kulturellen Hintergrund auszutauschen