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Auftakt des neuen Durchgangs von Mentoring für MigrantInnen in Wien und Niederösterreich

Am 22.1.2020 wurde der 14. Durchgang von Mentoring für MigrantInnen in Wien und Niederösterreich von Frau Bundesministerin für Frauen und Integration im Bundeskanzleramt Susanne Raab, Herrn Generalsekretär Karlheinz Kopf und Herrn Mag. Winfried Göschl eröffnet.

Ziel des Programms ist die Unterstützung der Arbeitsmarkteingliederung und (oder) Unternehmensgründung von qualifizierten Menschen mit Migrationshintergrund. Gleichzeitig soll es auch zur Internationalisierung der heimischen Wirtschaft beitragen. Mittlerweile konnten im Rahmen des Programms Mentoring für MigrantInnen, das im Jahr 2008 auf Initiative der WKO in Kooperation mit dem Österreichischen Integrationsfonds und dem AMS gestartet wurde, österreichweit mehr als 2.200 Mentoringpaare gebildet werden. 

Bundesministerin Susanne Raab war selbst in den ersten Durchgängen als Mentorin aktiv: „Ich weiß also aus eigener Erfahrung, wie wichtig die Mentoring-Partnerschaft für den Berufseinstieg von Migrantinnen und Migranten in Österreich ist.“ Gerade in ihrer Rolle als Frauenministerin sei es ihr ein Anliegen, dass vor allem Migrantinnen und weibliche Flüchtlinge erkennen, welche Chancen ein rascher Arbeitsmarkteinstieg für ihre Integration in die österreichische Gesellschaft bietet. Daher zeigte sich Bundesministerin Raab erfreut darüber, dass auch im aktuellen „Mentoring für MigrantInnen“-Durchgang mehr als die Hälfte der Mentees weiblich sind. 

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass viele in Österreich lebende Menschen mit Migrationshintergrund gute Qualifikation aufweisen und aufgrund ihrer Sprachkenntnisse, interkulturellen Kompetenzen und Kenntnisse über Auslandsmärkte wichtige Brückenbauer für die exportorientierte österreichische Wirtschaft sein können. Es fehlt aber häufig an informellen Kenntnissen über den österreichischen Arbeitsmarkt und an persönlichen Kontakten. Genau hier setzt das Programm „Mentoring für MigrantInnen“ an. 

Auch Mag. Winfried Göschl, stellvertretender Landesgeschäftsführer des AMS Wien strich in seiner Begrüßung die Rolle von persönlichen Netzwerken für die ausbildungsadäquate Beschäftigung hervor. Das Programm „Mentoring für MigrantInnen“ kann genau diese wesentliche Lücke schließen. Göschl betonte, dass dieses erfolgreiche Programm daher weiter ausgebaut werden sollte.  

Im Finale der Veranstaltung lernten die Mentoringpaare einander kennen. Den dann sogleich einsetzenden intensiven Gesprächen zufolge scheint bei vielen Paaren das Matching geglückt zu sein. Wir wünschen den TeilnehmerInnen viel Erfolg für Ihre nun beginnende Mentoringpartnerschaft. 

Mentoring für MigrantInnen 2020 in Zahlen:

  • 96 Mentoringpaare
  • Mentees aus 32 Ländern
  • 97 % AkademikerInnen
  • je 50 % der Mentees sind weiblich bzw. männlich
  • 20% GründerInnen
  • MentorInnen aus verschiedensten Branchen wie zB IT/Telekommunikation, Finanzen/Controlling, Marketing/Vertrieb


Auftaktveranstaltung Mentoring für MigrantInnen
© Gabriel Alarcón
Auftaktveranstaltung Mentoring für MigrantInnen
© Gabriel Alarcón

 

Auftaktveranstaltung Mentoring für MigrantInnen
© Gabriel Alarcón
Auftaktveranstaltung Mentoring für MigrantInnen
© Gabriel Alarcón


von MMag. Margit Kreuzhuber


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