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Gesundheitsmanager des Monats Februar 2011

Dietmar Kotras
Stand:

 

Dietmar Kotras

Berufliche und persönliche Eckdaten

Dietmar Kotras, 46, ist seit November 2009 Country Manager von SAS Austria. Zuvor war der international versierter Branchenprofi und erfahrener Manager Vertriebschef und Mitglied der Geschäftsleitung von T-Systems Austria.

Geboren in Spittal a.d. Drau in Kärnten startete Kotras seine Karriere 1984 in der IT- und Telekommunikations-Branche bei der Hofbauer Group. Dort bekleidete er verschiedene technische und vertriebliche Funktionen vom Project Manager und Technischen Direktor in Wiener Neustadt bis zum General Manager in Dallas, Texas. 1991 wechselte er als Business Development Manager für USA, Deutschland, Österreich und Schweiz zu CIPS Inc. in Dallas.
1993 kehrte er nach Österreich zurück und zeichnete bis 1995 bei Compuware als Vertriebsmanager für die Region Zentral- und Osteuropa verantwortlich. Berufsbegleitend absolvierte er ein Studium an der Columbia Pacific University (USA) zum Bachelor of Science in Computer Science und an der Leicester University (UK) zum Master of Business Administration.
1996 erfolgte der Wechsel zu T-Systems Austria, wo er seine Laufbahn im Großkundenmanagement begann. Weitere Stationen führten über die Leitung von Marketing & Kommunikation, die Management- und Projektverantwortung für Zentral- und Osteuropa bis hin zur Funktion als Vice President, Direct Sale

 

Interview:


1. Was bedeutet Ihnen der Beruf?

Drei Dinge waren und sind mir in meinem Berufsleben immer von Bedeutung: unternehmerische Verantwortung und ausreichend Gestaltungsfreiraum, um auch offen für Neues bleiben zu können; die Nachhaltigkeit meines Wirkens und der Beziehungen in meinem Umfeld; und selbstverständlich die finanzielle Absicherung meiner Familie.


2. Was ist Ihnen im Leben besonders wichtig?

Die ausgewogene Balance zwischen Familie, Beruf und Freunden ist eine Voraussetzung, um beruflich wie privat erfolgreich zu sein. Dabei ist mir wichtig, dass ich mein Leben bewusst erlebe und weitestgehend so gestalte wie ich es gerne möchte. Ebenso bedeutend wie eigene Freiräume sind mir Werte wie Zielstrebigkeit, Weiterentwicklung, Handschlagqualität und Vertrauen.


3. Was ist das Besondere an der Firma SAS Institute Software GmbH?

SAS wurde vor nunmehr 35 Jahren gegründet und blickt auf ein seit Bestehen ungebrochen profitables Unternehmenswachstum zurück. Das nach wie vor privat gehaltene Unternehmen zeichnet sich durch ausgeprägte unternehmerische Verantwortung aus, was kürzlich übrigens bereits zum zweiten Mal in Folge im Fortune 100-Wettbewerb "100 Best Companies to Work For" mit  Platz 1 bestätigt wurde.

Technologisch ist SAS mit seiner einheitlichen und umfassenden Integrationsplattform der einzige Softwarehersteller, der den kompletten Bereich von der Versicherung über den klinischen Bereich, von der Krankenversorgung bis hin zur Forschung und Lehre in einem Managementinformationssystem abdeckt. Es werden unterschiedliche Informationen aus einer Vielzahl von operativen kaufmännischen Systemen und medizinischen Fachanwendungen in einem einheitlichen Informationssystem zusammengeführt. Damit wird sowohl Fachexperten, als auch Medizinern und Betriebswirten eine einheitliche Sicht auf ihre Daten ermöglicht.


4. Was möchten Sie im Bereich Gesundheitswirtschaft Österreich verändern?

Mit unseren Lösungen und unserer Expertise ist SAS in der Lage, das heimische Gesundheitswesen in den drei zentralen Herausforderungen zu unterstützen:

• in der effizienten Steuerung
• in der Analyse und Reduktion der Kosten
• im Erkennen zusätzlicher Einnahmepotenziale auf Basis der vorhandenen Ressourcen

Die Unterstützung von IT Systemen ermöglicht ein hohes Maß an Standardisierung. Damit steigt die Interoperabilität, die eine effiziente Steuerung bundesweiter und lokaler Initiativen gewährleistet.

Effizienz steigernd aber auch vertrauensbildend wirken sich Maßnahmen zur Daten- und Informationssicherheit - etwa bei patientenbezogenen Daten, administrativen oder medizinischen Systemen und Gesundheitsportalen – aus.

Einsparungspotenzial ist etwa bei der Beschaffung medizinischer Ge- und Verbrauchsgüter oder der Optimierung von Personal- oder Betten- bzw. Raumplanung in Krankenanstalten oder Betriebsgesellschaften zu realisieren. Systemgestützten Risiko- und Compliance-Management-Lösungen sowie das Erkennen und die Prävention von Betrug tragen zur Reduktion der Kosten bei und  unterstützen die effiziente Steuerung.


5. Wie wird sich die Gesundheitswirtschaft in den nächsten Jahren entwickeln?

Das Gesundheitswesen wird sich auch weiterhin in Richtung einer integrierten, patientenzentrierten Versorgung und Administration entwickeln. Dabei werden sich
bereits bekannte Rahmenbedingungen tendenziell verschärfen. Die Folgen der demografisch bedingten, stark veränderten Altersstruktur aber auch die Zunahme
chronischer und psychosozialer Erkrankungen führen zu hoher finanzieller Belastung.

Folgerichtig wird das Gesundheitswesen noch stärker auf moderne Informations- und Telekommunikationstechnologien angewiesen sein; um einerseits Kosten einzusparen und andererseits die Qualität der medizinischen Versorgung zu gewährleisten bzw. zu verbessern.

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