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Gesundheitsmanager des Monats Jänner 2010

PhDr. Petra Herz, MAS

 

PhDr. Petra Herz, MAS

Persönliche Eckdaten von PhDr. Petra Herz, MAS:
Unternehmerin CENTRUM CORDIS (Unternehmensberatung Gesundheitseinrichtungen)
Vizepräsidentin des Berufsverbandes der DMTF Österreich
Verwaltungsdirektorin Waldsanatorium Perchtoldsdorf

Geboren 1970 in Wien, verheiratet, eine Tochter 

Beruflicher Werdegang:

  • Ausbildung zur diplomierten medizinisch-technischen Fachkraft (DMTF) im AKH Wien,
  • 14 Jahre Röntgenassistentin im Diagnose Zentrum Urania, davon 10 Jahre Leitende Assistentin, 4 Jahre Bereichsleitung. 
  • Berufsbegleitende Ausbildung an der Wirtschaftsuniversität Wien zur akademisch geprüften Krankenhausmanagerin, 
  • 2004 Masterstudium zum Master of advanced studies hospital management, 
  • 2005 Ausbildung zur Kommunikations- und Organisationstrainerin. 
  • Ausbildung zur Gesundheitszirkel-Moderatorin
  • Firmengründung CENTRUM CORDIS www.centrum-cordis.at  im Jahr 2006,
  • Vizepräsidentin des Berufsverbandes der DMTF Österreich, www.dmtf.at
  • Dr. der Philosophie: Rigorosumsarbeit "Public Health Gesundheit am Arbeitsplatz aus Sicht der Unternehmer- Betriebliche Gesundheitsförderung: gesunde MitarbeiterInnen - gesunde Wirtschaft“
  • Seit 1.1. 2010 Verwaltungsdirektorin im Waldsanatorium Perchtoldsdorf. (Dr.Dr. Wagner Reha-kliniken) www.reha-kliniken.at

Interview:


1. Was bedeutet Ihnen der Beruf?

Der Beruf bedeutet mir alles! Angefangen an der Basis, war ich als diplomierte medizinisch-technische Fachkraft (DMTF) sehr nahe am Patienten. Meine Leidenschaft mit Menschen zu arbeiten, sie zu fördern und zu unterstützen kann ich im Gesundheitsbereich voll und ganz aus- und erleben. Jede einzelne Organisation ist einzigartig und verlangt ein spezielles Einfühlungsvermögen. Jede einzelne Person, die man kennenlernt und unterstützen kann, ist eine persönliche Bereicherung.


2. Was ist Ihnen im Leben besonders wichtig?

Familie, Gesundheit, Spaß an der Arbeit, Harmonie und Wertschätzung, Mut, Bereitschaft zu Neuem.


3. Was ist das Besondere an "CENTRUM CORDIS“?

CENTRUM CORDIS setzt bei der Analyse und Beratung von Gesundheitseinrichtungen auf 4 Säulen auf – am Unternehmen selbst/an den MitarbeiterInnen/den KundInnen (PatientInnen)/an den Umwelten. Veränderung/Optimierung von Gesundheits-einrichtungen werden daher von uns ganzheitlich gesehen. Durch mehr als 20 Jahre Praxiserfahrung liegt die Stärke von CENTRUM CORDIS einerseits im Verständnis der täglichen Routinearbeit von MitarbeiterInnen sowie deren Auswirkungen, als auch in den Anforderungen der Unternehmer hinsichtlich strategischen Planung und operative Durchführung der Prozesse.

Ein ExpertInnenteam bietet Fachkompetenz auf den Ebenen der Betriebswirtschaft, MitarbeiterInnenorientierung, KundInnenorientierung und der Umsetzung neuer Projekte im Gesundheitsbereich. Zielgruppe von CENTRUM CORDIS sind Kleine- und Mittelständische Gesundheitsunternehmen, die Wert auf persönliche Betreuung und hohe fachliche Kompetenz legen.

Mit dem Team von CENTRUM CORDIS kommt es zur Entlastung der Gesundheitsunternehmer mit dem Ziel Kosteneffizienz, Optimierung der Prozesse, Steigerung der KundInnen- und MitarbeiterInnenzufriedenheit, geplanter und kontinuierlicher Qualitätssteigerung sowie Stärkung der Wettbewerbsposition zu sichern. www.centrum-cordis.at


4. Was möchten Sie im Bereich Gesundheitswirtschaft Österreich verändern?

Es geht nicht ausschließlich um verändern, sondern auch um anpassen, adaptieren, neue Ideen zulassen und verwirklichen und dies im Zusammenhang mit Gutem und Altbewährtem!
Man muss das Rad nicht immer neu erfinden, damit sich etwas verändert. Ein besseres Verständnis aller Zielgruppen - angefangen beim Unternehmer (Ärzte), bei MitarbeiterInnen (Gesundheitsberufe) und anderen Interessensvertretungen (WKO, Gebietskrankenkassen, Arbeiterkammer, Gewerkschaft, etc.) - zum Wohle des Kunden (PatientInnen). Jede einzelne handelnde Person muss seinen Blickwinkel öffnen, um gemeinsam die Gesundheitsversorgung in Österreich in der Zukunft zu optimieren. Nicht entweder oder, sondern sowohl als auch muss das gemeinsame Ziel sein – deshalb sehe ich mich als Bindeglied aller Stakeholder im Gesundheitsbereich.


5. Wie wird sich die Gesundheitswirtschaft in den nächsten Jahren entwickeln?

Jegliches Wissen von kompetenten ExpertInnen wird für die Zukunft notwendig sein, um die prognostizierten Veränderungen im Gesundheitssystem bewältigen zu können. Zu erwarten sind erhöhte Anforderungen an die MitarbeiterInnen in Gesundheitseinrichtungen aber auch an die Unternehmer, da der wirtschaftliche Druck (Kosten, Wettbewerb etc.) auf diverse Einrichtungen steigen wird. Es werden neue Berufsbilder mit neuen Anforderungen, dem Arbeitsmarkt entsprechend, entstehen. Bereits bestehende Gesundheitsberufe werden sich neuen Herausforderungen stellen und diese durch permanente Weiterbildung bewältigen.

Zum Wohle der PatientInnen ist es daher unbedingt notwendig, wenn alle am Patienten interessierten Organisationen, Personen, Verbände etc. gemeinsam  Strategien planen und Anstrengungen setzen, um die kommenden Anforderungen zu erfüllen.