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Gesundheitsmanager des Monats Juli 2010

DI Manfred Rieser

 

DI Manfred Rieser

Berufliche und persönliche Eckdaten von DI Manfred Rieser 

Berufliche Eckdaten von Herrn DI Manfred Rieser

  • A1 Telekom Austria
    Business Marketing – Public Sector & Healthcare
  • 6 Jahre Verantwortung für die Märkte Financial Services & Healthcare in der Telekom Austria 
  • 2 Jahre Leitung Business Development in der Telekom Austria
  • 4 Jahre Vertriebsleitung in der Datakom Austria
  • 1 Jahr als selbständiger Unternehmensberater
  • Insgesamt 11 Jahre in unterschiedlichen Vertriebs- und Managementrollen bei Sequent Computer GmbH; S.I.T.A.; Management Data Systemhaus GmbH; SWS EDV Software Service GmbH; Wang Computers;
  • Davor Universitätsassistent am Institut für Fördertechnik und Konstruktionslehre an der Montanuniversität Leoben

persönliche Eckdaten
Geboren 1960 in Zeltweg, verheiratet, 1 Sohn

 

Interview:


1. Was bedeutet Ihnen der Beruf?

Ich habe in meinem Beruf immer die Herausforderung gesucht: So wandte ich mich nach dem Studium des Maschinenbaus an der Montanuniversität rasch der damals aufkommenden EDV zu und habe dabei das Interesse an der IT im Allgemeinen gefunden. Der nächste logische Schritt war der Wechsel vom Anwender zum Anbieter: Also an die Front! Nach mehr als 10 Jahren in der "Blütezeit der EDV“ kam schließlich die Möglichkeit in die Telekommunikationsbranche  zu wechseln. Ein neuer Markt der  gerade dabei war durch die Revolution des World Wide Web völlig neue Perspektiven zu eröffnen!

In weiterer Folge ging es für mich vor allem darum zu erfahren, welche Möglichkeiten die moderne Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) den verschiedenen Branchen bietet. Hier spielte auch der Zufall eine Rolle: Ich durfte im österreichischen Großprojekt "Einführung der eCard“ die Erfahrungen aus dem Aufbau und Betrieb von Bankomatkassennetzen in die Neugestaltung eines revolutionäres Online-Gesundheitsinformationsnetzes einbringen. Erstmals in Berührung gekommen mit den Strukturen und Herausforderungen im Gesundheitswesen haben diese meine Neugier beflügelt, neue Wege zu denken, wie moderne Kommunikationstechnologien zu einer höheren Effizienz und Effektivität in den Abläufen in der integrierten Versorgung beitragen können.


2. Was ist Ihnen im Leben besonders wichtig?

Für mich ist es das klassische Spannungsfeld Beruf – Familie  – Freunde und Freizeit.

Zugegeben: Es ist nicht immer möglich alle Werte permanent in Einklang zu bringen. Nachhaltigkeit im beruflichen und persönlichen Umfeld fordert mitunter auch ganz klare Prioritäten zu setzen. Am Ende muss aber die Bilanz stimmig sein.  Mit einer verständnisvollen Partnerin an der Seite und vielen gemeinsamen Interessen ist das aber zu schaffen!

Und da ist auch noch der Ausgleich zum Büroalltag durch den Ausdauersport. Im Winter freue ich mich auf den alpinen Schilauf – vor allem auch gerne abseits der Pisten - und ansonsten konzentriere ich mich auf Laufen oder Mountainbiken. Stolz bin ich auf 10 beendete Marathons mit meiner persönlichen Bestleistung von 3h 25‘!

Mein persönliches Motto mit überwiegend positiven Erfahrungen: Schenke jedem Menschen in der ersten Begegnung einen Vertrauensvorschuss!


3. Was ist das Besondere an A1 Telekom Austria?

Es ist das unglaubliche Potenzial, dass in diesem Unternehmen steckt wie z.B. die große Bandbreite vom Privatkunden bis zu den größten Unternehmenskunden. Genau diese Möglichkeiten ermutigen uns zukünftig im Gesundheits- und Pflegemarkt ein erweitertes e-Health Portfolio in eben dieser Bandbreite anzubieten und somit der Wegbereiter für ein modernes Gesundheitswesen in Österreich zu sein. Und das in konvergenter Form: also völlig unabhängig ob festnetzbasierend oder mobil!

Um hier nicht am Markt vorbei zu produzieren, haben wir uns sowohl in der Strategieentwicklung als auch jetzt in der Entwicklung und Umsetzung unseres neuen e-Health Portfolios eine Reihe von Health Professionals an Bord geholt. Dazu haben wir unser Team an Kommunikationsspezialisten mit langjährig erfahrenen Ärzten, diplomierten Gesundheits- und Pflegekräften als auch IT Spezialisten von intra- und extramuralen Gesundheitsdienstleistern verstärkt.

Wir blicken aber auch hier über den Tellerrand. So bietet uns z.B. der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie FEEI eine Plattform zum regelmäßigen Informationsaustausch mit anderen IKT Providern. Wir erörtern hier mit Experten aus der Forschung und Entwicklung, neue Lösungswege zur Effizienzsteigerung im Gesundheitswesen zu finden und umzusetzen.

Besonders wichtig ist uns auch die Zusammenarbeit mit den einzelnen Interessensverbänden der Gesundheitsdiensteanbieter um deren Blickwinkel und deren Bedürfnisse noch besser verstehen zu lernen und unsere Kommunikationslösungen auf deren Prozesse abzustimmen und diese zu innovativ zu unterstützen

Die A1 Telekom Austria ist ausschließlich an einem nachhaltigen Erfolg im österreichischen Gesundheits- und Pflegemarkt interessiert. Und das macht eben dieses Unternehmen zu einem wertvollen Arbeitgeber und Partner!


4. Was möchten Sie im Bereich Gesundheitswirtschaft Österreich verändern?

Auf Basis eines vertieften Verständnisses der Zusammenhänge in der "integrierten Versorgung“ wollen wir durch den intelligenten Einsatz unserer IKT Werkzeuge neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit insbesondere zwischen den extra- und intramuralen Bereichen schaffen.

Wir werden in den kommenden Jahren auch spezielle Produktbündel für den Bürger und die Bürgerin herausbringen, die insbesondere die  Kommunikationsbedürfnisse der chronischen PatientInnen unterstützen und einen weiteren Schwerpunkt auf den Pflegemarkt setzen werden.

Aktuell arbeiten wir z.B. an einem Pilotprojekte, das eine übersichtliche und persönliche Beratung bei der Pflege sicherstellen soll: Gemeinsam mit dem Land Kärnten und der Stadt Wolfsberg haben wir das "Pflege- und Gesundheitsservice – PGS“ auf die Beine gestellt. Unter einer einzigen Telefonnummer  bzw. in einem einzigen Anlaufpunkt wird den Betroffenen eine persönliche Beratung über alle regional angebotenen Unterstützungsmöglichkeiten angeboten. Und somit gezielt, rasch und punktgenau geholfen! Gleichzeitig wird die Effizienz im Mitteleinsatz drastisch erhöht. Die Beratung erfolgt durch erfahrene, diplomierte Gesundheits- und Pflegekräfte und wird auch durch das AMS Kärnten unterstützt. Dieser Lösungsansatz ist möglicherweise ein Vorzeigebeispiel für viele andere Regionen in Österreich!


5. Wie wird sich die Gesundheitswirtschaft in den nächsten Jahren entwickeln?

Aus meinem Blickwinkel wird es sehr stark darum gehen, die eingesetzten Mittel in ihrer Effizienz und Effektivität zu steigern. eHealth kann dazu einen wertvollen Beitrag liefern. Voraussetzung dafür ist, dass man den Bürger in den Mittelpunkt stellt und auch den persönlichen Nutzen erklären kann. Die eCard war hierfür nur das erste Beispiel. Anfangs von vielen als neue Hürde eingestuft, wollen heute weder Patient noch Arzt auf die eCard verzichten.

Als A1 Telekom Austria wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, dass für die Behandlung des Patienten die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle vorliegen. Dazu bringen wir uns intensiv in die Diskussion um eHealth und ELGA mit ein.