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Gesundheitsmanager des Monats März 2010

Dr. Michael Heinisch
Stand:

 

Dr. Michael Heinisch

Eckdaten von Dr. Michael Heinisch:  

Studium der Handelswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien

  • Berater am Malik Management Zentrum St. Gallen
  • Leiter des Beteiligungs-Controlling der VATECH Transmission & Distribution
  • Vorsitzender der Geschäftsleitung der Vinzenz Gruppe Krankenhausbeteiligungs und Management GmbH und der Vinzenz Gruppe Service GmbH
  • Lektor an der Wirtschaftsuniversität Wien für Health Care Management

Fragen:


1. Was bedeutet Ihnen der Beruf?

Es geht mir darum, durch gutes Spitalsmanagement die richtigen
Rahmenbedingungen zu schaffen, sodass knappe Mittel dort eingesetzt werden, wo
sie den größten Wert für die Menschen schaffen. Es geht um das Aufspüren von
Unwirtschaftlichkeiten durch schlecht laufende Prozesse und sinnlose Strukturen.
Wir setzen in der Vinzenz Gruppe sehr auf Industriestandards im Management
unserer Krankenhäuser.
Mir ist im Spitalsmanagement aber auch wichtig, dass wir die richtigen Prioritäten
kennen. Zuerst der Mensch und dann alles andere. Management dient dem
Menschen und nicht umgekehrt. Gutes Spitalsmanagement schafft lediglich die
Rahmenbedingungen für den besten Dienst am Menschen.


2. Was ist Ihnen im Leben besonders wichtig?

In meinem Leben ist mir wichtig, Perspektiven zu haben und dadurch in Bewegung
zu bleiben. Und mir ist wichtig, Gestaltungsspielräume zu haben und diese zu
nutzen. Und schließlich ist mir wichtig, anderen Menschen Rahmenbindungen zu
geben, die ihre menschliche Entwicklung unterstützen. Mich macht glücklich, wenn
10. November 2009
ich spüre, dass Menschen ihre Entwicklungsmöglichkeiten und ihre Talente nützen
und dadurch Erfüllung erleben.


3. Was ist das Besondere an der Vinzenz Gruppe?

Das Besondere an der Vinzenz Gruppe ist die Kombination von Professionalität im
Management und gelebten Werten im Klinikalltag. Wir nennen das "Medizin mit
Qualität und Seele“. Menschen brauchen beides: Persönliche Zuwendung, wenn sie
krank und damit gekränkt sind, und Kompetenz. Besonders an der Vinzenz Gruppe
ist auch, dass wir einer Stiftung gehören, welche von den Barmherzigen Schwestern
gegründet wurde. Ein starker von christlichen Werten geprägter Auftrag entfaltet
eine besondere Strahlkraft.


4. Was möchten Sie im Bereich Gesundheitswirtschaft Österreich verändern?

Ich würde gerne dazu beitragen, dass Krankenhäuser auch als Unternehmen mit
einem enormen Beitrag zur österreichischen Wirtschaftsleistung und als
konjunkturstabiler Jobmotor gesehen werden. Investitionen in das
Gesundheitsweisen rechnen sich, weil sie Werte schaffen – für die Menschen und für
die Wirtschaft. Das legitimiert uns natürlich nie und nimmer dazu, wahllos und
undifferenziert Geld im Gesundheitswesen ausgeben. Es geht darum klug zu
investieren! Aus Ausgaben werden Investitionen, wenn wir die Mittel in Qualität,
Effizienz und in Menschlichkeit lenken.


5. Wie wird sich die Gesundheitswirtschaft in den nächsten Jahren entwickeln?

Ich erwarte mehr Wettbewerb: Zum einen bin ich davon überzeugt, dass die
Position des Patienten deutlich gestärkt wird, weil wir wesentlich mehr
Informationen über die Qualität unserer Leistungen öffentlich zur Verfügung stellen
werden. Der Patient wird qualifizierter entscheiden können. Damit entsteht ein
Qualitätswettbewerb, der gesund ist.
Zum anderen wird auch der Bedarf an qualifizierten Fachkräften deutlich steigen,
aber auch die Abwanderung in einen europäischen Gesundheitsarbeitsmarkt wird
zunehmen. Damit wird auch der Wettbewerb um Fachkräfte härter.
Österreich hat dennoch hervorragende Voraussetzungen, um sich als
Gesundheitsanbieter auch im internationalen Vergleich auf höchstem medizinischen
und pflegerischem Niveau strategisch zu positionieren.

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