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Gesundheitsmanager des Monats März 2013

Mag.a Gabriele Grom
Stand:

 

Mag.a Gabriele Grom

Berufliche und persönliche Eckdaten von Mag.a Gabriele Grom

Geburtsort: Reutlingen, Deutschland 

Seit Mai 2013  Mitglied des Beirates, ESB Business School, Reutlingen

Seit Juli 2012  Associate Vice President and Managing Director, MSD in Österreich

Seit April 2009   Geschäftsführerin, MSD in Österreich; Vorstandsmitglied Pharmig

2007 - 2009  Geschäftsführerin, MSD in Ungarn

2006   Senior Director, Marketing,  Merck Schering Plough Partnership, Whitehouse Station, New Jersey, USA

2004 – 2005  Director of Marketing, Osteoporose, Worldwide Human Health Marketing, Merck and Co., Whitehouse Station, New Jersey, USA

1999 - 2004  Business Unit Director, Osteoporose und Arthrose, Mitglied des Management Teams, Regional Marketing Team Leader (Mitglied des Europäischen Marketing Teams) Osteoporose Central & Eastern Europe (2001- 2004)

1995 - 1999  Zahlreiche Funktionen, MSD in Österreich
1993 - 1995  Cyanamid Central Eastern Europe, Wien
1992 - 1993  Pestalozzi-Apotheke           Lörrach-Stetten (Deutschland)

Mai 1992 - Okt. 1992 Universitäts-Internship Hoffmann-La Roche AG,
   Basel (Schweiz)

Ausbildung:
1987 - 1991  Studium der Pharmazie, Universität Tübingen (Deutschland)

 

Interview:


1. Was bedeutet Ihnen der Beruf?

Beruflicher Erfolg und das Erreichen von ökonomischen Zielen gehen immer Hand in Hand mit persönlicher Ausgeglichenheit und einem privaten Rahmen, der Kraft schöpfen lässt. Diese Ausgewogenheit im Leben ist für mich wichtig, dann geht alles leicht von der Hand. 


2. Was ist Ihnen im Leben besonders wichtig?

Ethisches und faires Verhalten, ein klarer Blick zur Analyse, ein offener Geist für neue Möglichkeiten sowie Durchsetzungskraft und Flexibilität beim Anpacken und Umsetzen!


3. Was ist das Besondere an MSD Österreich?

MSD ist als international führendes Gesundheitsunternehmen seit 1971 in Österreich vertreten. Für mich ist besonders an uns, dass wir eine Kultur offener Kommunikation leben und fairer, respektvoller Umgang und Austausch für uns als MSD selbstverständlich ist. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Teil eines Teams, ihre Stimme wird gehört und ihr Wissen gebraucht. Das macht MSD als Arbeitgeber äußerst attraktiv. Und mich macht es stolz, dass sich unsere 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Humangesundheitsbereich Tag für Tag mit ihrer ganzen Kraft dafür einsetzen, dass unsere Arzneimittel den Menschen zur Verfügung stehen, die sie brauchen. Sie stehen dafür ein, dass die Patientinnen und Patienten Zugang zu den benötigten, modernen Medikamenten haben. Und MSD konzentriert sich in Österreich auch auf die Arbeit mit den besten Freunden des Menschen: Wir haben in Wien auch einen Produktionsstandort für Tierarzneimittel – hier arbeiten ebenfalls 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


4. Was möchten Sie im Bereich Gesundheitswirtschaft Österreich verändern?

Was wir in Österreich brauchen – und das gilt für die gesamte Gesellschaft, nicht nur für den Gesundheitssektor – ist wieder der Zug zum Tor. Der Schlüssel dazu ist die Bildung: Ohne Know-how lässt sich in der Spitzenmedizin nichts erreichen. Es braucht hervorragend ausgebildete Spezialistinnen und Spezialisten mit dem genauen Blick auf das Detail, die die Forschung vorantreiben, sowie GeneralistInnen, die das große Ganze im Auge haben. Ich fürchte, dass uns in Österreich wie in weiten Teilen Europas mit der Zufriedenheit ein wenig die Offenheit für Neues, für Innovation abhanden gekommen ist. Wenn hier nichts geschieht, verliert Österreich an Attraktivität für die Forschung, die PatientInnen in Österreich verlieren den Zugang zur bestmöglichen Medizin und wir verlieren als Standort den Anschluss an die Weltwirtschaft. Das kann sich niemand wünschen.


5. Wie wird sich die Gesundheitswirtschaft in den nächsten Jahren entwickeln?

Es lässt sich klar erkennen, wie sehr die Gesundheitswirtschaft im Umbruch befindlich ist. Ich habe das an allen Stationen meiner beruflichen Karriere gesehen – zuerst allmähliche Veränderung und in der Folge immer stärkere und eruptive Schritte. So ist etwa die Gesundheitsreform in Österreich nicht vom Himmel gefallen, sondern die notwendige Anpassung an ein sich veränderndes wirtschaftliches und damit auch politisches Umfeld. Der intra- und der extramurale Bereich werden sich stärker abstimmen, die Player ihr Verhältnis zueinander neu definieren. Dabei wird alleine das Kostenargument immer häufiger als  vermeintlicher Reformmotor ins Treffen geführt werden. Ich glaube: Alle Player im Gesundheitswesen müssen gemeinsam darauf achten, dass die Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt sämtlicher Überlegungen bleiben. Die Gesundheitsunternehmen werden dafür gerne ihr Know-how als Partner zur Verfügung stellen. Die Entwicklung in manchen Teilen Europas sollte uns zur Rückbesinnung mahnen. Generationen von Menschen haben sich für ein Gesundheitswesen eingesetzt, dass die bestmögliche medizinische Versorgung gewährleistet. Erhalten wir uns diesen Zugang!

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