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Gesundheitsmanager des Monats April 2016

Mag. Martin Munte
Stand:

 

Mag. Martin Munte

Berufliche und persönliche Eckdaten von Mag. Martin Munte

Mag. Martin Munte wurde 1969 in Wien geboren.

Nach dem erfolgreich absolvierten Studium an der Wirtschaftsuniversität Wien startet Mag. Munte 1997 seine Karriere in der Pharmaindustrie. Er arbeitet für die großen Pharma-Unternehmen Astra Zeneca und Roche, wo er in unterschiedlichsten Indikationen verschiedenste Funktionen bekleidet. Er durchläuft die Bereiche Verkauf, Marketing, Market Access, Business Development und Regulatory. 2007 schließt er die Befähigungsprüfung für das Gewerbe des Großhandels mit Arzneimitteln und Giften ab.

Im Juli 2009 wird Mag. Munte Geschäftsführer der Amgen GmbH in Österreich. Im Winter 2013 übernimmt er - zusätzlich zu seiner Funktion in Österreich -  für ein Jahr die interimistische Geschäftsführung von Amgen Turkey und pendelt zwischen Wien und Istanbul. Amgen ist der größte unabhängige Biotechnologie-Konzern der Welt mit Sitz in Thousand Oaks, Kalifornien. 

Im April 2016 wurde Mag. Munte – nachdem er seit 2013 schon eine Position im Vorstand bekleidet hat und seit 2015 Vizepräsident war - zum Präsidenten der Pharmig, dem Verband der Österreichischen Pharmaindustrie, gewählt. Damit steht er der Interessensvertretung für rund 120 Unternehmen der Pharmabranche in Österreich mit weit über 18.000 Mitarbeitern vor.

Mag. Munte ist ebenso aktives Mitglied verschiedenster Gremien und Plattformen; zu seinen wichtigsten Zielen gehört, den PatientInnen in Österreich Zugang zu Innovationen zu ermöglichen. Weiters ist ihm wichtig, transparent zu kommunizieren, was die Pharmawirtschaft leistet und wofür sie steht. Außerdem sieht er es als seine Aufgabe, Partner auf Augenhöhe für alle Stakeholder des Gesundheitswesens zu sein, um eine gute Gesprächsbasis für die Zukunft zu schaffen.

Mag. Munte ist verheiratet und Vater von einem achtjährigen Sohn – Florian.

Interview:

1. Was bedeutet Ihnen der Beruf?

Ich habe mich schon während meines Studiums sehr für die Gesundheitssysteme der Länder und den Zugang der Patienten dazu interessiert. Insofern bin ich dort angekommen, wo ich schon relativ früh hin wollte – man kann also durchaus von Beruf als Berufung sprechen. 


2. Was ist Ihnen im Leben besonders wichtig?

Ich verbringe unglaublich gerne Zeit mit meiner Familie. Ich bin verheiratet und habe einen achtjährigen Sohn, Florian. Es ist mir sehr wichtig, mir diese wertvolle Zeit für die Familie zu nehmen, damit ich meine Akkus wieder aufladen kann.


3. Was ist das Besondere an der Pharmig - Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs?

Das Besondere ist, dass es die Pharmig schafft, einer sehr heterogenen Mitgliederstruktur eine starke Stimme im Gesundheitswesen zu geben. Immerhin vertritt sie fast die ganze Pharmabranche in Österreich.


4. Was möchten Sie im Bereich Gesundheitswirtschaft Österreich verändern?

Wir möchten sicherstellen, dass die österreichischen PatientInnen frühzeitig von unseren Innovationen profitieren. Immerhin bedeutet die Entwicklung eines innovativen Arzneimittels einen immensen Ressourcenaufwand und ein hohes Risiko für die Unternehmen.

5.  Wie wird sich die Gesundheitswirtschaft in den nächsten Jahren entwickeln?  

Wir müssen darauf achten, dass die Finanzierbarkeit des Systems gewährleistet ist. Die Pharmawirtschaft leistet hier mit dem Rahmen-Pharmavertrag bereits seit Jahren einen wichtigen Beitrag. Kostentransparenz wird auch auf allen Ebenen essentiell sein – im gesamten Gesundheitssystem.


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