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Gesundheitsmanager des Monats August 2015

Antti Kourula

 

Antti Kourula

Berufliche und persönliche Eckdaten von Antti Kourula, General Manager

Antti Kourula, General Manager bei GSK Österreich

  • Sept 2014 bis April 2015: Commercial Director Retail bei GSK in den Niederlanden
  • Aug 2012 – Sept 2014: Commercial Director bei GSK in den Niederlanden mit der Gesamt¬verantwortung für die Bereiche Impfstoffe, Onkologie und das Speciality-Portfolio
  • 2009: Sales & Marketing Manager sowie Leiter eines länderübergreifenden Impfstoff-Netzwerks (Region Nord- & Westeuropa) in Finnland
  • 2008: Der gebürtige Finne kommt als Medical Advisor für den Impfstoffbereich in Finnland zu GSK.
  • Kourula praktizierte vor seiner Tätigkeit bei GSK als Doktor der Medizin in Finnland.


Interview:

1. Was bedeutet Ihnen der Beruf?

Ich habe mehr als 10 Jahre als Arzt praktiziert. In diesem Beruf stand für mich immer der Patient im Vordergrund. Über die Jahre habe ich realisiert, dass ich als Mitarbeiter und nun Geschäftsführer in einem pharmazeutischen Unternehmen sehr viele Möglichkeiten habe, für den Patienten einen Mehrwert zu schaffen. So kann man z.B. schon in der Forschung über Patientenfeedback die Bedürfnisse der Patienten auch wirklich berücksichtigen. Ein Beispiel dafür sind die für Atemwegserkrankungen hergestellten Geräte wie Inhalatoren, die bei GSK in enger Zusammenarbeit mit Patienten entwickelt wurden. Auch im Bereich Zugang zu Medizin kann ich in meinem Beruf viel bewirken, was mir sehr wichtig ist.


2. Was ist Ihnen im Leben besonders wichtig?

Die Menschen stehen für mich immer im Mittelpunkt - im privaten wie im beruflichen Umfeld.

Meine Familie ist sehr wichtig für mich und ihr Wohlergehen ist über alles entscheidend – v.a. wenn man gemeinsam so viel in der Welt herumreist, so wie wir es in the letzten Jahren getan haben. Ich könnte diesen fordernden Beruf nicht ohne die großartige Unterstützung meiner Frau ausüben. Auch das Zusammensein mit meiner Familie und dass ich meine Kinder als wirkliche „Weltbürger“ aufwachsen sehen kann, gibt mir viel Energie.

Ebenso wichtig sind mir die Menschen bei GSK, die dieses Unternehmen zu so einem großartigen Arbeitsplatz machen. Ich habe das Privileg während meiner Zeit bei GSK mit sehr talentierten, engagierten und leidenschaftlich den GSK Werten verpflichteten Kollegen zusammenzuarbeiten, von denen ich jeden Tag viel Neues lernen kann. 


3. Was ist das Besondere an GlaxoSmithKline Pharma GmbH?

Transparenz und Ethik sind für Pharmaunternehmen topaktuelle Themen. GSK ist ein sehr werteorientiertes Unternehmen. Ich glaube daran, dass Business und Ethik Hand in Hand gehen müssen und kommerzieller Erfolg auch durch verantwortungsbewusstes Verhalten gegenüber Patienten und Gesellschaft nachhaltig gewährleistet wird. GSK gilt als echter Vorreiter in Sachen Ethik und Transparenz. Das Besondere an GSK ist, dass es viele Beispiele für ethisches und transparentes unternehmerisches Verhalten gibt, die über die gesetzlich geforderten Vorgaben hinausgehen. GSK veröffentlicht z.B. seit 2000 frei¬willig die Ergebnisse all seiner kli¬nischen Studien und seit 2006 alle Zahlungen an Patientengruppen im Internet. Seit Juli 2011 beschränken wir in Österreich die Abgabe von Gratismustern für die ersten zwei Jahre nach Produkteinführung auf vier Muster pro Arzt pro Jahr und folgen damit der entsprechenden EFPIA Richtlinie. Laut Access to Medicine Index leisten wir mit Abstand den größten Beitrag zum verbesserten Zugang zu Arz¬neimitteln. GSK ist Nummer eins im Access to Medicine Index – und das bereits zum vierten Mal in Folge.
Als logische Fortführung stellt GSK mit Beginn des Jahres 2016 die Zusammenarbeit mit Ärzten grundlegend um.
Neben dem klaren Bekenntnis zu Transparenz und Ethik ist GSK ein sehr innovatives Unternehmen mit derzeit 40 Medikamenten in fortgeschrittener klinischer Forschung, die das Potential haben, die Behandlungsmöglichkeiten grundlegend zu verändern. 


4. Was möchten Sie im Bereich Gesundheitswirtschaft Österreich verändern?

GSK wird ab 2016 einen völlig neu¬en Weg in der Zu¬sammenarbeit mit Ärzten beschrei¬ten. So verbessern wir z.B. die Art und Weise, wie wir Informationen zu unse¬ren Produkten über unterschiedliche Kanäle bereitstellen. Diese Informa¬tionen sollen jenen, die Medikamente verschreiben, zur Verfügung stehen, und zwar wann und wo sie diese be¬nötigen, ob im direkten Gespräch oder online (Multichannel-Ansatz). Weltweit haben unsere Außendienstmitarbeiter keine individuellen Verkaufsziele mehr, sie werden stattdessen anhand ihrer Fachkenntnisse, ihres wissenschaft¬lichen Know-hows und der Qualität in der Betreuung von Ärzten evaluiert und honoriert. Diese Umstellung ist in der gesamten Branche revolutionär und einzigartig.

Ich  möchte und werde GSK Österreich auf diesem evolutiven Prozess bestmöglich vertreten und begleiten.
Das Verhalten von GSK hat auch diesmal wieder -  durch seine Vorreiterrolle – das Potential die Gesundheitsbranche mit- bzw. neuzugestalten - und wir hoffen, dass andere Unternehmen in Zukunft nachfolgen werden.

5.  Wie wird sich die Gesundheitswirtschaft in den nächsten Jahren entwickeln?  

Ich denke, dass die gesamte Gesundheitsbranche auf einem guten Weg in Richtung Transparenz und Ethik ist. Es werden viele daran arbeiten, möglicherweise wahrgenommene Interessenskonflikte zwischen Verschreibern und pharmazeutischen Unternehmen zu verhindern.
Die Kommunikationskanäle in der Gesundheitsbranche – von persönlich über digital - haben sich ja schon über die letzten Jahre sehr stark verändert und werden sich noch weiter entwickeln. So möchten Ärzte z.B. Informationen abrufen können, wie, wo und wann sie wollen. Daran wird derzeit in der gesamten Branche intensiv gearbeitet.

Das Wichtigste ist es, den Patienten einen rechtzeitigen Zugang zu Innovationen zu ermöglichen, hierbei ist die größte Herausforderung im Moment die Preisgestaltung. Hier sehe ich in nächster Zeit noch zahlreiche Diskussionen auf die Gesundheitsbranche zukommen.

Eine Kernaufgabe der pharmazeutischen Industrie ist es, durch medizinische Innovationen Antworten auf die Herausforderungen der aktuellen demographischen Entwicklung zu liefern, und durch erfolgreiche Verhandlungen und Partnerschaften mit allen Akteuren in der Gesundheitsbranche den Zugang zu diesen medizinischen Innovationen zu ermöglichen.