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Gesundheitsmanager des Monats August 2016

Michael Krammer
Stand:

 

Michael Krammer

Berufliche und persönliche Eckdaten von Michael Krammer, Geschäftsführer der Krammer Clinic Consulting GmbH

DKHBW Michael Krammer
geboren 1957, verheiratet, 3 erwachsene Töchter
wohnhaft in 3270 Scheibbs
Gründer (1991) und Geschäftsführer der KCC Krammer Clinic Consulting GmbH

Herr Krammer absolvierte von 1981 – 1983 die Ausbildung zum Krankenhaus-Betriebswirt an der WU Wien. Von 1976 bis 1991 war Herr Krammer im heutigen Landesklinikum Scheibbs tätig, u.a. hat er dort die Funktion des stv. kfm. Direktors sowie des Leiters der Abteilungen „Rechnungswesen“ und „IT“ ausgeübt. Seit der Gründung von KCC widmet sich Hr. Krammer der Organisations- und IT-Beratung von Kliniken und der Erstellung von Software für klinische Aufgaben.
Herr Krammer hat im Laufe der Jahre weit mehr als 100 große Projekte im Gesundheitswesen mit den Schwerpunkten Betriebsorganisation und IT hauptverantwortlich abgewickelt.
Weiters setzt sich Herr Krammer für die Aus- und Weiterbildung an diversen Universitäten/Fachhochschulen ein und absolviert Vortrags- und Prüfungstätigkeiten als Lehrbeauftragter für die Bereiche Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen, Betriebsorganisation und medizinische Informatik. 
Nebenberuflich ist Herr Krammer noch als Vorsitzender des Aufsichtsrates bei einer regionalen Bank tätig. 


Interview:

1. Was bedeutet Ihnen der Beruf?

Ich bin nunmehr seit fast 40 Jahren im Gesundheitswesen tätig und betreue mit großer Freude Gesundheitsdiensleister bei der Umsetzung von kleinen und großen Organisations- und IT-Projekten. Es erfüllt mich mit großer Freude, wenn ein Krankenhaus bzw. eine Pflegeeinrichtung – oder in Einzelfällen sogar größere Teilbereiche des Gesundheitswesens – im Zuge eines von uns betreuten Projektes einen organisatorischen und/oder wirtschaftlichen „Schritt nach vorne“ machen und/oder wenn eine von uns eingebrachte Innovation hilft, im Gesundheitswesen etwas zu bewegen. So wird z.B. unser neuestes Softwarepaket „CliniCenter“ vielerorts als eine der größten Revolutionen der klinischen Dokumentation in den letzten Jahren bezeichnet was für mich Freude und Motivation zugleich bedeutet. 


2. Was ist Ihnen im Leben besonders wichtig?

Gesundheit, Frieden sowie meine Familie mit Kindern und Enkelkindern. 


3. Was ist das Besondere an der Krammer Clinic Consulting GmbH?

KCC ist seit fast 25 Jahren ein stabiler und verlässlicher Partner des Gesundheits-wesens. Wir bieten unseren Kunden aus dem Bereich „Kliniken und Pflegeeinrichtungen“ die gesamte Palette an Beratungsleistungen von Betriebsorganisation, Prozessanalyse und Prozessdesign, Wirtschaftlichkeitsanalysen etc. von der Projektdefinition bis zur Lieferung und Implementierung der entsprechenden Softwarepakete aus eigener Herstellung an. Da KCC die gesamte Software selbst organisiert und erstellt, können Erweiterungen und die Abbildung individueller Erfordernisse eines Trägers oder eines Klinikums jederzeit in der Software berücksichtigt werden, ohne dabei die Releasesicherheit oder den Standard zu gefährden. 

4. Was möchten Sie im Bereich Gesundheitswirtschaft Österreich verändern?

Ich möchte speziell die Behandlungsprozesse durchgängiger und klarer, einfacher für Patienten und medizinisch bzw. pflegerisch tätiges Personal, gestalten. Dies einerseits durch die Eliminierung von Doppel- und Mehrfachwegen und –leistungen und andererseits durch die straffere Strukturierung von klinischen Pfaden, Leistungsplanung und klinischer Dokumentation. Dafür erscheint es mir wichtig, die Planung der Behandlungspfade bereits an der Basis (also am Prozessstart) anzusetzen wie auch die Dokumentation am Ort der Datenentstehung greifen zu lassen. Nur eine Kombination aus zeitgerechter Leistungsplanung und zeitnaher elektronischer Dokumentation ermöglicht es, flexibel auf Patientenerfordernisse zu reagieren und eine effiziente Behandlung ohne Umwege sicherzustellen. 

5.  Wie wird sich die Gesundheitswirtschaft in den nächsten Jahren entwickeln?  

Ich gehe davon aus, dass sich die Gesundheitsversorgung in den nächsten Jahren massiv verändern wird. Zum einen erwarte ich eine deutliche Entwicklung weg von der „Reparaturmedizin“ zur Prävention. Dieser Entwicklung werden auch die Gesundheitswirtschaft einerseits aber auch die Politik andererseits Rechnung tragen (müssen).

Zum anderen rechne ich damit, dass mit einem weiteren Abbau von teuren Akutbetten zu Gunsten von Pflegebetten auch der Entwicklung der intramuralen Verweildauern der letzten Jahre und der Kostenentwicklung Rechnung getragen werden muss. Denn die Verweildauer hat sich in der Zeit meiner beruflichen Tätigkeit nahezu halbiert, was rein rechnerisch auch zu einer Reduktion der Akutbetten um rund 40% hätte führen müssen bzw. in den nächsten Jahren führen müsste. Ich erwarte eine Entwicklung hin zu Gesundheitszentren, in denen mehrere bzw. möglichst viele medizinische Dienstleister an einem Ort konzentriert den PatientInnen zur Verfügung stehen. Dies könnte durchaus und sinnvoller Weise an den Klinik-Standorten sein wo auch massive Synergien hinsichtlich Personal und Medizintechnik möglich wären.


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