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Gesundheitsmanager des Monats Dezember 2015

Mag. Ulrike Rabmer-Koller
Stand:

 

Mag. Ulrike Rabmer-Koller

Berufliche und persönliche Eckdaten von Mag. Ulrike Rabmer-Koller

Verbandsvorsitzende des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger

Die studierte Betriebswirtin Mag. Rabmer-Koller, 1966 in Altenberg bei Linz geboren, ist seit 1992 im Familienunternehmen Rabmer tätig. Seit 2011 führt sie das Unternehmen als 100%ige Gesellschafterin. 12 Jahre lang war sie Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Oberösterreich, von 2010 - 2016 dort auch Landesvorsitzende von „Frau in der Wirtschaft“. Seit 2015 ist sie Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich. Die Wahl zur Vorsitzenden des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger erfolgte im Dezember 2015. Auch auf europäischer Ebene engagierte sich Rabmer-Koller aktiv, u.a. als Vizepräsidentin der UEAPME, der Union der Handwerks- und Klein- und Mittelbetriebe in Europa, zu deren Präsidentin sie Anfang 2016 gewählt wurde.

Rabmer-Koller ist verheiratet und hat zwei Kinder. 

Interview:

1. Was bedeutet Ihnen der Beruf?

Der Beruf ist neben meiner Familie ein wichtiger Teil meines Lebens – ich arbeite und gestalte leidenschaftlich gerne. Ich habe ein tolles Team in meinem Unternehmen, auf das ich mich zu 100 % verlassen kann, mit dem es auch Freude macht gemeinsam weiterzukommen und gesteckte Ziele zu erreichen. Dies ermöglicht mir auch ein zusätzliches Engagement in der Interressenvertretung und Sozialversicherung. Dabei geht es mir vor allem darum, etwas zu bewegen und zu verändern, damit die Rahmenbedingungen besser werden.   


2. Was ist Ihnen im Leben besonders wichtig?

Meine Familie ist das Wichtigste für mich und hat trotz meines beruflichen Engagements immer Priorität für mich. Wobei es bei der gemeinsam verbrachten Zeit vor allem um die Qualität und nicht die Quantität geht. Sportliche Aktivitäten mit meinem Mann und meinen Kindern geben mir Kraft und Energie für die beruflichen Herausforderungen. 


3. Was ist das Besondere am Hauptverband der österr. Sozialversicherungsträger?

Es ist eine sehr spannende Herausforderung, dem Dach aller Sozialversicherungsträger Österreichs zu vorzustehen. Die Aufgaben sind vielfältig, die Themen umfassend: Das Spannendste ist für mich, die vielfältigen Interessen in der Sozialversicherung auf einen Nenner zu bringen und dabei nah an den Bedürfnissen der Patienten zu bleiben. Wir arbeiten zusammen für die Gesundheit und für die Absicherung aller Menschen in Österreich. Das ist ebenso besonders wie die Zusammenarbeit mit zahlreichen Vertretern von Bund und Ländern etwa im Rahmen der Gesundheitsreform. 


4. Was möchten Sie im Bereich Gesundheitswirtschaft Österreich verändern?

Wir benötigen eine stärkere Orientierung auf die Versicherten bzw. Patienten und nicht auf Institutionen. Das Gesundheitssystem braucht auch mehr Effizienz, Transparenz, mehr Qualitätswettbewerb und Innovationen im Interesse der Patienten. Weiters geht es um einen stärkeren Fokus auf Prävention. Zahlreiche Studien belegen, dass es nicht nur mehr Lebensqualität bringt sondern langfristig auch günstiger kommt, Krankheiten zu vermeiden anstatt sie zu heilen. Also müssen wir weg von der reinen Reparatur-Medizin hin zur Prävention und Förderung der Eigenvorsorge sowie der gesundheitlichen Selbstverantwortung. 


5.  Wie wird sich die Gesundheitswirtschaft in den nächsten Jahren entwickeln?  

Die Gesundheitswirtschaft ist ein einzigartiger Wachstumsmotor, auf den wir - nicht nur aber insbesondere – in schwierigen Zeiten setzen müssen. Nehmen Sie das Thema Gesundheitskompetenz bzw. Prävention: Zahlreiche Apps machen es mittlerweile möglich, die eigene Gesundheit zu überprüfen und sich selber Ziele zu setzen. Das ist ein großer Fortschritt und davon wird es auch in Zukunft noch weitere geben.
Oder der demografische Wandel: kein Zukunftsthema sondern ein Gegenwartsthema. Wie werden wir in Zukunft die Versorgung der älteren Bevölkerung bewerkstelligen? Wie kann das Leben zuhause im Jahr 2050 aussehen? Hier ist vor allem der Bereich eHealth bzw. Ambient Assisted Living gefragt. Beides Teile der wachsenden Gesundheitswirtschaft. 

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