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Gesundheitsmanager des Monats Februar 2014

KommR Ing. Georg Paucek CMC
Stand:

 

KommR Ing. Georg Paucek CMC

Berufliche und persönliche Eckdaten von KommR Ing. Georg Paucek CMC

Der Eigentümer  und CEO der bereits vor 15 Jahren in Wien gegründeten und auf dem Gebiet der Konsulenten Beratung im Bereich der medizinischen Laboranalytik bereits etablierten Firma MEDICON Medical Consulting e.U. wurde am 21.09. 1948 in Ostrava / CZ / als Sohn eines tschechischen Verwaltungsleiters und einer aus Mannersdorf am Leithagebirge /  NÖ / stammender Österreicherin geboren.


Nach einem mit Auszeichnung abgeschlossenen Studium der Elektrotechnik und Informationstechnologie an der SPSVE / TESLA Roznov und dem abgeleisteten zweijährigen Militärdienst, stellte er im Jahr 1974 die Weichen um und setzte den Aufbau seiner weiteren Lebenskariere im Kreise von nahen Verwandten in Wien fort.

Die folgenden 40 Jahre waren beruflich sehr eng mit der Labordiagnostik verbunden, die ersten 25 Jahren hatte er abgeschlossen in der Position als Export Manager der Firma Marquette Hellige / GE / mit Verantwortung für die Länder CZ, SK, H, Ro, B, die weiteren 15 Jahre bis zu heutigen Tag gestaltet er als gewissenhafter CEO sowie anerkannter Berater mit zertifizierter Management Qualität / CMC / und weitreichenden hochwertigen Referenzen die innovative Organisationsstrukturen der medizinischen Labordiagnostik.


Interview:


1. Was bedeutet Ihnen der Beruf?

Sehr viel vor allem auch deswegen, weil mir es beruflich immer wieder möglich ist, die definierten  Aufgaben als Unternehmensberater im Gesundheitswesen mit der Fokussierung an die Optimierung der medizinischen Labordiagnostik sehr erfolgreich und zur vollen Zufriedenheit meiner Auftragsgeber zu erledigen.


2. Was ist Ihnen im Leben besonders wichtig?

Die Ausgewogenheit zwischen dem Wollen und Können, wobei die Latte für das Wollen sollte immer wieder um ein Stückchen nach oben gehen. Dem Können nachzukommen ist eine tägliche Herausforderung und verlangt nach Motivation, um mehr zu lernen und  verstehen.


3. Was ist das Besondere an MEDICON - Medical Consulting e.U.?

Die exzellente Beratungsqualität, die auf meiner 40- jährigen Erfahrung beruht und auf drei tragenden Säulen, die unterschiedliche Aufgabenbereiche repräsentieren, aufgebaut ist. Mit meiner damals bestmöglichen Ausbildung in der IKT wurde mir die neueste Gerätetechnologie in der Labordiagnostik bei Schulungen vor allem in USA, UK und Deutschland von Basis an erklärt und detailliert beigebracht. Es war in weiterer Folge meine Aufgabe, die Verwendung der innovativen Analysenmethoden in die Praxis umzusetzen. So war ich auch maßgeblich bei der Einführung von Blutzell-Zählung nach dem Coulter – Prinzip in Österreich beteiligt. Die Neugierde nach dem Neuesten und Besten in Verbindung mit der Anwendung in der Labordiagnostik begleitet mich noch heute und bildet die erste Säule unserer Fachberatung.

Auf der beruflichen Laufbahn folgten weitere 15 Jahre als Verkaufsleiter und Export – Manager mit der Aufgabe mich selber und mein Team so zu positionieren, das unsere Produktpalette zum möglichst hohen Preis die Meistgekaufte sein musste. Diese Aufgabe war eine echte und vielfältige Herausforderung vor allem auch deshalb, weil mein Verantwortungsgebiet neben Österreich auch die umliegenden Länder umfasste. Die daraus resultierende Erfahrung und Verständnis, jedoch nicht die Akzeptanz der aktuellen Marktentwicklung, bilden die zweite Säule unserer Beratungskompetenz.

Um einen Beratungsprozess zielorientiert und effizient aber vor allem auch verständlich und nachvollziehbar gestalten zu können ist aber mehr als Facherfahrung notwendig. Mit einem Incite - Lehrgang und abschließendem erfolgreichen Hearing habe ich als CMC Berater auch dieses Qualitätsniveau erreicht, um es in weiter Folge anzubieten. Diese international anerkannte Zertifizierung bildet damit die dritte Säule unserer hohen Beratungsqualität.


4. Was möchten Sie im Bereich Gesundheitswirtschaft Österreich verändern?

Aus meiner Sicht will ich zwischen dem unmittelbar Machbaren und dem Möglichen     entsprechend unterscheiden. Das erstes ist auch teilweise Bestandteil von meinen Beratungsprojekten und bringt folgende Veränderungen:

  • Intensivierung der regionalen Kooperation in den einzelnen Landeskliniken mit Vereinheitlichung der Untersuchungsanforderungen an die Labordiagnostik, was die Qualität und sowie die gesamte Behandlungssicherheit wesentlich erhöht.
  • Systematik bei der Auswahl der bestgeeigneten Geräte - Laboranalytik mittels  Ausschreibungen mit Verhandlungsverfahren auf Preis für Befundergebnis Basis, was eine nachhaltige Kostenreduktion und Transparenz der Kostenstruktur  auch ohne Erbringung der Anschaffungsinvestition ermöglicht.
  • Mit einer bereits gestarteten Einführung der ELGA, die aus vier Kernbereichen besteht und an der ich auf der Bundesebene als Beauftragter die Anwendungen in der Labordiagnostik auch maßgeblich mitgestalten dürfte, wird ein neues Verhalten zur bestehenden und sofort verfügbaren Patientendaten stufenweise entstehen. Es wäre mir ein sehr wichtiges Anliegen, für das ich mich auch weiterhin gerne einsetze, dass diese Entwicklung als eine große Chance zur signifikanten Steigerung der Qualität und Effizienz von Medizinischen Leistungen bei gleichzeitiger Reduktion der Kosten verstanden und unterstützt wird.  

Zum Bereich der möglichen und bereits auch dringendst notwendigen Veränderungen in der Gesundheitswirtschaft gehört nach meiner Meinung die grundsätzliche Veränderung der Ausgangsbetrachtung von Aufgabenverteilung. Das Gesundheitswesen sollte sich demnach wesentlich verstärkt annehmen des möglichst lang gesund bleibenden Menschen, der Mensch soll intensivieren die täglicher bewusste Sorgfalt um Erhalt vom seiner Gesundheit und die gesamte Infrastruktur soll mehr als jetzt diese Zielsetzung unterstützen. Bekanntlich ist das Vorbeugen wesentlich leichter und besser, langfristig auch kostengünstiger als das Heilen. Es wurden im Vorjahr bereits mehrere wertvolle und erfolgreiche Aktivitäten gestartet. Auch ich werde in diesen Jahr meine Beratungsthemen sehr intensiv darauf fokussieren.


5. Wie wird sich die Gesundheitswirtschaft in den nächsten Jahren entwickeln?

Die Demografie unserer immer länger lebenden Bevölkerung soll nicht täuschen und ablenken von der Tatsache, dass sich trotzdem die Periode von gesunden Jahren dramatisch verkürzt. Bereits die Jugendlichen erkranken auf Diabetes, leiden unter Fettleiblichkeit oder anderen Erkrankungen, die in der Vergangenheit erst wesentlich später zum verzeichnen waren.
Es wäre mir deshalb ein Anliegen, möglichst frühzeitig eine begleitende medizinische Unterstützung dem noch gesunden jungen Menschen anzubieten, noch bevor diese durch die Umwelteinflüsse zum Patienten werden. Im Vorjahr gab es die ersten Schritte in die richtige Richtung, auch eine mögliche Vorfinanzierung mit Hilfe der Weltbank wurde bereits  andiskutiert.        

Ohne baldigst mögliche Konditionierung der Versicherungsleistungen vor allem in dem Zusammenhang mit persönlicher und individuell gestalteter Selbstverantwortung beim Erhalten des bestmöglichen Gesundheitszustandes werden die steigenden Kosten zur Einschränkung der Leistungen bzw. zur Erhöhung der Beiträge zwangsläufig führen. Es wird deshalb notwendig sein, einen Teil der Verantwortung rechtzeitig und zielorientiert dem Mensch als Souverän zu übertragen und ihn dann im Krankheitsfall bestmöglich medizinisch versorgen zu können.


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