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Gesundheitsmanager des Monats Februar 2015

Mag. pharm. Florian Fritsch
Stand:

 

Mag. pharm. Florian Fritsch

Berufliche und persönliche Eckdaten von Mag. pharm. Florian Fritsch

Geb. 1. Juli 1955, Schule Wels, Präsenzdienst Pionier Salzburg, Studium Pharmazie Innsbruck, Aspirantenjahr, 1988 Geschäftsleitung Richter Pharma, 1990 Konzession Adler Apotheke, 1996 Befähigungsprüfung Pharmahandel

  • Mitglied des Universitätsbeirates der Veterinärmed. Universität Wien bis 2010
  • Landesdelegierter der Pharmig bis 2011
  • Vorstandsmitglied der ARGE Pharmazeutika (jetzt PHAGO) bis 2012
  • Mitglied des Bundesberufsgruppenausschusses Pharmagroßhandel und Depositeure
  • Mitglied des Landesgremialausschusses Arzneimittel und Drogeriewaren
  • Vortragender/Mitglied der Prüfungskommission Befähigungsnachweisprüfung Pharmagroßhandel
  • Vertreter der WKÖ im Beirat des Österr. Tiergesundheitsdienstes (TGD)

Seit 2013 Aufsichtsratsvorsitzender der Richter Pharma AG 

Privat: Gründungsmitglied und Präsident des Ruderclub Wels
    Nebenerwerbslandwirt

Auszeichnung: 2002 Goldene Verdienstmedaille der Stadt Wels


Interview:

1. Was bedeutet Ihnen der Beruf?

Eine naturwissenschaftliche Ausbildung ermöglicht vielen berufliche interessante Perspektiven in der Gesundheitsbranche. Als Pharmazeut und in meiner Eigenschaft als Pharmahersteller/Händler bekommt man einen umfassenden Rundumblick und kann viele Entwicklungen mitgestalten.


2. Was ist Ihnen im Leben besonders wichtig?

Die gesunde Weiterentwicklung meines Familienkonzernes Richter Pharma für die nächste Generation.


3. Was ist das Besondere an Richter Pharma AG?

Als Familienunternehmen mit mittlerweile mehr als € 400 Mio. sind wir breit aufgestellt. Vom Hersteller (bes. Tierarzneimittel) über Pre-Wholesaling (spezielle Logistikdienst-
leistung für Pharmahersteller) zum Pharmavollgroßhändler und schlussendlich zu meiner Apotheke decken wir das gesamte Spektrum an Gesundheitswertschöpfungskette ab.


4. Was möchten Sie im Bereich Gesundheitswirtschaft Österreich verändern?

Das Niveau der österreichischen Gesundheitslandschaft ist zu Gunsten der Patienten hoch und das soll so bleiben. Der Fokus muss auch weiterhin auf Innovation liegen, auch wenn dadurch partiell die Kosten steigen. Es muss Kostenwahrheit zugunsten der Patienten herrschen, schließlich ist Gesundheit das höchste Gut.


5. Wie wird sich die Gesundheitswirtschaft in den nächsten Jahren entwickeln?

Neue Behandlungsmethoden, Arzneimittelinnovationen und vermehrt neue Medizintechnische Methoden zur Therapie und Prävention (Stichwort „Genom“) werden zur Anwendung kommen. Die Spezialisierung im ambulanten und niedergelassenen Bereich wird ansteigen. Aufzupassen ist, dass nicht der ländliche Bereich medizinisch "ausgetrocknet" wird. Die Politik muss erkennen, dass auch die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung einen wesentlichen Beitrag zum sozialen Frieden unserer Gesellschaft beiträgt.

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