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Gesundheitsmanager des Monats Jänner 2013

Martin Schriebl-Rümmele
Stand:

 

Martin Schriebl-Rümmele

Berufliche und persönliche Eckdaten von Martin Schriebl-Rümmele

Geb: 11.6.1970 in Hohenems/Vorarberg; aufgewachsen in Dornbirn/Vorarlberg. Von 1989 bis 2010 wohnhaft in Wien, seit 2010 in Wien und Rosegg/Villach
Verheiratet, 1 Bonus-Sohn

1989 – Matura im BORG Lauterach/Vorarlberg – naturwissenschaftlicher Zweig; danach Studium der Volkswirtschaftslehre WU-Wien (ohne Abschluß)
seit 1987 Journalist und journalistische Ausbildungen bei Vorarlberger, Süddeutschen und Schweizer Medien, Austria Presse Agentur (1992-1997), Wirtschaftsblatt (1997-2007).
Seit 2007 selbstständig:
Redaktionsbüro Schriebl-Rümmele (4 Bücher u.a. "Zukunft Gesundheit, 2009, Verlag Orac“; Moderationen, Vorträge; Beiträge für Ärztewoche, Der Standard, ORF, Clinicum, Medianet-Healtheconomy, Pharmaceutical Tribune, u.a.)
Geschäftsführender Gesellschafter ampuls-verlag OG

 

 

Interview:


1. Was bedeutet Ihnen der Beruf?

Freude – ich habe das große Glück, einen Beruf zu haben, der auch nach 25 Jahren Spaß macht und den ich mit sehr viel Freude ausübe. Journalismus auf der einen Seite und der Verlagsbereich andererseits sind von ihren Inhalten her sehr abwechslungsreich.


2. Was ist Ihnen im Leben besonders wichtig?

Persönlich: Zeit – für mich und meine Familie. Und natürlich: Gesundheit
Gesellschaftlich: Soziale Sicherheit für alle, gegenseitige Verantwortung – oder "altmodisch“ formuliert: Nächstenliebe


3. Was ist das Besondere an ampuls-verlag OG?

Der Verlag und die beiden Gründer – neben mir ist das Andreas Feiertag – kommen aus dem Qualitätsjournalismus und diese Qualität wollen der Verlag – wie auch das Redaktionsbüro Schriebl-Rümmele – auch leben: Unabhängigkeit, Objektivität und Seriosität. Inhaltlich will der Verlag mit allen Produkten bei der Themenwahl aktuell sein und vor allem Alternativen zeigen. Alternativen, die wir auch leben: im Bereich familienfreundlicher Betrieb, betriebliche Gesundheitsförderung und Gemeinwohl, d.h. nicht monetäres Gewinnstreben stehen im Vordergrund, sondern das Wohl aller PartnerInnen, KundInnen, MitarbeiterInnen und der Gesellschaft, in der wir uns bewegen. Instrumente dafür sind Kooperation, Partizipation und ökologisches Wirtschaften. Das erste eigene Magazin – lebensweise – erscheint seit zwei Jahren, hat eine Auflage von 30.000 Stück und arbeitet bereits operativ positiv – für ein Medium in Österreich im aktuellen Umfeld ein Erfolg. Das Magazin will Gesundheit und das Gesundheitswesen ganzheitlich betrachten – von Themen wie Health in all policy bis zu integrativer Medizin.


4. Was möchten Sie im Bereich Gesundheitswirtschaft Österreich verändern?

Die Gesundheitswirtschaft ist der mit Abstand größte Wirtschaftszweig. Es ist mir wichtig, dass das auch öffentlich wahrgenommen und entsprechend wertgeschätzt wird und Gesundheit nicht plump als Kostenfaktor wahrgenommen wird. Letztlich ist das Gesundheitswesen nämlich kein Kostenfaktor, sondern ein dynamischer Wirtschafts- und Beschäftigungsmotor. Bei meiner Arbeit stand deshalb immer im Zentrum, dass sich die Akteure der Gesundheitswirtschaft selbst ihres Potenzials bewusst werden und auch mit entsprechendem Selbstvertrauen öffentlich auftreten.


5. Wie wird sich die Gesundheitswirtschaft in den nächsten Jahren entwickeln?

Weiterhin positiv. Dazu kommt, dass sich die Qualität der Versorgung und der Angebote enorm verbessern werden. Es wird aber auch eine differenziertere Debatte über die Leistungen der Branche und aller Akteure geben. Alle zusammen müssen sich darauf einstellen, dass das System transparenter wird und sie ihre Leistungen und deren Preise argumentieren und rechtfertigen müssen. Die Branche selbst wird auch künftig kräftig wachsen, wenn auch in einigen Bereichen die Margen zurückgehen werden.

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