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Gesundheitsmanager des Monats Jänner 2014

Dieter Wittlinger
Stand:

 

Dieter Wittlinger

Berufliche und persönliche Eckdaten von Dieter Wittlinger

1978: Besuch und Abschluss der Berufsfachschule Dr. Lenhart für Masseure und med. Bademeister in München
1981: Präsenzdienst in Österreich
1982: Tätigkeit als Masseur u. med. Bademeister im elterlichen Betrieb im Wittlinger Therapiezentrum in der Therapieabteilung
1983: Bestellung zum Geschäftsführer der Wittlinger Therapiezentrum GmbH
1985: Prüfung zum ML-Fachlehrer
1986: Alleinige Geschäftsführung nach dem Tod des Vaters
1987 - 1989: Ausbildung zum Krankengymnasten in der Seb. Kneipp Schule in Bad Wörishofen
1990: Ausbildung zum Sportphysiotherapeuten des deutschen Sportbundes
1990 u. 1991: Betreuung der österreichischen Fußballnationalmannschaft als Sportphysiotherapeut
2008: Veröffentlichung eines Buches mit dem Titel „Manuelle Lymphdrainage nach Dr. Vodder“, Thieme-Verlag.
Laufend: Unterrichtstätigkeit in der Ausbildung zum Lymphdrainagetherapeuten im In- und Ausland sowie in der Ausbildung zum Heilmasseur als leitende Lehrkraft und fachspezifischer organisatorischer Leiter
Laufend: Tätigkeit als Physiotherapeut und geschäftsführende Tätigkeit im Wittlinger Therapiezentrum und der Dr. Vodder Akademie
Seit 2012: Bürgermeister der Gemeinde Walchsee



Interview:


1. Was bedeutet Ihnen der Beruf?

Erfüllung, Abwechslung, Lebenssinn


2. Was ist Ihnen im Leben besonders wichtig?

Meine Frau und meine Kinder


3. Was ist das Besondere an der Wittlinger Therapiezentrum GmbH?

1. Unser Leitsatz, der die besondere Obsorge für unsere Patienten ausdrückt und von den Mitarbeitern unseres Haus mitgetragen wird.
Sie kommen als unser persönlicher Gast. Wir arbeiten mit Ihnen und für Sie in einem Ambiente der Geborgenheit. Mit einer optimal abgestimmten Therapie verbessern wir Ihr Wohlbefinden. Sie verlassen uns als Partner und Freund. Ihre Nachbetreuung ist uns daher selbstverständlich!

2. Die Kombination Stationäre Rehabilitationseinrichtung – Ausbildungszentrum (Dr. Vodder Akademie)– Fachgesellschaft(Ges. für Manuelle Lymphdrainage nach Dr. Vodder und sonstige lymphologische Therapien) ist im Fachbereich Lymphologie einmalig in Österreich.


4. Was möchten Sie im Bereich Gesundheitswirtschaft Österreich verändern?

Gesetzliche geschaffene Vorgaben im Gesundheitsbereich sollen einer Überprüfung unterzogen werden, die die Aspekte der Wirtschaftlichkeit und der Notwendigkeit in Betracht ziehen, denn die horrenden stetig steigenden gesetzlich zu erfüllenden Anforderungen im öffentlichen, aber auch im privaten Gesundheitsbereich kosten den Steuerzahler Unsummen. Ein jetzt schon überbordetes öffentliches System wird - meines Erachtens – u.a. aufgrund persönlicher Interessen des dort beschäftigten Fachpersonals und deren starken und einflussreichen Standesvertretungen (Ärztekammer) immer weiter aufgeblasen. Dort sollte Einhalt geboten werden.


5. Wie wird sich die Gesundheitswirtschaft in den nächsten Jahren entwickeln?

Nur am Beispiel:
1. des a.ö. Krankenhauses in Kufstein dargestellt, kann ich mir nicht vorstellen, dass ein derartiges System es schafft (das a.ö. BKH Kufstein hat mehr als 50 Mio EUR Jahresumsatz, jedoch 78% Personalkosten) den aktuellen „Circulus Vitiosus“, den sogenannten Teufelskreis aus „Personalkosten – gesetzlich Bestimmungen – geringer Rentabilität der einzelnen Fachabteilungen – und den stetigen Wünschen das medizinische Leistungspaket zu erweitern“ zu durchbrechen.

2. unserer privaten stationären Rehabilitationseinrichtung für Lymphödempa- tienten ist es, aufgrund der wirtschaftlich notwendigen engen Kooperation mit den Sozialversicherungen (Auslastung) schwierig Rehabilitationspatienten Kosten deckend (geringer Tagsatz) zu betreuen.
Im privaten Gesundheitsbereich werden die Personal- und sonstigen Anfor- derungen, ohne auf den Bedarf zu achten, ebenfalls in die Höhe geschraubt.

Der gesamte öffentliche aber auch der private Bereich wird zukünftig noch mehr Kosten produzieren, wenn die politisch handelnden Personen sich nicht trauen andere Denkansätze zuzulassen und gravierende Änderungen unter Bedachtnahme der Ökonomie zwingend einleiten, dabei sollte es auch kein Tabu sein, die Versorgungsdichte vor allem der a.ö. Häuser und Betten zurück zu fahren und stationär angebotene Leistungen in den extramuralen Bereich auszulagern.


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