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Gesundheitsmanager des Monats Juli 2012

Mag. Karl Lehner, MBA
Stand:

 

Mag. Karl Lehner, MBA

Berufliche und persönliche Eckdaten von Mag. Karl Lehner, MBA

geb. 9. März 1962, Oberösterreich; Studium der Betriebswirtschaftslehre; Diplomierter Krankenhausbetriebswirt und akademisch geprüfter Krankenhausmanager; Master of Business Administration. Seit 02/2008 Vorstand der OÖ Gesundheits- und Spitals AG für die Bereiche Finanzen und Personal

 

Interview:


1. Was bedeutet Ihnen der Beruf?

Ich sehe meinen Beruf in gewisser Weise als Berufung. Ich habe in meiner Kindheit viele Erfahrungen mit Spitälern gemacht. Einiges davon hat mich sicher geprägt. Es ist für mich eine tolle Aufgabe, mit Menschen für Menschen zu arbeiten. D.h, mit unseren fast 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für fast ganz Oberösterreich.


2. Was ist Ihnen im Leben besonders wichtig?

Meine Familie steht an erster Stelle. Sie ist die solide Basis für mein berufliches Wirken. Eine besondere Bedeutung hat für mich auch ehrenamtliche Tätigkeit in Vereinen und das Engagement in der Kommunalpolitik.


3. Was ist das Besondere an der Oö. Gesundheits- und Spitals-AG?

10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten 365 Tage 24 Stunden tolle Arbeit für die Bevölkerung. Unsere Spitäler sind regional über ganz Oberösterreich verteilt.
Wir sind der größte Ausbildner von Pflegepersonal in OÖ mit rd. 1.400 Schülerinnen und Schülern und betreiben an jedem unserer 10 Spitäler eine Gesundheits- und Krankenpflegeschule. Wir bieten auch die Akademisierung in der Pflege, sind Lehrlingsausbildner in sechs Berufskategorien und mit 52,5 % Mehrheitsgesellschafter der FH für Gesundheitsberufe in OÖ, an der rd. 800 Studentinnen und Studenten alle Sparten der medizin-technischen Ausbildung erhalten.
Wir haben eine Reihe Standort-, Träger-, Sektoren- und Bundesländerübergreifender  Kooperationen und Allianzen, insbesondere eine strategische Allianz mit dem Ordensspital der Elisabethinen in Linz sowie dem UKH Linz der AUVA.


4. Was möchten Sie im Bereich Gesundheitswirtschaft Österreich verändern?

Ich werde mich weiter verstärkt für Kooperationen und Allianzen der unterschiedlichen Partner im Gesundheitswesen einsetzen. Vor allem die Überwindung und Durchlässigkeit der Grenzen zwischen den Sektoren im Gesundheitswesen muss noch stärker im Fokus stehen. Dazu müssen die komplexen Finanzierungssysteme im Gesundheitsbereich stärker vereinheitlicht und gebündelt werden sowie mit gezielten Anreizsystemen ausgestaltet werden.


5. Wie wird sich die Gesundheitswirtschaft in den nächsten Jahren entwickeln?

Es wird aus meiner Sicht zu einer deutlich stärkeren Vernetzung kommen. Die Behandlungsketten und Prozessorientierung im Sinne einer noch patientenorientierteren Behandlung und Betreuung werden umfassender und effizienter. Medizin, Pflege, Technik und wissenschaftlicher Fortschritt werden durch branchenübergreifende Lösungen stärker verzahnt und aufeinander abgestimmt.

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