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Gesundheitsmanager des Monats Juli 2016

Mag. Petra Lanz
Stand:

 

Mag. Petra Lanz

Berufliche und persönliche Eckdaten von Mag. Petra Lanz

Mag. Petra Lanz wurde 1966 in Wien geboren.

Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Pharmaziestudium arbeitete Petra Lanz in der öffentlichen Apotheke und legte die Aspirantenprüfung ab. 1996 wechselte sie in die Pharmaindustrie und durchlief eine Karriere bei Abbott, Wyeth, Biogen-Idec und AbbVie in diversen Medical, Regulators, Marketing, Verkauf und Market Access Funktionen mit steigender Verantwortung. Frau Lanz ist seit 2005 auch laufend als Mitglied der Geschäftsleitung tätig gewesen.

Seit August 2015 hält Frau Mag. Lanz erstmals eine Geschäftsführer Funktion bei Vertex Pharmaceuticals Austria GmbH inne und zwar sowohl als handelsrechtlicher als auch als gewerberechtlicher Geschäftsführer. In dieser Funktion baut Frau Lanz das Unternehmen in Österreich neu auf, derzeit sind fünf Mitarbeiter bei Vertex Pharmaceuticals Österreich beschäftigt und das Unternehmen hat sich auf die Erforschung von Seltenen Erkrankungen, im speziellen Cystische Fibrose fokussiert.

Seit April 2016 ist Vertex Pharmaceuticals Österreich Mitglied bei der Pharmig, wo Frau Mag. Lanz auch in der Arbeitsgruppe für Seltene Erkrankungen aktiv mitwirken wird.


Interview:

1. Was bedeutet Ihnen der Beruf?

Ich mache meinen Beruf nicht des Geldes wegen. Natürlich muss man von etwas leben, aber mich treibt die Kraft an, Dinge zu bewegen und Neues zu Bewirken. Ich habe da durchaus meine persönliche Vision von Berufsleben, nämlich einen sinnvollen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten. Optimaler Weise lässt sich auch etwas längerfristig zum Positiven bewegen. Einen „Fußabdruck“ im österreichischen Gesundheitswesen zu hinterlassen, das ist für mich erstrebenswert. 


2. Was ist Ihnen im Leben besonders wichtig?

Natürlich die Gesundheit. Meine eigene und jene meiner Familie und Freunde. Ich lege Wert auf einen guten Ausgleich zwischen meinem beruflichen und privaten Leben. In meiner Freizeit halte ich mich fit mit Sport wie beispielsweise Wandern, Laufen oder Langlaufen im Winter. Dieser Ausgleich ist für mich sehr wichtig und bringt mir auch die Kraft und Fokussierung auf Dinge, die ich vorantreiben möchte. Ich möchte grundsätzlich offen bleiben für Anderes und Neues.   


3. Was ist das Besondere an Vertex?

Das besondere an Vertex ist sicherlich der Mut zur Entscheidung, sich voll und ganz auf eine Nische – die Erforschung der Ursachen der Cystischen Fibrose – zu konzentrieren. Vor rund 20 Jahren fiel diese Entscheidung und sie ist bis heute gelebte Praxis. Das Unternehmen bleibt auf Kurs, unterstützt seine Forscherinnen und Forscher auch weiterhin und leistet somit Pionierarbeit in diesem Bereich. 60% unserer MitarbeiterInnen arbeiten in der Forschung. Mit dieser Unterstützung blicken wir voller Zuversicht in die Zukunft.

4. Was möchten Sie im Bereich Gesundheitswirtschaft Österreich verändern?

Als neues Unternehmen in Österreich haben wir das Ziel, die Innovationen von Vertex auch hier den PatientInnen zur Verfügung zu stellen. Das wird uns nur über einen partnerschaftlichen und ganzheitlichen Zugang gelingen. Wir bauen Partnerschaften zu allen Stakeholdern auf und wollen uns als Partner im Gesundheitssystem etablieren. Alleine und isoliert funktioniert das nicht. Ganz allgemein gilt es für uns auch, den Stellenwert der Seltenen Erkrankungen zu erhöhen, um diesem Bereich mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. 

5.  Wie wird sich die Gesundheitswirtschaft in den nächsten Jahren entwickeln?  

Innovationen werden immer wichtiger und erfolgreicher werden. Der Bereich der Seltenen Erkrankungen wird attraktiver für große und kleine Unternehmen, was ein engeres Zusammenrücken von Politik, Sozialversicherungen, Patientenorganisationen und Industrie notwendig macht. Das Kostenbewusstsein im Gesundheitssystem wird ebenso maßgeblich an Priorität gewinnen wie Transparenz und Offenheit.


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