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Gesundheitsmanager des Monats Mai 2014

Dr. Eva Höltl
Stand:

 

Dr. Eva Höltl

Berufliche und persönliche Eckdaten von Dr. Eva Höltl 

geb. am 21.6.1967 in Salzburg

Schulbildung:
Volksschule, Akademisches Gymnasium, Matura: 1985
Studium der Medizin an der med. Fakultät der Universität Wien,
1992 Promotion zum Doktor der gesamten Heilkunde

Berufliche Laufbahn:
1992 bis 1997: Turnus in Salzburg und Wien
1997: Beginn der Ausbildung zur Ärztin für Arbeitsmedizin
1998: Abschlussprüfung und Diplom (Ärztin für Arbeitsmedizin)
1999: Gutachterärztin für das Bundespensionsamt
2000: Leitende Arbeitsmedizinerin für den Magistrat der Stadt Wien (als externe Arbeitsmedizinerin über ein Zentrum beschäftigt)
-    Aufbau der arbeitsmedizinischen Betreuung nach dem Wiener Bedienstetenschutzgesetz
-    Planung, Koordination und Umsetzung zahlreicher Gesundheitsprojekte in Zusammenarbeit mit der Magistratsdirektion Berufliche Gesundheitsförderung

Seit 1.1.2005: Leiterin des Gesundheitszentrums der Erste Bank AG, zuständig und verantwortlich für alle Aspekte der Betrieblichen Gesundheitsförderung.
Referentin an der Akademie für Arbeitsmedizin. Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats der Österreichischen Gesellschaft für Präventivmedizin.
Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Burnout und Arbeitsqualität.


Interview:


1. Was bedeutet Ihnen der Beruf?

Ich wusste schon sehr früh, dass ich Ärztin werden möchte und habe die Studienzeit und die nachfolgenden 6 Jahre im Spital sehr genossen. Heute bin ich bei meinem Traumberuf, der Arbeitsmedizin, angekommen. Ich bin wirklich dankbar, einen Beruf zu haben, der es mir ermöglicht meine Fähigkeiten und Interessen zu verwirklichen und auch bereichernde Kontakte zu anderen Menschen zu pflegen


2. Was ist Ihnen im Leben besonders wichtig?

Zeit mit meiner Familie verbringen zu können. Ich genieße es auch sehr, Rituale aus meiner eigenen Kindheit weiter leben zu können, wie etwa ein gemeinsames Sonntagsfrühstück im Garten oder ein Winterspaziergang im Schnee mit Familie und Hund


3. Was ist das Besondere an dem Gesundheitszentrum der Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG?

Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt in der Gesundheitsförderung. Unser Ziel ist es, Mitarbeiter möglichst lange gesund und somit erwerbsfähig zu erhalten.
Dass das keine leere Worthülse sondern im Unternehmen sehr ernst genommen wird, zeigt sich unter anderem daran, dass das Gesundheitszentrum eine Stabsstelle des Vorstands ist. Wir haben einen hohen Anspruch an Professionalität, das Gesundheitsmanagement sollte, im Management der Bank integriert, wirkliche Unterstützung bei wichtigen Fragen zum Thema Gesundheit geben und sich nicht auf Obstkörbe und Laufveranstaltungen beschränken.
Wir haben neben der klassischen präventiv – medizinischen auch eine Menge an organisationsinternen Maßnahmen durchgeführt, wie etwa verbindliche Schulungen für Führungskräfte, Leitfäden zum Thema Führung und Gesundheit sowie eine Betriebsvereinbarung zur Wiedereingliederung von Mitarbeitern nach langer Erkrankung.  
Als wichtigen Meilenstein befinde ich auch die Einführung eines Kennzahlensystems, das den Verlauf unserer Tätigkeit abbildet und so die Relevanz unserer Tätigkeit messbar macht.


4. Was möchten Sie im Bereich Gesundheitswirtschaft Österreich verändern?

Ich finde es aus verschiedenen Gründen schön, dass die Gesundheitswirtschaft ein wachsender, dynamischer Bereich ist. Einerseits weil er Beschäftigung schafft und ich aus eigener Erfahrung weiß, wie zufriedenstellend es ist im Gesundheitsbereich tätig zu sein, andererseits weil ein breites Angebot eine größere Auswahl für die Patienten schafft.
Wir müssen nur sehr aufpassen, dass wir in diesem sensiblen Umfeld eine wirklich hohe Qualität sicherstellen. 


5. Wie wird sich die Gesundheitswirtschaft in den nächsten Jahren entwickeln?

Sie wird vermutlich weiter wachsen. Gesundheit ist für die meisten Menschen, neben Familie und  finanzieller Sicherheit,  das höchste Gut. Gerade im präventiven Bereich gibt es inzwischen eine unglaubliche Vielzahl an Angeboten. Diese Komplexität macht es aber notwendig, dass die Qualität für den „Konsumenten“ erkennbar ist, und das ist sicherlich die zentrale Herausforderung.


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