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Gesundheitsmanager des Monats November 2011

Mag. Roland Schaffler
Stand:

 

Mag. Roland Schaffler

Berufliche und persönliche Eckdaten von Mag. Roland Schaffler

Jahrgang 1966, Mag.rer.nat., Studium der Epidemiologie und Mikrobiologie in Graz und Salzburg, seit 1988 als Entwicklungshelfer, Wissenschaftler, Vorstandsassistent, QM-Abteilungsleiter, Geschäftsführer, Sachverständiger, Moderator, Vortragender, Berater, Trainer, Publizist und Verleger im Gesundheitswesen tätig.

Herausgeber "Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ“, Chefredakteur "QUALITAS – Zeitschrift für Qualität und Entwicklung in Gesundheitseinrichtungen“, Geschäftsführer Schaffler Verlag GmbH.

Beteiligt u.a. an der Gründung des Guidelines International Network (G-I-N), forumQ.at, ebm-netzwerk.at, medizin-transparent.at. Mitglied der Jury zum Journalistenpreis des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin (DNEbM). Mitglied des International Advisory Boards der ZEFQ (Zeitschrift für Evidenz, Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen, Elsevier).

Schwerpunkte seiner Arbeit als Berater und Trainer sind die Bereiche lösungsorientierte Moderation, strategische Beratung, Organisationsentwicklung, Führungscoaching und QM. Rund 1300 Vortrags- und Moderationstage und 1,2 Mio. Kilometer seit 1993, über 300 ausgebildete ModeratorInnen.

Passionen: Leben, Fliegenfischen & Pfeifentabakabusus. 

 

Interview:


1. Was bedeutet Ihnen der Beruf?

Eine Demarkationslinie zwischen Beruf und Leben kenne ich nicht. Wahrscheinlich geht es darum, im Tun mit den anderen, sich selbst besser verstehen zu lernen und danach weniger wichtig nehmen zu müssen. Oder wie Rilke es sagt: "Es handelt sich darum, alles zu leben. Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich, ohne es zu merken,
eines fremden Tages in die Antwort hinein.“


2. Was ist Ihnen im Leben besonders wichtig?

siehe oben


3. Was ist das Besondere am Schaffler Verlag?

  1. Wir können unabhängig von Parteien, Interessensvertretungen und Pharma arbeiten. Das kostet zwar eine Menge Geld, macht aber mehr Freude. Wir unterscheiden für den Leser klar erkennbar zwischen redaktionellen und bezahlten Inhalten. Das ist in Österreich heute selten und das schätzen unsere Leser. Auf den Punkt gebracht hat es Martin Sprenger anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums der ÖKZ 2009: "Ich habe keine Ahnung, wie die ÖKZ es schafft, mit dieser Qualität des Aneckens zu bestehen.“
  2. Wir verkaufen unseren Inserenten primär wirksame Kommunikationslösungen und erst sekundär Fläche.
  3. Seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


4. Was möchten Sie im Bereich Gesundheitswirtschaft Österreich verändern?

Die österreichische Gesundheitswirtschaft ist mit Ausnahme von Teilen der Pharmabranche schwer in Ordnung, professionell und verfügt über hochqualifizierte Mitarbeiter. Und auch die Nachzügler werden – unter unausweichlichen Schmerzen – von den anderen lernen, dass wirtschaftlicher Erfolg nachhaltig nur über ehrliche Kundenorientierung zu gewährleisten ist. Das muss nicht ich verändern, dabei werde ich zuschauen können.
Ich persönlich möchte die Kommunikation und das Verständnis für den anderen im Dreieck Gesundheitswirtschaft – Health Professionals – Patienten fördern helfen.


5. Wie wird sich die Gesundheitswirtschaft in den nächsten Jahren entwickeln?

Sie wird zunehmend erkennen, dass die Organisationen und Menschen im Gesundheitswesen nur mittelbare Kunden, ihre wirklichen Kunden aber die Österreicher sind. Das wird den Unterschied im langfristigen Erfolg der einzelnen Unternehmen ausmachen: die konsequente Orientierung an der Frage "Was bringt meine Leistung oder mein Produkt schlussendlich dem Patienten – an mehr Qualität in der Versorgung und an mehr Effizienz, die Ressourcen der Allgemeinheit für wichtige Gesundheits- und Sozialleistungen freisetzt?“