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Gesundheitsmanager des Monats November 2014

Mag. Peter McDonald

 

Mag. Peter McDonald

Berufliche und persönliche Eckdaten von Verbandsvorsitzenden Mag. Peter McDonald

Peter McDonald ist seit Oktober Präsident der österreichischen Sozialversicherungsträger. Der heute 41 jährige Oberösterreicher ist seit Abschluss seines Studiums der Wirtschaftswissenschaften an der Johannes Kepler Universität Linz eng mit der österreichischen Sozialversicherung verbunden. Als gesundheits- und sozialpolitischer Experte im Österreichischen Wirtschaftsbund zuletzt als geschäftsführender Obmann der Sozialversicherung der Selbständigen und stv. Vorsitzender der Trägerkonferenz im Hauptverband hat Peter McDonald stets an vorderster Front an der Weiterentwicklung der österreichischen Sozialversicherung mitgewirkt.


Interview:

1. Was bedeutet Ihnen der Beruf?

Österreich ist eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte. Wohlstand, soziale Sicherheit, Lebensqualität – das alles ist keine Selbstverständlichkeit. Das müssen wir uns auch weiterhin erarbeiten. Mein Beruf gibt mir die Möglichkeit dazu, die wirtschafts- und sozialpolitische Zukunft mitzugestalten, Österreich vielleicht sogar ein Stückchen besser zumachen. Diese Verantwortung und damit verbundene Herausforderungen nehme ich gerne an.


2. Was ist Ihnen im Leben besonders wichtig?

Meine Kinder, meine Frau, meine Freunde und mein berufliches Engagement. Das Leben ist voller Herausforderungen und denen entgegne ich stets positiv, weil damit auch immer eine Chance zur Veränderung verbunden ist. Sich Ziele setzen und diese gemeinsam mit Mitstreitern zu erreichen, hat mich beruflich wie privat stets angetrieben. Miteinander Lösungen zu erarbeiten, ist doch das Schönste.


3. Was ist das Besondere am Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger?

Das System der sozialen Sicherheit in Österreich ist ein Erfolgsmodell, um das uns viele Länder beneiden. Damit dieses komplexe und ausgeklügelte System optimal funktioniert, benötigt es auch den Hauptverband. Mit der Vertretung der Interessen der Versichertengemeinschaft nach außen und mit der Koordinierung der Tätigkeiten der einzelnen Sozialversicherungsträger nach innen nimmt der Hauptverband als Dachverband eine führende und entscheidende Rolle für die Sicherstellung der sozialen Absicherung - wie wir sie kennen und schätzen - ein.


4. Was möchten Sie im Bereich Gesundheitswirtschaft Österreich verändern?

Es besteht erheblicher Handlungsbedarf, um das österreichische Gesundheitssystem fit für die Zukunft zu machen. Unser Gesundheitssystem ist teuer, setzt aber die Mittel zu wenig effizient ein. Wollen wir den hohen Standard in der Versorgung erhalten, dann muss sich das ändern. Wenn wir die moderne, innovative und leistungsfähige österreichische Gesundheitswirtschaft besser in die Abläufe und Entscheidungen integrieren, kann uns das gemeinsam gelingen.


5. Wie wird sich die Gesundheitswirtschaft in den nächsten Jahren entwickeln?

Österreich investiert in die Gesundheit 32 Milliarden Euro, liegt damit im internationalen Spitzenfeld. Die Österreicher verlieren aber trotzdem durchschnittlich knapp 21 gesunde Lebensjahre durch Krankheit. Mit nur 59 gesunden Lebensjahren liegen wir fast 1,5 Jahre unter dem OECD-Schnitt. Hier wird und muss es zu einem Paradigmenwechsel kommen. Gesundheitsförderung, Prävention aber auch Rehabilitation wird mehr und mehr in den Fokus rücken. Genauso wie wir auf die Green Jobs in Österreich stolz sind, sollten wir auch auf die Health-Jobs und deren Innovationsfähigkeit stolz sein.