th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home

Gesundheitsmanager des Monats September 2013

Mag.pharm Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr
Stand:

 

Mag.pharm Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr

Berufliche und persönliche Eckdaten von Mag.pharm Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr

seit 2012 Präsidentin der OÖ. Apothekerkammer
seit 2011 Stellvertreterin von Präsident Dr. Christoph Leitl in den Gremien der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft
seit 2006 Vorstandsmitglied der Österr. Apothekerkammer, des Österr. Apothekerverbandes und der pharmazeutischen Gehaltskasse
1999 Konzessionserteilung zum Betrieb der neu errichteten Steyrtalapotheke, Josef-Teufel-Platz 1, 4523 Neuzeug mit derzeit 14 MitarbeiterInnen
1989 – 1998 Nach dem Aspirantenjahr Angestellte Apothekerin, Mitglied des Vorstandes der Angestellten Apotheker der Österr. Apothekerkammer
1984 – 1989 Universitätsassistentin am Pharmakologischen Institut der Uni Innsbruck bei Prof. DDr. Winkler
1977 – 1984 Studium der Pharmazie an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck
15. Juni 1959 Geboren in Sierning

Interview:


1. Was bedeutet Ihnen der Beruf?

Als leidenschaftliche Unternehmerin und Apothekerin ist mir die Nähe zu meinen Kunden besonders wichtig. Tiefes Vertrauen und starke Beziehungen zu den Menschen sind das, was meinen Beruf so verantwortungsvoll und befriedigend macht.


2. Was ist Ihnen im Leben besonders wichtig?

Ich denke, ich kann mich sehr glücklich schätzen, da es mir während meines bisherigen Lebens möglich war, auf Basis meiner Wertevorstellung zu leben und meinen Prinzipien treu zu bleiben


3. Was ist das Besondere an der Apothekerkammer Oberösterreich?

Eines vorweg – an Oberösterreich ist natürlich alles besonders! Aber was das ganz besondere an der Apothekerkammer Oberösterreich ist, das haben erste Projekte bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Denn seit der Präsentation des Masterplans 2008 war die Führung stets bemüht, gemeinsam mit allen relevanten Stakeholdern Projekte zu entwickeln, die eindeutig und nachhaltig den Wert des Dienstleisters Apotheke mit seiner umfassenden pharmazeutischen Ausbildung und der niederschwelligen Kundennähe dokumentieren. In Kooperation mit weiteren innovativen Partnern des oberösterreichischen Gesundheitssystems wurden bahnbrechende Projekte konzipiert und zum Teil auch schon begonnen:
Disease Management Diabetes, Management der Versorgung der Niere bei reduzierter Leistungsfähigkeit sowie die Früherkennung von Augenkrankheiten in Kooperation mit Fachärzten.

Bei all diesen Projekten stehen Früherkennung, Unterstützung der Erhöhung der Compliance und umfassende strukturierte Beratung und Betreuung sowie die bedarfsorientierte, flächendeckende Dienstleistung im Vordergrund.

4. Was möchten Sie im Bereich Gesundheitswirtschaft Österreich verändern?

Wichtig ist uns die Umsetzung des Masterplans mit der zentralen Forderung eines Miteinanders aller Gesundheitsberufe. Alle Gesundheitsberufe sind schließlich Dienstleister, die aufgefordert sind, aufeinander abgestimmt die optimierte Versorgung der ÖsterreicherInnen sicher zu stellen. Ich werde mich mit meiner ganzen Kraft dafür einsetzen, dass dieser Paradigmenwechsel – "vom Nebeneinander her zum Miteinander mehr erreichen" – auch tatsächlich stattfindet.


5. Wie wird sich die Gesundheitswirtschaft in den nächsten Jahren entwickeln?

Allen Gesundheitsdienstleister, die die Zeichen der Zeit erkennen, wird eine große Bedeutung zukommen, wenn sie ihre Kompetenzen und Qualitäten umfassend und proaktiv für die Versorgung der ÖsterreicherInnen nicht nur anpreisen, sondern auch tatsächlich einbringen. Alle anderen, die diesem Credo nicht entsprechen können oder wollen – und die weiterhin Worte vor Taten setzen, wie dies leider oftmals in der Vergangenheit der Fall war, werden dramatisch an Bedeutung verlieren.