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Gesundheitsmanager des Monats September 2016

 Eva Pernek
Stand:

 

Eva Pernek

Berufliche und persönliche Eckdaten von  Eva Pernek, Geschäftsführerin der MEDahead Gesellschaft für medizinische Information m.b.H.

Eva Pernek wurde 1966 in Graz geboren. Sie ist verheiratet und in Niederösterreich wohnhaft.
Der Einstieg in die Pharmaindustrie erfolgte im Jahr 1988 bei Glaxo Pharmaceuticals. Eva Pernek durchlief unterschiedliche Bereiche im Unternehmen in Österreich, beginnend mit Sales und Sales Management. Danach vollzog sie den Wechsel ins Marketing und im Jahr 1999 fand die Übersiedelung in die Glaxo Wellcome Europazentrale nach London statt. Im Jahr 2001 dann die Weiterentwicklung als Mitarbeiterin des global E-Business-Teams mit Sitz in North Carolina.
Nach Ihrem Ausscheiden aus der Industrie gründete Eva Pernek im April 2005 die MEDahead Gesellschaft für medizinische Information mbH, die sie als gesellschaftsrechtliche und gewerberechtliche Geschäftsführerin seit damals erfolgreich führt. Ihr Ziel ist es mit dem Unternehmen neue Impulse im Medical Marketing und in der Kommunikation zu setzen, und Stakeholder zu vernetzen.
Vor mehr als 10 Jahren gründete sie das „Frauenforum“, eine Plattform für Frauen in Kommunikation und Marketing. Dieses Frauen-Netzwerk ist über die Jahre stark gewachsen und bietet Frauen aus der Gesundheitswirtschaft die Möglichkeit zum Netzwerken und Erfahrungsaustauch.


Interview:

1. Was bedeutet Ihnen der Beruf?

Nachdem das Unternehmen von mir gegründet wurde und ich auch Gesellschafterin bin, ist meine Tätigkeit weit mehr als ein Beruf, es ist ein ganz wichtiger Teil meines Lebens. Projekte selbst zu entwickeln und gestalten zu können, hat für mich große Bedeutung. Ich habe das Glück mit sehr vielen, sehr unterschiedlichen Menschen arbeiten zu dürfen, kein Projekt gleicht dem anderen und ich hoffe doch, dass ich mit meiner Tätigkeit und meinem Unternehmen einen Beitrag zu effizienter Gesundheitskommunikation leisten kann.


2. Was ist Ihnen im Leben besonders wichtig?

Gesundheit, sowohl körperliche als auch seelische, meine eigene und die der Menschen in meinem Umfeld. Und seelische Gesundheit kann ein Mensch nur dann erfahren, wenn er mit sich im Reinen ist und Glück in seinen unterschiedlichen Facetten annehmen kann. Es ist mir wichtig, mit mir im Reinen zu sein und damit auch mein Umfeld positiv zu beeinflussen.


3. Was ist das Besondere an der MEDahead Gesellschaft für medizinische Information m.b.H.?

Ich denke sehr vieles. Das Portfolio des Unternehmens hat zwei Schwerpunkte: Informationsaufbereitung für medizinische Fachkreise als Sonderpublikationen und Ärztefortbildung. Aufgrund meines eigenen Lebenslaufes kann ich mich sehr gut in die Bedürfnisse unterschiedlicher Stakeholdergruppen hineinversetzen. Ich weiß aus Erfahrung, welche Bedürfnisse man im Feld als Außendienstmitarbeiter in der Kommunikation mit Ärzten hat, ich weiß aber auch welche Herausforderungen in der Zusammenarbeit zwischen Marketing und Agenturen zu finden sind. Durch die enge Kooperation mit unserer Schwesterfirma, dem MedMedia Verlag, können wir alle Kommunikationskanäle und Kommunikationsbedürfnisse abdecken. Ich denke das ist in der Kombination mit meinem eigenen Werdegang ziemlich einzigartig.

4. Was möchten Sie im Bereich Gesundheitswirtschaft Österreich verändern?

Ich möchte die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Stakeholdergruppen in der Gesundheitswirtschaft verbessern, möchte aus Schnittstellen Nahtstellen machen und so wie im Rahmen des Frauenforums, Menschen vernetzen. Ich denke es geht sehr viel Energie durch das immer wieder neue Erfinden des Rades verloren. Würden die unterschiedlichen Interessenvertreter intensiver miteinander kommunizieren, könnte man viel Energie für zusätzliche neue Ideen und Projekte frei machen.

5.  Wie wird sich die Gesundheitswirtschaft in den nächsten Jahren entwickeln?  

Ich glaube, es wird sich sehr viel tun. Wir sehen ja jetzt bereits den Trend zur Privatmedizin und ein immer stärkeres Informationsbedürfnis auf Patientenseite. Die Kommunikationskanäle werden sich zunehmend ändern, die Informationsbeschaffung für Ärzte und Patienten wird digitaler werden und muss auf die knappen Zeitressourcen zugeschnitten werden. Was sich allerdings aus meiner Sicht nicht ändern wird ist der Wunsch, sich mit einem menschlichen Gegenüber auszutauschen und Erfahrungen zu teilen. 


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