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Gesundheitsmanager des Monats April 2017

Gabriele Kanduth
Gabriele Kanduth

Berufliche und persönliche Eckdaten  von Gabriele Kanduth

Gabriele Kanduth wurde 1960 in Bad Gastein/Sbg. geboren, lebt und arbeitet seit 1987 in Niederösterreich.

Kontakt: 
Friedrichstraße 21, 2500 Baden bei Wien 
Tel.: 02252-81-7-03
www.fusspflege-schmerzambulanz.at  
e-mail:    info@fusspflege-schmerzambulanz.at  

Die berufliche Laufbahn begann mit der dreijährigen Doppelausbildung zur Kosmetikerin und Fußpflegerin an der Fachschule in Salzburg. 1978 wurde diese mit Auszeichnung abgeschlossen. 

Weiterführende Spezialausbildungen: Gefäßprobleme im Gesicht- und Beinbereich, Ultraschall im Einsatz Theorie und Praxis, Lichtbiologie (Lichtbiologe Dr. A. Wunsch Heidelberg), zur Fachberaterin für Darmgesundheit (österreichische Gesellschaft für probiotische Medizin), Diabetische Fußpflege 

Seit vielen Jahren ausschließlich tätig in der von ihr in Baden bei Wien ins Leben gerufenen Fußpflege-Schmerzambulanz in den Spezialbereichen:

  • Problemfuß und Fuß- Akutschmerz
  • KanduSan® Fuß-, und Nagelpilzsanierung 

Entwicklungen:

  • KanduSan® Antimy Symbio-L  ein ganzheitliches Therapieverfahren bei Fuß- und Nagelpilz,
  • KanduSan® Nagelbetthygiene eine  Prophylaxe-Behandlung für den professionellen Einsatz in Fußpflegepraxen,
  • sowie den KanduCut, eine sanfte Behandlungstechnik bei eingewachsenen Nägeln 

Außerdem: ist sie Im Rahmen der, in Ihrer Praxis stattfindenden Infoabenden, als Vortragende zu den Themen Fußgesundheit bzw. Fuß- und Nagelpilz tätig.  

Des Weiteren werden für interessierte Berufskolleginnen und -kollegen Einzel-intensiv Seminare und Know how Trainings von ihr angeboten.  

Publikation: Im April 2017 erscheint im Eigenverlag ihr erstes Buch mit dem Titel: Der Fuß & sein Mensch - gemeinsam schmerzfrei.


Interview:

1. Was bedeutet Ihnen der Beruf?

Selbst nach jahrzehntelanger Tätigkeit empfinde ich ungebrochene Leidenschaft für meinen Beruf. Wobei mir das Privileg, im täglichen Tun meine Berufung leben zu dürfen, sehr bewusst ist. 

Meine besondere Leidenschaft gilt dabei aber der Essenz meines Berufes-

den Problemfüßen und Akutschmerzen. 

Mein Leitgedanke dabei:

„Schmerzen müssen nicht sein und Operationen sind vermeidbar“


2. Was ist Ihnen im Leben besonders wichtig?

Gesundheit, Ehrlichkeit sowie Sinn im Denken, Tun und Handeln.


3. Was ist das Besondere an der Fußpflege Schmerzambulanz?

Die Spezialisierung ausschließlich auf Akutschmerzen u. Problemfüße und damit

der Kompetenzbereich zwischen Fußpflege und (vermeidbarer) Chirurgie.  

Dank der schon seit vielen Jahren bestehenden vertrauensvollen Zusammenarbeit sowohl mit Allgemeinmedizinern als auch Fachärzten einschließlich der Chirurgie, konnten durch meine Behandlungstechnik schon unzählige Operationen an Nägeln abgewendet werden. 

Im Mittelpunkt meiner Aufmerksamkeit steht dabei neben der Zehe, immer auch der Mensch dem die schmerzende Zehe gehört.

Besonders wichtig ist mir dabei, dem Klienten das beruhige Gefühl zu vermitteln, mit seinen Schmerzen, den ganz natürlich damit verbundenen Ängsten und Fragen verstanden und ernst genommen zu werden.  

Das schließt die, gemeinsam mit dem Klienten betreibende Ursachenfindung mit ein, um solches oder ähnliches Problem künftig vermeiden zu können.  

Der Klient soll sich bei uns wohlfühlen und das, der Fußpflege-Schmerzambulanz entgegengebrachte Vertrauen in besten Händen spüren. 

Berufsethisches Vorgehen, einfühlsames (be)-handeln, unterstützt von modernster Ausrüstung und nicht zuletzt das, durch ständige Weiterbildung im In- und Ausland aktualisierte Wissen, sind die optimale Voraussetzung um dieses Ziel zu erreichen.

 Durch die Spezialisierung auf Problemfälle, Schwerpunkt eingewachsene Nägel, und der schmerzarmen Behandlungstechnik durch den von mir entwickelten „KanduCut“, einer ganz besonders schonenden Schnitttechnik, ist man im Regelfall, abgesehen von einer gewissen Empfindlichkeit der behandelten Stelle, sofort nach der Behandlung beschwerdefrei.


4. Was möchten Sie im Bereich Gesundheitswirtschaft Österreich verändern?

Allen Bemühungen voran sollte schon früh genug in den Schulen die Aufklärung um die Wichtigkeit der Eigenverantwortung für seinen Körper und dessen Gesunderhaltung beginnen.

Wir wissen ja: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr“  

Gesund zu bleiben ist schöner, einfacher und kostengünstiger als die leider noch gängige Alternative.

Dabei kommen wir nicht daran vorbei, auch die Füße mehr in den Fokus unserer Aufmerksamkeit zu rücken.  

Das heißt auch, die Stellung und das Ansehen des Fußpflegers als wertvolles Bindeglied innerhalb des Gesundheitssystems zwischen Patient, Arzt, Orthopädieschuhtechnik und Physiotherapeut weiterhin zu stärken. Das schließt mit ein, das hohe Ausbildungsniveau durch die Qualität unserer Berufs-Fachschulen zu sichern, zu stärken und weiterhin zu gewährleisten. Denn: „Das Können ist des Dürfens Maß“! 

Mein ganz persönliches Ziel und echte Herzensmission:

Eine, nach dem Berufsabschluss weiterführende Eliteschmiede für besonders talentierte und berufsinteressierte Kolleginnen und Kollegen. Konkrete Vorstellungen und Ideen gibt es bereits.

5.  Wie wird sich die Gesundheitswirtschaft in den nächsten Jahren entwickeln?  

Ich finde, dass sich seit einigen Jahren eine zaghafte Tendenz zu mehr Eigenverantwortung für die Gesundheit und deren Erhaltung erkennen lässt.

Darauf sollte man bauen und dieses leise erwachende Gesundheitsbewusstsein weiter wecken und nicht wieder einschlafen lassen. 

Mit dem, vor einigen Jahren von der SVA ins Leben gerufenen und als Präventivmaßnahme zweckgebundenen Gesundheitshunderter für die ca. 800.000 Versicherten der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, wurde ja schon diese Richtung eingeschlagen.  Erfolgreich, wie wir inzwischen wissen. 

Dankenswerterweise refundieren bereits einige Kassen als Alternative zu den meist schmerzhaften, kostspieligen und die beruflichen Ausfallzeiten eingerechnet, auch langwierigen operativen Behandlungsmaßnahmen von eingewachsenen Nägeln, die wiederherstellende Therapie mittels Regulierungsspange. Diese sanfte Maßnahme ist vergleichbar mit dem Wirkprinzip der Zahnregulierung.  

Derart weiterführende Denkansätze gäbe es sicher noch viele.

Wie z.B. statt durch Krankenversicherungen eintretende Krankheiten zu fokussieren, lieber mit einer Gesundheitsversicherung die Aufmerksamkeit auf die Erhaltung der Gesundheit zu legen…? 

Aufklären, erklären und das Vorleben innerhalb der Familien sehe ich hier als die Schlüsselwörter in diese Richtung.