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Gesundheitsmanagerin des Monats Juli 2019

Dr. med. Eva Adamer-König
Dr. med. Eva Adamer-König
© Fotostudio Werner Krug

Berufliche und persönliche Eckdaten 

1999 - 2008: nebenberufliche externe Begutachterin / nationale Expertin für die europäische Kommission in Brüssel für mehrere Rahmenprogramme; u.a. DG XIII Telekommunikation und Gesundheit, sowie DG XII Public Health, Durchführung von Ethical Reviews 

Seit 01/2002 – laufend: Institutsleiterin an der FH JOANNEUM University of Applied Sciences, Standort Bad Gleichenberg, Institut für Gesundheits- und Tourismusmanagement

1993 – 1996: med. Wissenschaftskoordinatorin (Life Science Coordinator) für zwei europäisch / russisch bemannte Weltraumprogramme der ESA bei der ESTEC (European Space and Technology Center) in den Niederlanden.

1996 - 2001: Gesundheitsreferentin, Amt der Stmk. Landesregierung, Büro des Gesundheitslandesrates, zuständig für Gesundheitsplanung und Durchführung von Präventionsprojekten sowie Aufbau eines capacity buildings für Public Health und Gesundheitsmanagement; Initiierung der steirischen Gesundheitsberichterstattung, Strategieentwicklung für Telemedizin. 

1989 - 1993: Assistentenstelle am Physiologischen Institut, Karl-Franzens-Universität Graz, Spezialisierung in Weltraummedizin und Weltraumphysiologie, Co-Experimentatorin eines Weltraumexperiments im Rahmen des österreichisch/russischen Raumflugprojekts "AUSTROMIR". Beginn der Lehrtätigkeiten. 

Der Aufgabenbereich der Lehre ist für mich ein sehr wertvoller und erfüllender Teil meiner beruflichen Tätigkeit. Ich stehe nach wie vor sehr gerne im Hörsaal und versuche den Studierenden nicht nur Wissen weiterzugeben, sondern in ihnen einerseits die Leidenschaft für die Wissenschaft, aber andererseits auch die Begeisterung für ihre zukünftigen Berufsfelder im Gesundheitsbereich zu wecken.


Interview:

1. Wie wird sich die Gesundheitswirtschaft weltweit in den nächsten Jahren entwickeln?

Der Aufwärtstrend der vergangenen Jahre wird sich weiter fortsetzen. Allein die Demographie und die immer besser werdende medizinische Versorgung triggern die Gesundheitswirtschaft.


2. Was möchten Sie im Bereich Gesundheitswirtschaft Österreich verändern?

Das Bewusstsein stärken, dass es in der Gesundheitswirtschaft viele gut ausgebildete GesundheitsmanagerInnen braucht. Ich möchte gerne alle Gesundheits- und auch Sozialberufe besser miteinander vernetzt wissen, denn nur mit einer multidisziplinären Zusammenarbeit werden wir die Herausforderungen der Zukunft meistern können. 


3. Welche Rolle wird dabei Ihre Geschäftsidee spielen?

Mein Beitrag ist die hochqualifizierte Bachelor- und Masterausbildung im Bereich Public Health und Gesundheitsmanagement von jungen engagierten Menschen, die in der Gesundheitswirtschaft arbeiten möchten.


4. Was ist in Ihrem Leben besonders wichtig?

Als Frau war und ist mir die Vereinbarkeit zwischen Familienleben und Beruf immer besonders wichtig. Deshalb fördere und fordere ich als Führungskraft besonders meine Mitarbeiterinnen, damit sie sich trotz Babypausen gut weiterentwickeln können, dasselbe gilt natürlich auch für familienaffine „Papas“.