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Gesundheitsmanagerin des Monats Dezember 2019

Dr. Réka Theresia Szentgyörgyi, PhD, MBA
Dr. Réka Theresia Szentgyörgyi, PhD, MBA
© Sabine Klimpt

Berufliche und persönliche Eckdaten

Ausbildung: 

  • Medizinstudium an der Medizinischen Universität Szeged, Ungarn (1991)
  • Ausbildung zum Facharzt für Radiologie an der Medizinischen Universität Szeged, Ungarn, Universitätsklinik für Radiodiagnostik (1997)
  • Doktoratsstudium Universität Szeged, Ungarn – Philosophiae Doctor (2003)
  • Universitätslehrgang Master of Business Administration (MBA) Donau Universität Krems, Österreich (2018) 

Berufliche Laufbahn: 

2019 - Oberärztin, Institut für Bildgebende Diagnostik, Privatklinik Rudolfinerhaus, Wien

2018 Interimistische Leitung, 2008 – 2019 Oberärztin, Institut für Bildgebende Diagnostik und Interventionelle Radiologie, Ambulatorium Döbling (Privatklinik Döbling), Wien

2006 - 2008 Oberärztin, Abteilung für Radiologie, Landesklinikum Krems

1998 - 1999 Postdoctoral fellow, Department of Radiology, University of Alberta, Canada

1998 – 2006 Assistenzprofessorin, Universitätsklinik für Radiodiagnostik, Medizinische Universität Szeged, Ungarn  

Laufende Vortragstätigkeit, vormals wissenschaftlicher Reviewer für European Radiology und EJR (European Journal of Radiology) (hierfür 2006 Editor´s Recognition Award), “Certificate of Merit”; Ungarische Radiologische Gesellschaft (2005) 

Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und Vorträge. 

3 erwachsene Kinder

Eines der wichtigsten Dinge in meinem Leben ist es, dem Wohle der Gesellschaft zu dienen. Dies beinhaltet für mich sowohl mein direktes berufliches Engagement als auch meine Rolle als Mutter, um der nächsten Generation der Gesellschaft wertvolle Mitglieder zu schenken.


Interview:

1. Wie wird sich die Gesundheitswirtschaft weltweit in den nächsten Jahren entwickeln?

Die Entwicklung der Gesundheitswirtschaft ist sehr stark mit der Leistungs-  und Innovationsfähigkeit der Wirtschaft einer Region verbunden. Die demographischen Entwicklungen in der westlichen Welt und in Asien richten das Augenmerk vermehrt auf die spezielle Problematik der älter werdenden Gesellschaft ohne ausreichenden Nachwuchs. Um dieses Thema bewältigen zu können, bedient man sich der Artificial  

Intelligence und Robotics, während ärmere Regionen der Welt weiterhin gegen neue, sich rasch ausbreitende infektiöse Krankheiten kämpfen.


2. Was möchten Sie im Bereich Gesundheitswirtschaft Österreich verändern?

Bezugnehmend auf die Sicherung der Versorgung der nächsten Generation möchte ich Folgendes ausführen:

Die Einführung der standardisierten Facharztprüfung ist ein sehr großer Schritt der letzten Jahre gewesen. In der Zukunft muss die Qualität der Facharztausbildung in den verschiedenen Regionen angeglichen werden. Um dies zu erreichen könnten Systeme – finanziert durch die entsendenden Krankenhäuser- geschaffen werden, die eine Hospitation in größeren Krankenhäusern ermöglichen. Dies hat sich bereits in anderen Ländern bewährt.   

Bezugnehmend auf die medizinische Tätigkeit:

Patientenerfahrung ist ein rezentes Erkenntnis, welches ein maßgebliches Element  des wirtschaftlichen Ergebnisses, der Ergebnisqualität und der Patientenzufriedenheit der Krankenanstalten darstellt. Die Sicherstellung und Verbesserung der Patientenerfahrung steht somit im absoluten Interesse der Gesundheitswirtschaft Österreich.


3. Welche Rolle wird dabei Ihre Geschäftsidee spielen?

Ich strebe eine konsequente Fokussierung auf die medizinische Ergebnisqualität (unter Schonung unserer Ressourcen) sowie auf die emotionalen Bedürfnisse der Patienten und der Mitarbeiter an.

Weiters lege ich viel Wert auf die Ausbildung der nächsten Generation.


4. Was ist in Ihrem Leben besonders wichtig?

Dynamische Balance und die Nowak`sche „kooperative Intelligenz“ sind Keywords in meinem Leben. Besonders wichtig ist für mich ein Ausgleich zwischen Familie, Beruf, sozialem Engagement und meinen persönlichen Interessen, wie Theater und Sport.