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Gesundheitsmanager des Monats Dezember 2018

DI Dr. Michaela Fritz
DI Dr. Michaela Fritz
© MedUni Wien/Matern

Berufliche und persönliche Eckdaten von Frau DI Dr. Michaela Fritz

DI Dr. Michaela Fritz ist seit Oktober 2015 Vizerektorin für Forschung und Innovation an der Medizinischen Universität Wien. Sie leitete davor das Department Health & Environment am AIT Austrian Institute of Technology und war seit Gründung des Vereins bis Ende 2015 Präsidentin von AAL Austria - Innovationsplattform für intelligente Assistenz im Alltag. Michaela Fritz war von 2005 bis 2010 bei der Austria Wirtschaftsservice GmbH für das Schwerpunktprogramm LISA (Life Science Austria) verantwortlich und war für den Support von Start-ups und das Promoting von Österreich als exzellentem Standort für das Thema Life Sciences tätig. Parallel dazu fungierte sie als Managing Director der Wiener Cluster-Initiative LISA VR (Life Sciences Austria Vienna Region). Davor war sie mehrere Jahre bei der Infineon Technologies AG Bioscience als Senior Manager im Bereich Business Development in München tätig. Bevor sie in die Wirtschaft wechselte, arbeitete Michaela Fritz als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der ETH Zürich und als Postdoc an der University of California, Berkeley. Sie absolvierte ihr Studium der Werkstoffwissenschaften und ihr Doktoratsstudium an der ETH Zürich.


Interview:

1. Was bedeutet Ihnen der Beruf?

Seit mehr als 15 Jahren darf ich Innovationen im Bereich Life Sciences und Medizin begleiten und die Rahmenbedingen dafür gestalten. Ich kann mir keinen spannenderen Beruf vorstellen und lerne jeden Tag dazu.

2. Was ist Ihnen im Leben besonders wichtig?

Gerechtigkeit, Transparenz und Achtsamkeit sind für mich persönlich wichtige Leitsätze, die aber auch ihre Berechtigung für das österreichische Gesundheitssystem haben. Besonders wichtig ist für mich die Verbundenheit mit der Natur und den Menschen in meinem Umfeld, insbesondere mit meiner Familie.

3. Was ist das Besondere an der Medizinischen Universität Wien?

Die MedUni Wien ist nicht nur die größte medizinische Einrichtung in Österreich, sie zählt zu den bedeutendsten Spitzenforschungsinstitutionen Europas und stellt außerdem das gesamte Ärztepersonal für Europas größtes Krankenhaus, das Wiener AKH. An der MedUni Wien sind Grundlagenforschung, translationale und klinische Forschung unter einem Dach, sodass Patienten und Patienntinnen sehr rasch von neuen Erkenntnissen und Innovationen profitieren. Dabei spielt das geplante Zentrum für Präzisionsmedizin (http://www.zpm.at/), das mit Spendengeldern finanziert werden soll, eine wichtige Rolle.

4. Was möchten Sie im Bereich Gesundheitswirtschaft Österreich verändern?

Es muss uns gelingen, trotz wachsender Bürokratie, regulatorischer Hürden und einer gesellschaftlichen Technologieskepsis, Österreich als Forschungsstandort weiterzuentwickeln. Die Wertschöpfung für Innovationen in der Gesundheitswirtschaft soll in Österreich gehalten werden. Um das zu ermöglichen, ist eines unserer Leuchtturmprojekte, das geplante Zentrum für Translationale Medizin und Therapie, ein wichtiger Baustein.

5.  Wie wird sich die Gesundheitswirtschaft in den nächsten Jahren entwickeln?  

Die Digitalisierung in der Medizin wird die Ausbildung, verschiedenste Berufe und Prozesse und damit die gesamte Gesundheitswirtschaft stark verändern. Die MedUni Wien möchte diese Veränderung aktiv mitgestalten und wird daher in Forschung und Lehre im Bereich der digitalen und personalisierten Medizin sowie der Prävention weiter investieren und ihre Vorreiterrolle weiter stärken.