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Gesundheitsmanagerin des Monats Juli 2019

Mag. Katharina Proske
Mag. Katharina Proske
© Proske

Berufliche und persönliche Eckdaten 

  • 04/2013 – bis dato: Vertriebliche Gesamtverantwortung für die Branchen  Public & Healthcare bei T-Systems Austria
  • 07/2005 – 03/2013: Großkundenbetreuung im Gesundheitswesen bei T-Systems Austria
  • 06/2002 –02/2004: Consultant für Produktivitätssteigerung und Logistikoptimierung bei prologS
  • 10/96 - 05/02 Studium der Betriebswirtschaftslehre – BWL - an der Karl-Franzens-Universität Graz mit der Spezialisierung: Controlling und Unternehmensführung sowie Personal-, Organisations- und Informationsmanagement
  • Die Digitalisierung des gesamten Gesundheitswesens liegt mir besonders am Herzen, da ich der Meinung bin, dass grundsätzlich jeder von uns die beste Leistung im ambulanten als auch stationären Bereich erhalten muss. Aufgrund der jährlich um ca. 5% steigenden Ausgaben für das Gesundheitsweisen ist diese Versorgung jedoch flächendeckend nur durch die Nutzung von Digitalisierung möglich. Gerade als Mutter eines 2,5 Jahre alten Sohnes sehe ich, wie wichtig eine lückenlose und für alle leistbare Versorgung vor allem auch im niedergelassenen Bereich ist. 


Interview:

1. Wie wird sich die Gesundheitswirtschaft weltweit in den nächsten Jahren entwickeln?

Global kann das nicht beantwortet werden. Klar ist, dass die Schere der weltweiten Gesundheitswirtschaft immer stärker auseinander klafft und die Kosten für die Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens Jahr für Jahr steigen. Um hier gegenzusteuern kann und muss Digitalisierung unterstützen. Wie weit dieser Bogen der Versorgungssicherheit mit medizinischen Leistungen gespannt werden kann zeigt folgendes Beispiel: Die Versorgung entlegener Gebiete mit Mobilfunk ist für viele Regionen weltweit der erste Schritt, um auch jenen Menschen medizinische Hilfe zu bieten, die abseits von medizinischen Zentren leben.  


2. Was möchten Sie im Bereich Gesundheitswirtschaft Österreich verändern?

Der Patient und seine Bedürfnisse muss noch mehr in den Mittelpunkt gerückt werden, denn für diesen arbeiten wir. Das ist nicht neu, wird aber oft etwas vergessen. Ich wünsche mir, dass die Chancen, die die Digitalisierung bietet, in der Gesundheitswirtschaft schneller umgesetzt werden, dass die nötigen Mittel zur Verfügung gestellt werden und dass die freiwerdenden Ressourcen wieder etwas stärker für die persönlichen Bedürfnisse der Menschen genutzt werden. Wir müssen die gesundheitliche Versorgung über den stationären und ambulanten Bereich hinaus, weiterhin auf hohem Niveau erhalten, im Idealfall im eigenen zu Hause. 


3. Welche Rolle wird dabei Ihre Geschäftsidee spielen?

T-Systems bietet neben Krankenhaus- und Reha-Informationssystemen auch eine Telemedizinische Plattform für die Behandlung von unterschiedlichen (chronischen) Krankheiten. Diese helfen den Genesungsprozess zu beschleunigen und die Rekonvaleszenz beizubehalten. Dadurch kann der Aufenthalt im Krankenhaus bis zu 30 % reduziert werden. Studien belegen auch, dass am Beispiel von Herzinsuffizienz bei Nutzung von Telemedizinischen Lösungen sogar die Mortalität verringert werden kann.


4. Was ist in Ihrem Leben besonders wichtig?

Meine Familie und die Gesundheit.