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Gesundheitsmanager des Monats Juli 2018

Prim. Univ.-Prof. Dr. Bernhard Ludvik
Prim. Univ.-Prof. Dr. Bernhard Ludvik
© Foto Schöpp

Berufliche und persönliche Eckdaten von Herrn Präsident Prim. Univ.-Prof. Dr. Bernhard Ludvik: Vorstand der 1. Medizinischen Abteilung mit Diabetologie, Endokrinologie und Nephrologie der KA Rudolfstiftung Wien, Präsident der Diabetes Initiative Österreich, Mitglied des Obersten Sanitätsrats, Associate Editor von Obesity Facts-The European Journal of Obesity, Präsident der Diabetes Initiative Österreich (DIÖ), Past-Präsident der Österreichischen Adipositasgesellschaft (ÖAG), Past-Präsident der Österreichischen Diabetes Gesellschaft ÖDG), Mitglied der Nationalen Ernährungskommission (NEK)

Mitglied des wissenschaftlichen Komitees des IFSO (International Federation for the Surgery of Obesity)

Persönlich: geb. am 21.6.1961, Matura mit Auszeichnung am Schottengymnasium Wien, Studium der Medizin an der Universität Wien, Ausbildung zum Internisten und Endokrinologen am Wiener AKH, seit 2014 Vorstand der 1. Med. Abteilung der KA Rudolfstiftung, Vater von drei erwachsenen Kindern


Interview:

1. Was bedeutet Ihnen der Beruf?

Mein Beruf ist gekennzeichnet durch die Kombination von täglicher klinischer Tätigkeit, Forschung und aktiver und passiver Fortbildung. Die Freude am Umgang mit Menschen kombiniert mit intellektueller Herausforderung sind sicherlich dafür verantwortlich, dass ich mit großer Freude und Genugtuung meinen Beruf ausübe.

2. Was ist Ihnen im Leben besonders wichtig?

Gesundheit in der Familie und im Freundeskreis, Freude an der Arbeit, Ausgleich durch Musik, Lesen und Sport

3. Was ist das Besondere an der Diabetes Initiative Österreich?

Die Diabetes Initiative vereint s.g. Stakeholder, die mit der Betreuung von Menschen mit Diabetes befasst sind. Einzigartig ist auch die gleichwertige Einbindung von Betroffenen Die Diabetes Initiative Österreich versteht sich als Anwalt der Menschen mit Diabetes und als Think tank für gesundheitsrelevante Themen im Bereich der Versorgung und Finanzierung der Diabetesbetreuung in Österreich. 

4. Was möchten Sie im Bereich Gesundheitswirtschaft Österreich verändern?

Ideal wäre ein Gesamtkonzept, aus dem hervorgeht, wie die ÖstereicherInnen bestmöglich, d.h. effizient und kostenbewusst, bezüglich Prävention und Therapie vonErkrankungen versorgt werden. Dies setzt natürlich die Kenntnis der Kosten und der Prävalenz von Erkrankungen voraus. Ideal wären daher eine Finanzierung aus einer Hand sowie eine klare Aufgabenverteilung zwischen stationärem und niedergelassenem Bereich.

5.  Wie wird sich die Gesundheitswirtschaft in den nächsten Jahren entwickeln?  

Wir werden älter und haben den Anspruch, mit möglichst guter Gesundheit zu altern. Dies wird natürlich die Ressourcen belasten, einerseits durch verstärkte Betreuung, andererseits durch den vermehrten Einsatz von innovativen, daher zumeist auch teureren Therapien. Die Finanzierung wird schließlich auf Basis eines gesellschaftlichen Konsenses sichergestellt werden müssen. Es ist jedoch zu erwarten, dass in Zukunft auf Grund der Demographie mehr Mittel in die Gesundheitsversorgung einfließen müssen. Diese müssen natürlich effektiv und kostenbewusst eingesetzt werden.