th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Gesundheitsmanagerin des Monats November 2019

Marta Haustein
Marta Haustein
© privat

Berufliche und persönliche Eckdaten

Marta Haustein arbeitet seit mehr als 20 Jahren mit Firmen, politischen Entscheidungsträgern, Interessensvertretungen und anderen Stakeholdern zusammen, um den Handel zwischen Österreich und den Vereinigten Staaten zu fördern. In Wien ist sie für Export Promotion, Technology Transfer, Commercial Diplomacy und Standort Marketing zuständig, mit einem starken Fokus auf die Gesundheitswirtschaft. Seit 2015 leitet sie das Health IT Team der U.S. Commercial Service in Europa. Marta ist auch Mitgründerin der Women in Health IT Initiative.  

Ihre Arbeit wird regelmäßig ausgezeichnet, zuletzt mit dem „Gold Medal Award of the U.S. Department of Commerce for Personal and Professional Excellence“ (2019). Marta studierte Politikwissenschaften (BA, California State University Fresno) sowie Internationale Beziehungen (MA, Graduate Institute, University of Geneva). 


Interview:

1. Wie wird sich die Gesundheitswirtschaft weltweit in den nächsten Jahren entwickeln?

Die Gesundheitswirtschaft wird immer digitaler und bietet den Patienten immer mehr Möglichkeiten, für die eigene Gesundheit Verantwortung zu übernehmen. Sie wird grundsätzlich besser vernetzt, kommunikativer und effizienter, besonders dort, wo sich die Interessen von mehreren Stakeholdern gegenseitig stärken.  

In den Vereinigten Staaten, zum Beispiel, bieten die meisten Ärzte heute schon ihren Patienten an, ihre Gesundheitsdaten inklusive Untersuchungen, Diagnosen, Termine und diagnostische Ergebnisse per App selber aufzurufen und zu verwalten. Patienten schätzen diesen Service, und Ärzte wollen möglichst viele glückliche Patienten haben. 

Telemedizin wird zunehmend eingesetzt, beispielsweise um entlegenen Spitälern mit Fachärzten in den Ballungszentren zu verbinden. Somit werden lange Transferwege vermieden und die Patienten vor Ort fachgerecht betreut. 

Eine weitere interessante Entwicklung ist die Explosion an innovativen Zahlungsmodellen, die im öffentlichen Gesundheitsversicherungsanstalt (CMS) ausprobiert werden, um die Effizienz des Systems zu verbessern.  


2. Was möchten Sie im Bereich Gesundheitswirtschaft Österreich verändern?

Mein großes Ziel ist es, die Kraft der Innovation in der österreichischen Gesundheitswirtschaft zu stärken.  


3. Welche Rolle wird dabei Ihre Geschäftsidee spielen?

Als Vertreterin der amerikanischen Botschaft bringe ich statt einer Geschäftsidee eine Anregung, wie mehr Innovation in die Gesundheitswirtschaft hineinfließen könnte: Ein offizielles Gesundheits-Innovation Lab, wo alle interessierten Stakeholder mit Lösungsanbietern und Startups aus der ganzen Welt zusammenkommen, um sinnvolle Projekt zu entwickeln und (wichtig!) in Österreich auch umzusetzen.  


4. Was ist in Ihrem Leben besonders wichtig?

Mir ist die persönliche und professionelle Weiterentwicklung sehr wichtig – ich lerne sehr gern und aus vielen verschiedenen Quellen dazu!