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Gesundheitsmanagerin des Monats Oktober 2019

Mag. Marisa Radatz
Mag. Marisa Radatz
© Radatz

Berufliche und persönliche Eckdaten 

Seit 2003 in der Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) tätig, einer Forschungsträgerorganisation im Bereich Medizin, Geistes- und Sozialwissenschaften, begleitete als Juristin die grundlegende Strukturreform der LBG. Seit 2006 Stv. Geschäftsführerin und seit 2014 Geschäftsführerin der LBG GmbH (100%-ige Tochtergesellschaft der LBG). In den Jahren 2001-2003 Trainee der WKO in verschiedenen Bereichen innerhalb der WKO, in einem Mitgliedsunternehmen als auch bei der Europäischen Kommission. Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien, 2011 Management Acceleration Programme an der Universität INSEAD in Fontainebleau/Frankreich zum Thema Leadership und Management.

Statement:  Fachkenntnisse sind wichtig und die Basis im Beruf, aber noch entscheidender sind die Persönlichkeit, die Offenheit, die Weiterentwicklung und die Freude an der Arbeit.


Interview:

1. Wie wird sich die Gesundheitswirtschaft weltweit in den nächsten Jahren entwickeln?

Die demographische Entwicklung wird eine intensivere Abstimmung von Medizin und Pflege erfordern. Hierfür wird die Digitalisierung unumgänglich sein, aber ebenso wichtig wird das ganzheitliche Erfassen von Personen und PatientInnen sein. Die Gesundheitswirtschaft sollte den Blickwinkel der PatientInnen im Fokus haben. Entscheidend ist auch eine breite Ausbildung sowohl der ÄrztInnen als auch der PflegerInnen.  


2. Was möchten Sie im Bereich Gesundheitswirtschaft Österreich verändern?

Forschung als Bindeglied zwischen Arzt und PatientIn verstärken. Die PatientInnen und die Angehörigen systematisch miteinbeziehen in die Forschungsfragen und den Forschungsprozess, damit die Wissenschaft von Anfang an mit den NutzerInnen der Ergebnisse zusammenarbeitet und von ihnen lernt. Das erfordert eine große Offenheit von Seiten der WissenschafterInnen, bringt aber neue Einblicke und Lösungen. 


3. Welche Rolle wird dabei Ihre Geschäftsidee spielen?

Open Innovation in Science ermächtigt die PatientInnen, ihr Wissen und ihre Erfahrungen einzubringen und damit gemeinsam mit den ExpertInnen zu neuen innovativen Lösungen zu gelangen, die tatsächlich angewendet werden und dadurch zu einer gesünderen Gesellschaft beitragen. Durch die Einbeziehung von nicht-wissenschaftlichen Akteuren werden gesellschaftlich relevantere Forschungsergebnisse sowie eine stärkere Akzeptanz der Forschung gefördert. 


4. Was ist in Ihrem Leben besonders wichtig?

Die gelungene Mischung aus Familie und Beruf. Und Gesundheit natürlich!