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Gesundheitswirtschaft ist ein Wachstumsmarkt

Neue IHS-Studie zu Gesundheitssatellitenkonto im Auftrag von Wirtschaftsministerium und WKÖ: Gesundheitswirtschaft zählt zu wachstumsstärksten und beschäftigungsintensivsten Branchen
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Das Institut für Höhere Studien (IHS) hat im Auftrag des Wirtschaftsministeriums und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) erstmals ein Gesundheitssatellitenkonto für Österreich erstellt, das am Freitag präsentiert wurde. Ziel der Studie ist es, ein neues Verständnis für die Gesundheitswirtschaft zu entwickeln, damit sie nicht mehr vorwiegend als Kostenfaktor, sondern auch verstärkt als Zukunftsmarkt gesehen wird, der gerade aufgrund des demographischen Wandels an Bedeutung gewinnt.

In der Studie sollen die vielfältigen Vernetzungen der Gesundheitswirtschaft, sowohl im Sinne des öffentlich finanzierten ersten Gesundheitsmarkts als auch des privat finanzierten zweiten Gesundheitsmarkts mit allen Sektoren bestmöglich abgebildet werden. Die Gesundheitswirtschaft von heute ist ein Querschnittsbereich, der neben den unmittelbar patientenorientierten Aktivitäten zahlreiche weitere wirtschaftliche Tätigkeitsbereiche (z.B. Gesundheitstourismus, Ernährungs- und Sportwirtschaft, etc.) einbezieht. Dabei durchdringt „Gesundheit" immer weitere Lebensbereiche und verändert Märkte und Branchen. Gesundheit ist ein Wachstumsmarkt und zwar für alle Unternehmensgrößen.

Gesundheitswirtschaft steht für mehr als 10% der österreichischen Wertschöpfung

Die Ergebnisse der Studie belegen, dass die Gesundheitswirtschaft zu den wachstumsstärksten und beschäftigungsintensivsten Wirtschaftsbranchen Österreichs zählt. Jeder siebte Beschäftigte ist in der Gesundheitswirtschaft tätig und jeder fünfte Beschäftigte ist in der Gesundheitswirtschaft oder den von ihr angestoßenen Wirtschaftsbereichen tätig. 10,13% der österreichischen Wertschöpfung entstehen direkt in der Gesundheitswirtschaft. Über 5/6 der Bruttowertschöpfung der Gesundheitswirtschaft werden über Dienstleistungen generiert. Jeder achte Abgabeneuro fällt durch die Gesundheitswirtschaft und ihre Verflechtungen an Schwerpunkt der Gesundheitswirtschaft an. Die Studienergebnisse zeigen auch, dass die österreichische Gesundheitswirtschaft als Exportwirtschaft speziell im Kernbereich ausbaufähig ist.

Erste umfassende Daten-Basis zur Gesundheitswirtschaft geschaffen

Mit dem Gesundheitssatellitenkonto und der damit verbundenen wissenschaftlich fundierten Berechnungsmethode werden neue belastbare Daten und Informationen erstmals für eine zielgerichtete Gesundheitswirtschaftspolitik zur Verfügung gestellt.
Damit gibt es erstmalig für Österreich eine umfassende Zusammenschau des Gesundheitssystems, das weit über den Bereich der öffentlichen Gesundheitsversorgung hinausgeht. In weiterer Folge können mögliche Stellschrauben und sinnvolle Rahmenbedingungen zur Entfaltung der Gesundheitswirtschaft aufgezeigt werden.

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