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WKÖ unterstützt EPU bei Verbesserung ihrer Gesundheit

Innovationsprojekt GAVA untersuchte die Gesundheits- und Arbeitssituation von Solo-Selbständigen
Stand:

„Gesund und arbeitsfähig von Anfang an (GAVA)“ – ein innovatives Projekt unter diesem Titel untersuchte die Gesundheitssituation von Ein-Personen-Unternehmen in Wien. Die Projektziele waren, die Zusammenhänge zwischen Gesundheit und Arbeitsalltag darzustellen und die EPU dabei zu unterstützen, verstärkt gesundheitsfördernde  Maßnahmen unter Berücksichtigung der berufs- und branchenspezifischen Arbeitsanforderungen in Anspruch zu nehmen.

Das Projekt wurde von der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) initiiert und gemeinsam mit Partnern wie dem Forum EPU der Wirtschaftskammer Wien, der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA), der Unfallversicherungsanstalt (AUVA), dem Fonds Gesundes Österreich (FGÖ), der Wirtschaftsagentur mingo der Stadt Wien sowie den Bundesministerien durchgeführt. Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung im Museum of Young Art (MOYA) diskutierten die Projekt- und Kooperationspartner zusammen mit EPU die Ergebnisse. 

„In vielen vor allem größeren Betrieben hat sich betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) etabliert und gehört mittlerweile zum Standard. EPU liegen voll im Trend einer neuen Arbeitswelt, ihre Zahl steigt stetig. Da Gesundheitsförderung für EPU bisher noch kein großes Thema ist, ist es der WKÖ ein besonderes Anliegen, einen Fokus auf dieses Thema zu legen“, so Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit der WKÖ.

83% der EPU sind mit ihrer Arbeit „sehr zufrieden“ oder „zufrieden“
Die Ergebnisse der Studie sind durchaus erfreulich und bestätigen die bisherigen Erfahrungen der WKÖ zum Thema Arbeit und Gesundheit von EPU: So sind 83% der EPU trotz ihres überdurchschnittlich hohen Arbeitseinsatzes (durchschnittliche Gesamtarbeitszeit von im Schnitt 42 Stunden/Woche) mit ihrer Arbeit „sehr zufrieden“ oder „zufrieden“. Auch die sehr hohen Werte bei der „Identifikation mit der beruflichen Tätigkeit“ und Motivation dieser Gruppe der Selbständigen bestätigt unsere Erfahrungen. „Selbständige arbeiten um 50% mehr als Unselbständige, werden um 25% weniger oft krank, gehen um zwei Jahre später in Pension und leben drei Jahre länger“, fasste Gleitsmann zusammen.

Plattform „proFITNESS – gesunde Mitarbeiter gesundes Unternehmen“
Um die gesundheitliche Situation sowie die Motivation und Arbeitszufriedenheit von EPU weiter zu verbessern, muss diese Gruppe mit spezifischen, auf ihre besondere Arbeitssituation ausgerichtete Angebote  unterstützt werden. Die WKÖ bietet Betrieben auf der von ihr ins Leben gerufenen Plattform „proFITNESS – gesunde Mitarbeiter gesundes Unternehmen“ gebündelte Informations- und Aktionsangebote sowie zahlreiche konkrete Maßnahmen zu gesundheitsfördernden und präventiven Themen wie Bewegung, Ernährung und Entspannung an. „Herzstück unseres Gesundheitsportals „proFITNESS“ ist der ‚Marktplatz‘. Hier können Interessierte schnell und unkompliziert nachsehen, welche gesundheitsfördernden Angebote ganz in ihrer Nähe angeboten werden. Mit einem Klick auf das jeweilige Bundesland erscheinen alle Unternehmen, Initiativen und Stellen, die hier in den Bereichen Ernährung, Bewegung und Entspannung aktiv sind. Über ein Gutscheinsystem gibt es im Rahmen unserer Aktion Vorzugspreise“, erklärte Gleitsmann. Weiters bietet die WKÖ-Plattform einen Fitness Quick-Check und eine Service-Hotline an. Die meisten der Anbieter auf der Plattform sind übrigens selbst EPU.      

Die WKÖ möchte ihre Gesundheits- und Präventionsangebote für EPU künftig verstärken. „Wir haben aufgrund des Projekts GAVA einen soliden Befund und wollen unsere vielen Solo-Selbständigen dabei unterstützen, im Arbeitsalltag stärker auf ihre Gesundheit zu achten und diese zu fördern. Damit tragen wir dazu bei, dass diese engagierte und hochmotivierte Gruppe auch auf die wichtigste Ressource, nämlich ihre eigene Gesundheit, achtet“, so Gleitsmann.
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