th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home

Heilsamer Boom

Der Wachstumsmarkt Gesundheit trotzt der Wirtschaftskrise!
Stand:

 

Trotz erster positiver Signale hält die Wirtschaftskrise viele Branchen weiterhin fest im Griff. Gänzlich anders stellt sich die Situation in der Gesundheitswirtschaft dar, die nicht nur der derzeitigen Krise trotzt, sondern in ihrem Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum steil nach oben steigt. Für den weiteren Erfolg unabdingbar ist aber Vertrauen in die Leistungen privater Gesundheits- Anbieter.

 

Aus einem Trend für einige ist im 21 Jahrhundert eine Industrie für alle geworden: Die Gesundheitswirtschaft. So rechnet etwa Roland Berger in seiner aktuellen Studie "Zukunftsmarkt Gesundheit“ mit einer Verdoppelung der  privaten und öffentlichen Gesundheitsausgaben von 30,7 Mrd. Euro im Jahr 2005 auf 67, 8 Mrd. Euro im Jahr 2020. Bereits heute werden rund 40 Prozent der Gesundheitsdienstleistungen privat finanziert, ein deutliches Signal dafür wie wichtig Gesundheit den Menschen in Österreich ist. So betrug die Steigerungsrate der Verbrauchsausgaben Gesundheitspflege (Medikamente, Heilbehelfe, Arztkosten oder private Krankenversicherungen) zwischen 2000-2007 über 23 Prozent.

Während die guten Nachrichten vom Arbeitsmarkt in vielen Branchen rar sind, ist das Gesundheitswesen  auch absoluter Wachstumssieger bei der Beschäftigungszunahme. So beträgt etwa der Anstieg der unselbstständig Beschäftigten im Vergleichszeitraum Mai 2009 zu Mai 2008 im Bereich Gesundheits- und Sozialwesen rund 12.200 Mitarbeiter. Für das Jahr 2010 werden laut WIFO sogar bis zu 324.000 unselbständig Beschäftigte erwartet.
 

Wachstumsmarkt Gesundheit zwischen Staat und Privat.

Der Hoffnungsmarkt Gesundheit ist aber gerade in der Abgrenzung zwischen Staat und Privat nicht immer frei von Risiken und unerwünschten Nebenwirkungen. So plädierte Dr. Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung Sozial- und Gesundheitspolitik, WKÖ im Rahmen der Diskussionsveranstaltung "Gesundheit zwischen Staat und Privat“ in Alpbach für das Abgehen von Abgrenzung oder gar das Auseinanderdividieren von privater und öffentlicher Gesundheitsvorsorge auf Kosten von Patienteninteressen.  

Ausschlaggebend für den Wachstums- und Beschäftigungsmotor Gesundheit ist der Grundsatz gleiches Entgelt für gleiche Leistung für alle Dienstleistungsanbieter. Trotz aller Unterschieden zwischen Privat und Staat darf nur der Anbieter zum Zug kommen, der zum gleichen Preis die beste und effizienteste Gesundheitsdienstleistung erbringt.

 

Österreich Gesundheitsland Nummer 1.

Österreich kann schon alleine aufgrund seiner natürlichen Gegebenheiten zum Gesundheitsland Nummer 1 in Europa werden. Grundvoraussetzung hierfü ist Vertrauen in die Leistungen privater Anbieter sowie ein fairer Wettbewerb, wobei der Staat die nötigen Rahmenbedingungen vorgibt.    
Dieses Ziel verfolgt auch die neue "Plattform Gesundheitswirtschaft Österreich“. Die Initiative will den Begriff "Gesundheit“ nachhaltig positiv besetzen und das bisherigen Neben- oder gar Gegeneinander aller Player im heimischen Gesundheitswesen zu einem Miteinander wandeln. Dabei bekennt sich die Initiative zu mehr Markt und mehr Wettbewerb im Gesundheitsbereich.


Oktober 2009

Bitte wählen Sie oben ein Bundesland aus, um Kontakte und Serviceangebote des Bundeslandes zu erhalten.