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Erstmals aussagekräftige Daten zur Gesundheit österreichischer Lehrlinge

Lehrlinge machen in Österreich rund 40% der Jugendlichen aus, bekamen allerdings bislang im Rahmen der Gesundheitsberichterstattung nur wenig Beachtung. Es gibt nur relativ wenige österreichische Daten über Lehrlingsgesundheit und -gesundheitsverhalten. Im Rahmen einer im Februar 2020 publizierten Studie wurden wichtige Daten über die (psychosoziale) Gesundheit und das Gesundheitsverhalten von Lehrlingen und deren Gesundheitsdeterminanten erhoben, um daraus konkrete Handlungsempfehlungen zu erarbeiten, die von der Gesundheitspolitik, den Betrieben und den Berufsschulen genutzt werden können.  

Die am häufigsten genannten wiederkehrenden Beschwerden sind Gereiztheit und schlechte Laune, Einschlafschwierigkeiten und Rückenschmerzen. Mädchen erleben eine höhere Beschwerdelast als Burschen. Ein Viertel der männlichen und mehr als ein Drittel der weiblichen Lehrlinge beschäftigen sich mehr als vier Stunden täglich im Sitzen oder Liegen mit ihrem Handy. Etwas mehr als die Hälfte der Lehrlinge beider Geschlechter raucht aktuell Zigaretten, sehr oft auch am Arbeitsplatz, knapp 30% rauchen täglich.  Die Prävalenzen für Übergewicht oder Adipositas sind bei Lehrlingen höher als bei Schülerinnen und Schülern: 30% vs. 21% bei Burschen und 20% vs. 13% bei Mädchen. 

Die Studie wurde vom  Institut für Gesundheitsförderung und Prävention (IfGP) konzipiert und über die Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau zur Finanzierung aus den Mitteln „Gemeinsame Gesundheitsziele aus dem Rahmen-Pharmavertrag“ beantragt. Die Wirtschaftskammer Österreich hat im Projektbeirat partizipativ und beratend mitgewirkt. Die gemeinsam erstellten Handlungsempfehlungen sind als Ideensammlung für politische Stakeholder, Lehrbetriebe, Berufsschulen und andere relevante Einrichtungen anzusehen.

Gesundheit, Gesundheitsverhalten und Gesundheitsdeterminanten von österreichischen Lehrlingen Ergebnisse der Lehrlingsbefragung 2018/19