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News Ticker

September

+ MedUni Wien als Pionier und Motor der digitalen Revolution in der Augenheilkunde: Vor rund sechs Jahren wurde an der MedUni Wien in Kooperation zwischen dem Zentrum für Medizinische Physik und Biomedizinische Technik und der Universitätsklinik für Augenheilkunde der MedUni Wien die hochauflösende optische Kohärenztomographie (OCT) entwickelt. Bei der Analyse werden die Daten der optischen Kohärenztomografie mithilfe automatisierter Algorithmen evaluiert, die auf Basis von Artificial Intelligence (AI) entwickelt werden. Beides, Gerät und AI-Methode, sind eigene Entwicklungen der Medizinischen Universität Wien. In einem topaktuellen Paper hat nun auch ‚Google‘ das Thema aufgegriffen. PRESSEINFO

+  Die Medizin der Zukunft mit Deep Learning, Robotik und AR: IoT und Healthcare - dass uns Dr. Algorithmus sagt, welche Krankheit wir haben, ist bislang noch Zukunftsmusik. Doch die Medizinforschung legte in den vergangenen Jahren gewaltig zu, nicht zuletzt mithilfe neuer Technologien. Dabei geht die Medizin mittlerweile weit über vernetzte Geräte hinaus. MEHR INFO

+ Neue Ausschreibung der WGKK „BGF Beratung und Gesundheitszirkelmoderation“: Gesucht werden Unternehmensberaterinnen und -berater für die BGF Beratung und/oder die Gesundheitszirkelmoderation mit Praxiserfahrung im Bereich der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Die Bewerbungsfrist für diese Ausschreibung ist mit 05.11.2018, 11:00 Uhr angesetzt. MEHR INFOS

+ Informelles Treffen der EU-Gesundheitsminister/innen 10./11.9.2018: Digitalisierung und Verfügbarkeit von Arzneimitteln sind die zentralen Themen des informellen Treffens der EU-GesundheitsministerInnen im Wiener Austria Center. Am 10.9. diskutierte EU-Gesundheitskommissar Andriukaitis mit den Minister/innen über Herausforderungen im Hinblick auf die Arzneimittelzulassung: die beträchtlichen Unterschiede in der Verfügbarkeit von Medikamenten zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten und die Anreizstrukturen für die Herstellung und Entwicklung von Medikamenten. Am 11.9. stand die bestmögliche Nutzung digitaler Daten im Gesundheitssektor und der Abbau von Hürden beim Datenaustausch im Fokus. Ein wichtiges Thema ist in diesem Zusammenhang, wie EU-Instrumente für Investitionen in digitale Strukturen im Gesundheitswesen eingesetzt werden können. Programm des Treffens, Hintergrundinformationen

+ Horizon 2020 Gesundheit: Die Europäische Kommission stellte am 12. Juli 2018 die Ausschreibungsthemen 2019 des Horizon 2020 Programms „Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen“ in einem Webstreaming vor. Die Aufzeichnung der Veranstaltung ist nun HIER verfügbar. 

+ Call für IoT-Technologien zu „Active and Healthy Ageing“: Das EU-Projekt ACTIVAGE hat eine Ausschreibung zur Förderung der Umsetzung und des Einsatzes reifer Internet-of-Things-Technologien veröffentlicht. Gefördert werden können kleine und mittlere Unternehmen (KMU), sowie Mid-Caps und Start-Ups, die in einem EU-Mitgliedstaat oder in einem zu Horizon 2020 assoziierten Land ansässig sind. Die Einreichfrist endet am 31. Oktober 2018. Weitere Informationen finden Sie auf HIER .

+ Biotech made in Vienna: Das 6. Internationale Semmering Symposium zu Biotech made in Vienna findet vom 11.-13. Oktober 2018 in Wien statt. Unternehmer/innen, Investoren und Politiker/innen werden diskutieren, wie man Biotech-Innovationen fördern kann. Die Präsentationen von Unternehmen, Start-ups und innovativen Healthcare Projekten werden von Biotech-Protagonisten ergänzt, die Pioniere im Bereich der biomedizinischen Innovationen sind. WEITERE INFOS

+ Neue Angebote fördern die Gesundheit älterer Menschen in Salzburg: Ein Spiele- und Singnachmittag, Computerkurse oder ein sanftes Bewegungstraining sind Angebote, die nach einer Bedarfserhebung durch die Zusammenarbeit lokaler Netzwerke geschaffen wurden. ZUR PRESSE INFO 

+ GEMEINSAM FIT. BEWEG DICH MIT: Mitmachen bei der größten Bewegungsinitiative Österreichs - Die Initiative „50 Tage Bewegung“ startet Anfang September mit zahlreichen Bewegungsangeboten in Vereinen und Gemeinden. ZUR PRESSE INFO 

+ Sozialversicherung verstärkt Physiotherapie-Angebot: Seit Monatsbeginn einheitlicher Kostenzuschuss für Physiotherapie ZUR PRESSE INFO

+ Studie zum Gesundheitswesen: Die „Arena Analyse – Herausforderungen und Chancen im oberösterreichischen Gesundheitswesen“ (Jänner 2018) zeigt zentrale Ergebnisse einer qualitativen Befragung von Stakeholdern aus dem Gesundheitsbereich auf. Sie stellt die wesentlichen Problemfelder dar: Primärversorgung, Spital der Zukunft, Neue Medizinberufe, etc. ZUR STUDIE 

+ Studie zur Situation Pflegender Angehöriger in Österreich: Unterstützende und pflegende Angehörige brauchen problemzentriete, aufsuchende, sowie zeitnahe Information und Beratung für ihre besondere Aufgabe. Abgestimmte Entlastungs- und Unterstützungsmaßnahmen könnten im Sinne eines familienorientierten Case-Managements auf Ebene der Gemeinden durch Pflegefachkräfte der Familiengesundheitspflege übernommen werden. Kontakte zu

Selbsthilfegruppen, Seniorenrunden und der Zugang zu lokalen Unterstützungsangeboten könnten einen wichtigen Schritt zur Entlastung bieten. ZUR STUDIE 

WK Wien erneuert Forderung nach Steuerbonus für Freizeitsportler: Aktuelle WHO-Studie bestätigt - Österreicher machen zu wenig Sport – WK Wien fordert: 600 Euro für Freizeitsportausgaben von Steuer absetzbar machen. MEHR INFOS 


August

+ US-Sender: Amazon plant eigene Arztpraxen für Mitarbeiter/innen: Um seine Gesundheitskosten zu senken, erwägt der US-Internetriese Amazon einem Medienbericht zufolge eigene Arztpraxen an den Start zu bringen. Der Konzern von Tech-Milliardär Jeff Bezos debattiere über den Aufbau medizinischer Grundversorgungsstellen am Hauptsitz in Seattle, berichtete der US-Sender CNBC unter Berufung auf zwei eingeweihte Personen. Amazon wollte sich dazu nicht äußern. Es handelt sich den zitierten Kreisen zufolge um ein Pilotprojekt für das zunächst eine kleine Anzahl an Doktoren für eine ausgewählte Gruppe von Mitarbeitern angeheuert werden solle. Anfang 2019 könne das Gesundheitsservice dann ausgeweitet werden. Nach Verhandlungen mit externen Anbietern sei entschieden worden, selbst tätig zu werden. Amazon würde damit dem Beispiel des iPhone-Herstellers Apple folgen. (APA/OTS, 10.8.2018) 

+ Die pharmazeutische Industrie in Zahlen: Die aktuell veröffentlichten Zahlen rund um Europas leistungsfähigsten High-Tech-Sektor zeigen ein starkes Wachstum von Märkten und der Forschungsaktivitäten in Schwellenländern wie Brasilien, China und Indien – und ein damit verbundenes Abwandern aus Europa. 64% der Verkäufe von neuen Medikamenten während des Zeitraums 2012-2017 fanden auf dem US-Markt statt, verglichen mit 18% auf dem europäischen Markt. Die Fragmentierung des EU-Arzneimittel Marktes hat zu einem lukrativen Parallelhandel geführt. Dies kommt weder der sozialen Sicherheit noch den Patienten zugute und entzieht der Industrie zusätzliche Ressourcen um F & E zu finanzieren. MEHR INFOS 

+ Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung: Die PHARMIG Task Force Innovation hat ein Positionspapier zum Themenbereich Digitalisierung erarbeitet. Die „Sicherung des Wohlstands und der Wettbewerbsfähigkeit durch Digitalisierung“ ist als eines der prioritären Ziele im Programm des österreichischen EU-Ratsvorsitzes definiert. Das bietet ideale Anknüpfungspunkte, um als Industrie dazu beizutragen, den digitalen Gesundheitsstandort Österreich voranzutreiben. Die TOP-Forderungen sind der Elektronische Impfpass, Ärzte für eHealth gewinnen und Telekonsultierung für Ärzte gesetzlich ermöglichen, sowie Gesundheitsdaten mit Versorgungsforschung und Prävention verknüpfen. ZUM POSITIONSPAPIER

+ Digitale Kommunikation im Gesundheitswesen: Pharmamarketing darf man aufgrund all seiner Auflagen und Restriktionen, aber auch aufgrund seiner Möglichkeiten und seines Zieles, nämlich die Welt gesünder zu machen, als Königsdisziplin des Marketings betrachten. MEHR INFO 

+ Internet of Robotic Things: Menschenähnliche Roboter imitieren emotionale Zustände, Empathie und nicht-verbale Kommunikation. Dadurch sind Studien zu gefühlsmäßigen Bindungen zwischen Mensch und Roboter möglich. MEHR INFO 

+ Call “Gesundheit” in Horizon 2020 offiziell geöffnet und FFG-Webinar: Am 25. Juli wurden die ersten Themen der neuen Ausschreibungsrunde (Call 2019) im Programm "Health, demographic change and wellbeing" in Horizon 2020 geöffnet. Ein Gesamtbudget von 730 Mio EUR steht für Projektideen zur Verfügung, die Einreichfristen reichen vom 2. Oktober 2018 (1. Stufe der zweistufigen Themen) bis April 2019.  Eine Überblicksliste der ausgeschriebenen Themen/Topics 2019 sowie den gesamten veröffentlichten Calltext (=Workprogramme) finden Sie im Downloadcenter auf der FFG Webseite zu Gesundheit.
Für die zweistufig ausgeschriebenen Themen endet die Einreichfrist für die 1. Stufe/Kurzantrag bereits am 2. Oktober 2018. Dazu bietet die FFG am 5. September, 10:30–11:30 ein maßgeschneidertes Webinar an: „FFG Akademie Webinar: Kurzanträge 1. Stufe „Gesundheit“ Horizon 2020 – Feinschliff für Ihren Antrag“. Info und Anmeldung. Die Calltexte und Informationen zur Einreichung sind im Participant Portal zu finden.

+ Digitale Transformation im Gesundheitswesen: 9,2 Milliarden Euro europäische Fördermittel für die digitale Transformation – öffentliche Verwaltung und Gesundheitswesen zählen zu den Schwerpunkten. Im Bereich „Gesund­heit“ ist sicher­zu­stel­len, dass die EU-Bür­ger über die Gren­zen hin­weg auf ihre Gesund­heits­da­ten zugrei­fen kön­nen und die e-health-Infra­struk­tur aus­ge­baut wird. Für For­schung, Krank­heits­vor­sorge und per­so­na­li­sierte Gesund­heits­ver­sor­gung sol­len bes­sere Daten zur Ver­fü­gung gestellt und die digi­tale Gesund­heits­ver­sor­gung geför­dert wer­den. MEHR INFOS 

+ Diese neuen Jobs bringt die Digitalisierung: Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften hat sich im ersten Quartal 2018 stark erhöht: In den für Spezialisten zentralen Einsatzbereichen IT, Engineering, Finance, Life Sciences und Sales & Marketing stieg der Hays-Fachkräfte-Index im Vergleich zum Vorquartal von 129 auf 154 Punkte. So stark ist der Index in den letzten drei Jahren nicht angestiegen. Essenziell für den Erfolg des digitalen Wandels im Unternehmen sind qualifizierte Mitarbeiter. Daher steigt die Nachfrage nach entsprechendem Fachpersonal weiter an, doch auch immer mehr neue Jobprofile sind gefragt: Chief Digital Officers oder – allen voran – Data Scientists sind auf dem Vormarsch. MEHR INFOS 

+ Diabetes: Digitale Helfer erleichtern Alltag: Sensoren zur kontinuierlichen Glukosemessung, automatische Insulinpumpen und Datenübertragung zum behandelnden Arzt via Smartphone steigern heute die Lebensqualität von Diabetespatienten. Digitale Helfer wie diese können das Management chronischer Erkrankungen wie Diabetes erleichtern. Doch der sorgsame Umgang mit personenbezogenen Daten und die Qualitätskontrolle smarter Innovationen müssen im Auge behalten werden. PRESSEINFO

+ Smart-Data-Projekt SAHRA optimiert Planung des Pflegebedarfs: Laut dem Bundesministerium für Gesundheit waren Ende 2017 rund 3,3 Millionen Menschen pflegebedürftig. Genaue Daten sind daher wichtig. Das Smart-Data-Projekt SAHRA widmet sich dieser Aufgabe. MEHR INFOS

+ Paradigmenwechsel in Sicht - KI und Big Data kurbeln Anti-Aging-Markt an: Eine aktuelle Erhebung gibt einen Überblick über Trends, Herausforderungen und Wachstumschancen im Zusammenhang mit aufkommenden Anti-Aging-Therapien und –Angeboten.  Die Experten erwarten, dass der Anti-Aging-Markt bis 2022 eine jährliche Wachstumsrate von 6,5 Prozent verzeichnen und auf 85,6 Milliarden US-Dollar anwachsen wird. Ein Paradigmenwechsel steht demnach an, der sich vom Verhindern von Alterungsprozessen hin zu Behandlungsmethoden entwickelt, die sich mehr auf gesundheitliche Aspekte fokussieren. Davon profitieren Anbieter von integrativen Lösungen, die auf Basis digitaler Technologien die drei Marktsegmente herkömmliche Therapien, Nahrungsergänzungsmittel sowie ästhetische Behandlungen, Geräte und Produkte kombinieren. MEHR INFOS

+ Positive Bilanz für fit2work: Österreichweit wurden bis Ende 2017 bereits über 82.000 Personen und 1.250 Betriebe beraten. fit2work, das Beratungsangebot für Personen und Betriebe zum Thema Arbeit und Gesundheit ist seit 2013 flächendeckend in ganz Österreich verfügbar. Psychische Erkrankungen sind der Hauptgrund für eine Beratung, der Wiedereinstieg nach längerer Krankheit wird leichter. fit2work ist eine Initiative der österreichischen Bundesregierung und ist rechtlich im Arbeit-und-Gesundheit-Gesetz (AGG) verankert. PRESSEINFO


Juli

+ Internationale Empfehlungen zu Digitalisierung und Patientensicherheit: Gemeinsam mit den Partnerorganisationen in Deutschland und der Schweiz bringt die Österreichische Plattform Patientensicherheit zwei Empfehlungen zum Thema „Digitalisierung und Patientensicherheit“ heraus: Die Handlungsempfehlung „Risikomanagement in der Patientenversorgung“ und die „Checkliste für die Nutzung von Gesundheits-Apps“. PRESSEINFO

+ neuer Fördercall zur Betrieblichen Gesundheitsförderung: Der Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) stellt das Thema „Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) in der Arbeitswelt 4.0“ in den Fokus der Projektförderung 2018 und möchte die Entwicklung innovativer Zugänge in der Auseinandersetzung mit den neuen Herausforderungen und in der Folge zur  Nachhaltigkeit des Themas in Betrieben beitragen. Zum Ausbau der etablierten Strukturen und Prozesse werden Betriebe angesprochen, die ein BGF-Nachfolgeprojekt mit dem inhaltlichen Fokus auf Digitalisierung und faire Gesundheitschancen legen möchten. Einreichfrist ist spätestens der 15. Nov. 2018. Im Jahr 2018 können insgesamt 20 solcher Projekte mit einer Projektlaufzeit von 12 Monaten gefördert werden. DETAIL INFOS

+ Pharmamarkt dürfte sich in Österreich fast verdoppeln: Der Pharmamarkt in Österreich könnte sich zwischen 2015 und 2030 von 2,9 auf 5,2 Mrd. Euro Umsatz fast verdoppeln. Davon geht eine Studie des Beraterkonzerns EY (früher Ernst & Young) aus. Der Sektor für Gesundheits-IT könnte sich in derselben Zeit von 0,7 auf 2,1 Mrd. Euro sogar verdreifachen, so die EY-Prognose. DETAIL INFOS

+ Digitalisierung bringt neue Jobs: Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften im Bereich Life Science hat sich im ersten Quartal 2018 stark erhöht: In den für Spezialisten zentralen Einsatzbereichen IT, Engineering, Finance, Life Sciences und Sales & Marketing stieg der Hays-Fachkräfte-Index im Vergleich zum Vorquartal von 129 auf 154 Punkte. So stark ist der Index in den letzten drei Jahren nicht angestiegen. MEHR INFOS


+ Wearable für tragbare Brustkrebserkennung: iFlytek, das größte börsennotierte Künstliche Intelligenz (KI) -Technologieunternehmen im asiatisch-pazifischen Raum, hat seine Gesundheitsinitiative weiter ausgebaut. Das Unternehmen übernimmt die Pre-A-Investitionsrunde für Cyrcadia Asia, ein Unternehmen, das einen intelligenten tragbaren BH-Einsatz für Brustkrebsfrüherkennung entwickelt. PRESSEINFO 

+ Neues Testangebot für Diabetes, Herz- und Nierenfunktion: Ortho Clinical Diagnostics bringt neue MicroTip Partnership Assays für Diabetes, Herz- und Nierenfunktion in Zusammenarbeit mit Diazyme Laboratories, Inc. auf den Markt. Die Überwachung des Blutzuckerspiegels ist entscheidend für die Prävention oder Verzögerung von diabetesbedingten Komplikationen und Komorbiditäten. Lp (a) baut auf das Ortho-Angebot für diagnostische Herzmarker auf und ist ein wichtiger Test für Patienten, bei denen möglicherweise ein genetischer Risikofaktor für vorzeitig auftretende Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorliegt, einschließlich Risikoratifizierung für Herzinfarkt und Schlaganfall. Cystatin C ist ein entscheidender Marker für die Früherkennung von chronischen Nierenerkrankungen und ergänzt die Untersuchung der Serumkreatininwerte. Kombiniert können Cystatin C und Serumkreatinin die Vorhersagegenauigkeit für Gesamtmortalität und terminale Niereninsuffizienz verbessern, da der Marker sensitiver im "kreatininblinden Bereich" bei Nierentests reagiert. Die Assays werden zunächst in den USA, Europa, Afrika und dem Nahen Osten auf den Markt gebracht. PRESSEINFO 

+ Das opt-out zur Gesundheitsakte in Australien: Seit 17.7.2018 haben die Australier drei Monate Zeit, sich der elektronischen Gesundheitsakte des Landes zu entziehen, ein System, das Cybersicherheits- und Datenschutzprobleme ausgelöst hat. Fast sechs Millionen Menschen haben sich bisher für die digitale Medizingeschichte angemeldet - seit sechs Jahren. Die Öffentlichkeit hat bis zum 15. Oktober Zeit zu erklären, dass sie nicht möchten, dass ihre Krankenakte in Australiens My Health Record gespeichert wird. Nach diesem Datum wird standardmäßig ein E-Health-Record für jeden Australier erstellt. MEHR DAZU

+ Gangmessdaten visualisieren und analysieren: Viele Menschen sind von Störungen oder Auffälligkeiten im Gangbild, etwa aufgrund funktioneller Defizite, betroffen. Um die behandelnden Therapeutinnen und Therapeuten während der Therapie zu unterstützen, entwickelt die FH St. Pölten im Rahmen eines Forschungsprojekts Werkzeuge, die die Diagnose von Gangstörungen auf Basis komplexer Messdaten erleichtern: KAVAGait (Knowledge-Assisted Visual Analytics for Clinical Gait Analysis) ermöglicht, die Daten zu speichern, zu durchsuchen, zu visualisieren und mit Kolleginnen und Kollegen zu vernetzen und zu teilen. PRESSEINFO 

+ Gesundheitsdetektive – Seltenen Erkrankungen auf der Spur: Für eine Woche übernehmen wieder die Kids das Kommando an der Medizinischen Universität Wien. Bereits zum 16. Mal finden 105 Lehrveranstaltungen mit insgesamt 6.300 Studienplätzen statt. Die Zukunft der Medizin liegt in der personalisierten Medizin, der so genannten Präzisionsmedizin. Dabei geht es darum, die Patientinnen und Patienten in Bezug auf ihre individuellen, genetischen Eigenheiten hin gezielt zu behandeln. PRESSEINFO 

+ Demenz fordert Heime und Krankenhäuser: Die MAS Alzheimerhilfe will Pflegeheime, Krankenhäuser und deren Teams unterstützen und entlasten und bietet eine Aktivierung von Personen mit Demenz, ein Know-How für Pflegeteams und Versorgung mit Trainingsmaterialien an. Das Alten-und Pflegeheim Ried im Innkreis (Oberösterreich) und das Krankenhaus Laas (Kärnten) sind aktuelle Herzeigebeispiele für eine neue Versorgungsqualität. Die Aus-und Weiterbildung motiviert die Pflegeteams, weil sie Erfolge im Umgang mit Menschen mit Demenz bringt. PRESSEINFO

+ Trends am österreichischen Retail-Markt im Juni 2018: Der gesamte Retail-Markt (öffentliche Apotheken und ärztliche Hausapotheken) zeigt im Juni 2018 ein Wachstum von 0,7 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Der Absatz weist ein leichtes Plus von 0,1 Prozent aus. Die Entwicklung im Segment der öffentlichen Apotheken lag ebenfalls im Plus bei 0,5 Prozent, während der Umsatz im Hausapothekenmarkt um 2,2 Prozent zulegte. Prozentueller Marktanteil von Generika am Retailmarkt im Mai 2018: Umsatz: 15,9 %; Absatz: 38,4 % . MEHR DAZU

+ Österreich übernimmt EU-Ratsvorsitz: Am 1. Juli hat Österreich den Ratsvorsitz der Europäischen Union übernommen. Neben den zwei großen Herausforderungen Brexit und Finanzrahmen des EU-Budgets nach 2020 gibt es auch einige Ziele im Gesundheitsbereich. Mit der Übernahme des Ratsvorsitzes hat Österreich im Gesundheitsbereich viel vor. Im Zusammenhang mit der unter Bulgarien begonnenen Bewertung von Gesundheitstechnologien werden vor allem die Themen Health Technology Assessment, eHealth und Public Funding im Fokus stehen. Den roten Faden durch die Präsidentschaft wird auch der Bereich Digitalisierung bilden. Ersten Medienreaktionen zufolge werde vor allem interessant sein, in welcher Weise Österreich in seiner Rolle als federführendes EU-Land wahrgenommen wird. Das Programm im Detail finden Sie HIER. 

+ News zu "Health, demographic change and wellbeing" in Horizon 2020: Alle Themen der neuen Ausschreibungsrunde (Call 2019) im Programm "Health, demographic change and wellbeing" in Horizon 2020 sind vorveröffentlicht. Ein Gesamtbudget von 730 Mio EUR steht für Ihre Projektideen zur Verfügung, die Einreichfristen reichen vom 2. Oktober 2018 (1. Stufe der zweistufigen Themen) bis April 2019. MEHR DAZU

+ Therapien und Gesundheitsleistungen messbar machen: Der Nutzen einer neuen medikamentösen Therapie soll messbar gemacht werden, um auf dieser Grundlage Entscheidungen über Preis und  Erstattungsmodalität treffen zu können. Die EU-Kommission arbeitet daran, einen  solchen Bewertungsprozess EU-weit zu vereinheitlichen. Das Health Technology Assessment, kurz HTA, ist eines  der Instrumente, mit dem eine solche Nutzenbewertung erfolgen kann. Bislang  werden HTAs auf nationalstaatlicher Ebene durchgeführt. Die EU-Kommission beabsichtigt zwar, EU-weite Kriterien für  das HTA einzuführen, doch die Harmonisierung gestaltet sich schwierig. PRESSEINFO

+ Das neue Gesundheitsberuferegister : Beschäftigte in Gesundheits-und Pflegeberufen sind ab 1.Juli 2018 verpflichtet, sich hier aufnehmen zu lassen, um ihren Beruf auch künftig ausüben zu können. PRESSEINFO

+ Niederösterreich baut die Primärversorgung weiter aus und beschließt die Errichtung von 6 neuen Gesundheitszentren: Bis zum Jahr 2021 entstehen 14 neue Gesundheitszentren in Niederösterreich. Ab Oktober 2018 starten die ersten drei Gesundheitszentren im Rahmen eines Pilotprojektes – je eines in Böheimkirchen, Schwechat und St. Pölten. Gleichzeitig wurde vereinbart, künftig weitere drei Einrichtungen in der Nähe von oder in einem NÖ Landesklinikum sowie Einrichtungen, die als Netzwerk organisiert sind, umzusetzen. Die Finanzierung übernimmt überwiegend die NÖ Gebietskrankenkasse, unter Co-Finanzierung des Landes Niederösterreich. Nach einer laufenden Evaluierung sollen die Pilotprojekte in den Regelbetrieb gehen. PRESSEINFO

+ e-Impfpass löst Papierimpfpass ab: Die ELGA GmbH wurde mit der Pilotierung beauftragt, die bis Ende 2020 abgeschlossen werden soll. PRESSEINFO


Juni 

+++ Boehringer Ingelheim investiert 230 Mio Euro in das “Biologicals Development Center” (BDC): BDC wird ein neues Entwicklungszentrum für biopharmazeutische Medikamente in Biberach/Deutschland. Es wird die biopharmazeutische Entwicklung bündeln, die Kapazität erhöhen und 100 neue Arbeitsplätze schaffen. Der Fokus wird auf Therapiegebieten mit hohem medizinischem Bedarf wie Krebs und immunologische Erkrankungen liegen. PRESSEINFO 

+++ ÖGKV Landesverband Steiermark präsentiert ein Grundsatzpapier zum Leistungsprofil der Gesundheits- und Krankenpflege im Rahmen der Primärversorgung (PHC). PRESSEINFO 

+++ Mit den neuen Apps „MeineSV“ können Sozialversicherungs-Services auch ab sofort von unterwegs genutzt werden: „MeineSV Check“ und „MeineSV Cash“ stehen in den App Stores sowie für IOS und Android kostenlos zum Download bereit. Das Service-Portfolio reicht vom Einreichen der Wahlarztrechnung über die Antragstellung zur Selbstversicherung bis hin zur Beantragung der Kostenrückerstattung für Heilbehelfe. Außerdem gibt MeineSV einen Überblick zum Versicherungsdatenverlauf, zu allen Arztbesuchen und der Höhe des derzeitigen Pensionswertes. MeineSV ist ein wesentlicher Teil der Digitalisierungsstrategie der Sozialversicherung – wie auch eKOS, das elektronische Kommunikationsservice, mit dem ab 2019 Ärztinnen und Ärzte direkt Zuweisungen zur Bewilligung an die Krankenkasse übermitteln können werden PRESSEINFO 

+++ Zukunftsweisendes Förderkonzept für Selbsthilfeorganisationen: 1. zusätzliche Mittel zur Unterstützung von Aktivitäten von Selbsthilfegruppen auf lokaler und regionaler Ebene,  2. erstmalig Mittel zur Unterstützung von Aktivitäten bundesweiter themenbezogener Selbsthilfeorganisationen, 3. Implementierung des Bundesverbandes Selbsthilfe Österreich (BVSHOE) als Zusammenschluss bundesweiter themenbezogenen Selbsthilfeorganisationen,  4. Schaffung einer eigenen nationalen Service-Stelle für Selbsthilfeorganisationen auf Bundesebene: Österreichische Kompetenz- und Servicestelle für Selbsthilfe (ÖKUSS). Die finanziellen Mittel dafür werden von den drei Finanzierungspartnern Sozialversicherung, BMASGK und Fonds Gesundes Österreich getragen. https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20180625_OTS0118/zukunftsweisendes-foerderkonzept-fuer-selbsthilfeorganisationen

 +++ Die neue Clinicall App bietet die bekannten ClinicAll Services auf Jedem mobilen Device : Die neue ClinicAll App macht erstmals Patienten und Krankenhäuser unabhängig von stationären Bedside Terminals am Patientenbett. Denn Klinik-Services können über die App direkt auf jedem mobilen Device abgerufen werden.  Ein besonderer Vorteil der ClinicAll App ist die Integration: Zahlreiche Software-Anbieter haben bereits spezifische Funktionen für Krankenhäuser entwickelt - jedoch können Patienten und Klinikpersonal schlecht für jede einzelne Funktion ein eigenes Programm auf ihrem Device installieren. Hier setzt die ClinicAll App an, indem sie ermöglicht, dass diese verschiedenen Funktionen über entsprechende Schnittstellen in einer einzigen App integriert werden. Die ClinicAll App läuft auf iOS- und Android-Geräten. Ein zentraler Server ermöglicht es, gezielt jedem einzelnen Patienten einen individuellen Zugang einzurichten. Somit fällt die Notwendigkeit weg, an jedem Patientenbett ein Bedside Terminal aufzustellen - der Installationsaufwand in Krankenhäusern wird enorm verringert. https://www.youtube.com/watch?v=esxuHiFP-ns

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