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News Ticker


Dezember

++ Gesundheitszustand in der EU: Prävention und Grundversorgung wird zum wichtigsten Trend in allen Ländern Am 2.12.2019 hat die Europäische Kommission die Berichte veröffentlicht, in denen das Profil der Gesundheitssysteme von 30 Ländern abgebildet ist. Impfskepsis, Gewinner und Verlierer durch den digitalen Wandel bei Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention, immer noch ist die Gesundheitsversorgung nicht überall in der EU vollständig zugänglich, Innovationen zur Verwirklichung eines Qualifikationsmixes bei den Beschäftigten im Gesundheitswesen und die wachsende Bedeutung des Lebenszyklus von Arzneimitteln sind die wichtigsten Ergebnisse. PRESSEINFO 

++ Wien soll „Metropole der Gesundheitswirtschaft“ werden: Schulterschluss von Wiens Ärztekammer, der Stadt, Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung und Hauptverband der Sozialversicherungsträger: Gemeinsam will man die Gesundheitswirtschaft und ausgesuchte Projekte forcieren. PRESSEINFO / VIDEO


November

++ WGKK ermöglicht Anstellung von Ärztinnen und Ärzten: Sowohl Einzelordinationen als auch Gruppenpraxen können ab 2020 zur besseren Versorgung Ärztinnen und Ärzte anstellen. PRESSEINFO 

++ Gesamtvertrag SVS und Ärztekammer besiegelt: Der Gesamtvertrag zwischen Sozialversicherung der Selbständigen (SVS) und der Bundeskurie der niedergelassenen Ärzte der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) wurde beschlossen. Dieser Vertrag gilt für alle SVS-Versicherten und SVS-Vertragsärzte – sowohl für Allgemeinmediziner als auch Fachärzte ab 01.01.2020, bundesweit und einheitlich. PRESSEINFO 

++ Österreich antwortet auf Kampagne „So geht’s mir“: Über 3.000 Menschen nahmen am Online-Aufruf teil. Zweite Phase der Gesundheitskampagne läuft. Mehr gesunde Lebensjahre in Österreich ist das Ziel. PRESSEINFO 

++ NEU Health at a Glance 2019: Health at a Glance compares key indicators for population health and health system performance across OECD members, candidate and partner countries. It highlights how countries differ in terms of the health status and health-seeking behaviour of their citizens; access to and quality of health care; and the resources available for health. Analysis is based on the latest comparable data across 80 indicators, with data coming from official national statistics, unless otherwise stated. ZUR OECD STUDIE 

++ Wert innovativer Therapien von Patienten bzw. Erstattungsträgern unterschiedlich wahrgenommen: Nicht zuletzt geht es hier auch um die Frage des Zugangs zu innovativen Therapieformen. Werden Innovationen und ihr Nutzen adäquat bewertet, wirkt sich das positiv auf die rasche Verfügbarkeit derartiger Therapien für die Patientinnen und Patienten aus. PRESSEMELDUNG 

++ Gemeinsame Investitionen in die Zukunft der Spitzenmedizin in Österreich: Im Jänner 2016 wurde ein umfassender Investitionsplan bis zum Jahr 2030 für gemeinsame Innovationen von AKH Wien und Medizinischer Universität Wien beschlossen, um die zukünftigen Anforderungen für die medizinische und pflegerische Versorgung und die universitären Aufgaben in Forschung und Lehre bestmöglich erfüllen zu können. Die Stufe 2 der Bauprojekte am AKH Wien ist voll im Laufen, erste Projekte bereits in Umsetzung, insgesamt 28 Projekte bis 2030 und 1,4 Mrd. Euro Investitionen. 

++ Mit ihrer Erfolgsgeschichte aus dem Gesundheitsbereich #schaffenwir Botschafter werden: Sie können mit wenig Aufwand zu einer großen Reichweite kommen, indem Sie an der Challenge der Wirtschaftskammer teilnehmen und Freunde und Bekannte zum Teilen ihrer Erfolgsgeschichten motivieren. Hilfestellung und aktuelle Infos finden Sie hier im Intranet auf schaffenwir.wko.at/botschafter .  

++ Das österreichische Gesundheitssystem. Akteure, Daten, Analysen: Die Profile „Health Systems in Transition“ (HiT, Gesundheitssysteme im Wandel) sind länderspezifische Berichte, die die Gesundheitssysteme und die laufenden bzw. geplanten Reforminitiativen der jeweiligen Länder beschreiben und analysieren. Jeder Bericht wird von Länderexperten in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Europäischen Observatoriums erstellt. Die vorliegende Analyse des österreichischen Gesundheitssystems beleuchtet aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Organisation,Verwaltung, Finanzierung, Versorgung, Reformen und Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems. Hier geht es zum Download 

++ Weltdiabetes-Tag: Mehr als eine halbe Million Menschen leben in Österreich mit der Diagnose Diabetes mellitus. Sie haben ein doppelt so hohes Risiko an einer Depression zu erkranken, leiden häufiger unter Ängsten und haben eine deutlich niedrigere Lebensqualität, als Menschen ohne diese chronische Erkrankung. Ein neuer Folder erklärt die Zusammenhänge zwischen Diabetes und Psyche. PRESSEINFO


Oktober

++ Neue Studie zu F&E-Aktivitäten im Gesundheitssektor: Die befragten Führungskräfte begründen das Scheitern von Innovationsprojekten in jüngster Zeit vor allem mit fehlender abteilungsübergreifender Zusammenarbeit, mangelnder Einbindung von Patienten, Kassen und Regulierungsbehörden sowie unzureichenden Ressourcen für die Skalierung von Projekten. Dies zeigt die Studie "How Agile is Powering Healthcare Innovation" der internationalen Unternehmensberatung Bain & Company, für die rund 300 Führungskräfte im Gesundheitssektor befragt wurden. PRESSEINFO 

++ Digitaler Gesundheitsmarkt in Europa wächst voraussichtlich bis 2025 auf rund 155 Milliarden Euro: Der Markt für digitale Produkte und Dienstleistungen im Gesundheitswesen kommt schneller voran als bislang vermutet. Dabei ist die Digitalisierung, insbesondere in Form von Künstlicher Intelligenz (KI), der größte Treiber dieser Transformation, so die neue Roland Berger-Studie "Future of Health: Eine Branche digitalisiert sich - radikaler als erwartet". Für die Publikation wurden 400 internationale Experten aus dem Gesundheitsmarkt befragt. PRESSEINFO

++ Verleihung des neuen Qualitätsgütesiegels ÖQZ 24 durch den Fachverband der Personenbetreuer: Kernelemente des neuen Zertifikats sind etwa die Verpflichtung der Vermittlungsagenturen, regelmäßig qualitätssichernde Hausbesuche durch diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerinnen bzw. Krankenpfleger durchzuführen, Aufklärung über Förderungen und administrative Unterstützungen zu leisten oder im Bedarfsfall für zeitnahen Ersatz von Personenbetreuerinnen und -betreuer zu sorgen. PRESSEINFO


++ Psychische Gesundheit in Österreich: Psychische Erkrankungen kosten bis zu 12 Milliarden Euro jährlich – ein großer Teil könnte durch eine bessere Prävention und Versorgung eingespart werden. Vor allem Frauen sind besonders betroffen: Zwei Drittel aller psychisch erkrankten Menschen sind weiblich. Zwei Drittel aller Psychopharmaka werden an Frauen verschrieben. Monatelange Wartezeiten – gerade für Kinder und Jugendliche – sind keine Seltenheit. PRESSEINFO 

++ Neue innovative Gesundheitsplattform für Wien HEALTH.DigitalCity: Die brennendsten Themen rund um künftige Technologien und Digitalisierung im Gesundheitsbereich soll in Wien durch diese Plattform vorangetrieben werden. Sie richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit und die Ärzteschaft sowie an den wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Bereich mit medizintechnischen genauso wie pharmazeutischen Unternehmen und setzt auf Vernetzung und Kooperation der relevanten Akteure. PRESSEINFO 

++ Disruptive Innovationen in Medizin und Gesellschaft: Top-Onkologe Richard Greil, Innovationsforscher Sven Schimpf und weitere Expertinnen und Experten entwarfen beim diesjährigen FUTURE :: HEALTH & SCIENCE TALK Zukunftsszenarien, wie auch künftig Spitzenmedizin in Österreich zugänglich und leistbar sein kann. Die Veranstaltung fand am 16. Oktober 2019, auf Einladung von Gilead Sciences in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Österreich, dem US Commercial Service und AmCham Austria und der Amerikanischen Handelskammer in Österreich statt. PRESSEINFO 

++ Algorithmen beschleunigen Simulationen in der Biotechnologie: Eine an der TU Graz neu entwickelte Simulationstechnologie soll die Herstellung von Biopharmazeutika für die produzierende Industrie effizienter, sparsamer und verständlicher machen. MEHR DAZU 

++ Google-KI erkennt Hautkrankheiten: Wer eine Hauterkrankung hat, sucht oft zunächst seinen Hausarzt auf. Doch deren Diagnosefähigkeit lässt gegenüber den Experten auf einem Spezialgebiet meist zu wünschen übrig, und der Patient bekommt keine optimale Behandlung. Eine Google-KI soll bei zahlreichen Hauterkrankungen eine Quote wie ein Dermatologe erreichen. MEHR DAZU 

++  Gesundheitsexperten fordern Digitalisierung und Personalisierung des Gesundheitswesens: Mit dem Ziel europaweit nachhaltige Gesundheitssysteme bereitstellen zu können, wurde am Anfang Oktober in Österreich der Future Proofing Healthcare Sustainability Index vorgestellt. Dabei zeigte sich, dass starke regionale Unterschiede mit Blick auf die Nachhaltigkeit der europäischen Gesundheitssysteme und der Verfügbarkeit von Medikamenten dominieren. Österreich belegt im Nachhaltigkeitsindex den achten Platz. PRESSEINFO


September

++ D/Telemed5000 - Wie künstliche Intelligenz der Telemedizin helfen kann: Neue Technologien können die Krankenversorgung auch außerhalb von Gesundheitseinrichtungen deutlich verbessern. So kann Telemedizin nachweislich die Lebenserwartung und Lebensqualität von Hochrisikopatienten mit Herzschwäche steigern und Krankenhausaufenthalte verkürzen. Bisher können einzelne Telemedizinzentren in Deutschland aber nicht mehr als 750 Patienten aus der Ferne betreuen - dabei ist der Bedarf sehr viel größer. PRESSEINFO 

++ Medizin und Gesundheit im Online-Universum in Österreich 2019: Knapp jeder zweite Österreicher hat schon einmal eine persönliche Gesundheitsfrage im virtuellen Raum recherchiert (+14 Prozentpunkte seit 2014), für ein knappes Fünftel davon waren die im Netz abrufbaren Informationen sehr hilfreich, für weitere 58 Prozent einigermaßen. Veränderungen im Arzt-Patienten-Verhältnis sind seit 2014 spürbar. MEHR DAZU 

++ Neue Generali Gesundheitsstudie 2019: Das Thema Gesundheit hat in Österreich einen sehr hohen Stellenwert. Doch ebenso groß ist der Bedarf an Unterstützung bei der Gesundheitsvorsorge. Zu diesem Ergebnis gelangt die Generali Gesundheitsstudie 2019, die die Generali Versicherung unter 1.000 Österreicherinnen und Österreicher im Alter von 20 bis 60 Jahren durchgeführt hat. PRESSEINFO


++ Digitalisierung in der Medizin ist eine Herausforderung: Das gesamte Gesundheitswesen muss sich endlich wirklich ernsthaft mit der Digitalisierung auseinandersetzen. Dazu gehören natürlich auch Politik und Verbände, ganz klar aber auch Ärzte und medizinisches Personal. Wichtig ist hier, dass die Angst vor der Digitalisierung abgebaut wird und durch einen sinnvollen und gekonnten Umgang ersetzt wird. Denn der Patient ist schon heute gleichermaßen analog und digital. MEHR DAZU

++ Neuer Lotse durchs Gesundheitssystem Österreichs: Das Wiener Start-up „ZIP“ berät Angehörige bei der Wahl des passenden Pflege- und Sozialangebotes, gibt pflegerische Tipps und erklärt, welche finanziellen Unterstützungen es gibt. PRESSEINFO 

++ Global Incubator Network Austria bringt österreichische Health-Tech-Start-ups erfolgreich nach China: Im Rahmen der Delegationsreise wurde auch das Österreich-Haus im Sutong-Ökopark in Nanjing besucht: Die Zusammenarbeit sowohl bei Industrie, Technologie aber auch beim Umweltschutz soll weiter ausgebaut werden. PRESSEINFO

++ Medizinsektor in China wächst stark: China hat laut einer Studie von Philips eine Vorreiterrolle bei der Nutzung von digitalen Gesundheitstechnologien eingenommen. Ärzte in China empfehlen Patienten mit größerer Wahrscheinlichkeit, Technologien zu verwenden, um den Blutdruck oder andere Gesundheitsindikatoren selbst zu messen, als ihre Kollegen im Westen. Es haben 58 % der Patienten ihre Daten mit Gesundheitseinrichtungen geteilt. In China nutzen auch Angestellte im Gesundheitswesen häufiger digitale Gesundheitstechnologien oder mobile Apps. Eine führende chinesische Gesundheitsplattform hat damit begonnen, KI-fähige Kioske ohne Personal, sogenannte „One-Minute-Clinics“, in Gemeinden und Arbeitsstätten im ganzen Land zu installieren. MEHR DAZU

++ Wien hat neue Primärversorgungseinheit in Meidling: Das Angebot der neuen Primärversorgungseinheit ist umfassend. Die allgemeinmedizinische Betreuung wird ergänzt durch die Arbeit von zwei diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegekräften, einer Diätologin, einer Psychotherapeutin, Sozialarbeiterinnen sowie fünf Ordinationsassistentinnen und -assistenten. Doch nicht nur die erweiterten Angebote zeichnen die Primärversorgungseinheit in Meidling aus, sondern auch die längeren Öffnungszeiten – konkret: Montag bis Donnerstag jeweils von 08.00 Uhr bis 19.00 Uhr, am Freitag von 07.00 Uhr bis 19.00 Uhr und am Samstag von 09.30 Uhr bis 12.30 Uhr. PRESSEINFO 

++ Österreich als Vorreiter mit Rücken nach Maß durch personalisierte OP-Methode: Der Trend der Individualisierung in der Orthopädie schreitet voran. Auch Wirbelsäulen-OPs erfolgen nun - dank Software und 3D-Druck - zusehends auf Zehntelmillimeter genau berechnet. Immer mehr Materialien, die bei orthopädischen Operationen Verwendung finden, werden heutzutage ganz individuell an den Patienten angepasst.  Einer der Vorreiter ist das Orthopädische Spital Speising in Wien. Hier wurden im Laufe dieses Sommers bereits einige so genannte „MySpine“-Operationen erfolgreich und zur höchsten Zufriedenheit der Patienten durchgeführt.

++ Neues Ultraschalltomographie-System für die Krebsdiagnose: Eine Gruppe von Wissenschaftlern von NUST MISIS hat ein universelles System für die optisch-akustische Echtzeit- und Laserultraschalltomographie entwickelt. Eines der vielversprechenden Einsatzgebiete des neuen Gerätes ist die Biomedizin. Mit diesem System wird es möglich sein, einen Krebstumor mit hoher Empfindlichkeit zu erkennen und seine Grenzen im Ultraschallformat ohne chirurgische Behandlung genau darzustellen, sowie die Gefäße während der Operation zu visualisieren. PRESSEINFO 

++ Effiziente Digitalisierung des Gesundheitssystems: Die Industrieplattform Medizinsoftwarehersteller, ein Netzwerkpartner des Fachverbands der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI), fordert eine effizient geplante Digitalisierung des österreichischen Gesundheitssystems. Ziel ist eine bessere Behandlungs-qualität für die Patientinnen und Patienten und eine finanzielle Entlastung des Gesundheitssystems. MEHR DAZU

++ 5G ist keine Gefahr für die Gesundheit: Der Frage, ob Handystrahlung und vor allem 5G gesundheitsschädlich sind, hat die Stiftung Warentest untersucht. Die unabhängige Verbraucherorganisation hat verschiedene Studien zur Mobilfunkstrahlung und Gesundheit in die Betrachtung einbezogen. Außerdem wurden die Fragen und Einschätzungen in einer Expertenrunde diskutiert. Daran nahmen Wissenschaftler und Ärzte – auch kritische – sowie Behördenvertreter teil. Fazit: Die Forschungsergebnisse liefern kaum Grund zur Sorge. MEHR DAZU


Juli

++ Österreich ist EU-Vorreiter bei der Sozialversicherung: Mühevolle Administration über Papier und Brief werden  bald der Vergangenheit angehören. Als erstes Land hat Österreich den elektronischen Datenaustausch zwischen den europäischen Sozialversicherungen mit Slowenien umgesetzt. Andere Länder folgen. Meldungen und Kontrollen werden damit automatisiert. Heimische Betriebe sparen sich langwierige Verfahren und unsere Behörden können einfacher  Arbeitnehmer, die aus dem Ausland entsendet wurden, kontrollieren. Damit wird die derzeit intensiv geforderte Erkennung von Missbrauch erleichtert. PRESSEINFO 

++ Neue Ära für die Krebsbehandlung durch Bestrahlung mit Kohlenstoffionen: Seit mittlerweile zweieinhalb Jahren wird die Ionentherapie zur Krebsbehandlung erfolgreich bei MedAustron angewendet. Wurden die Patientinnen und Patienten bisher ausschließlich mit Protonen behandelt, so steht ab sofort auch die Therapie mit Kohlenstoffionen zur Verfügung. Diese Form der Behandlung eröffnet neue Chancen bei bisher schwer oder gar nicht behandelbaren Tumoren. MedAustron steigt damit endgültig in die Riege der weltweit nur sechs Zentren auf, die Tumore sowohl mit Protonen als auch mit Kohlenstoffionen bekämpfen können. PRESSEINFO 

++ The Future of Medical Innovation: Die World Intellectual Property Organization (WIPO) hat am 25.7.2019 ihren Global Innovation Index publiziert, der sehr umfangreich das Sonderthema „Creating Healthy Lives – The Future of Medical Innovation“ behandelt. ZUM DOWNLOAD


++ Neue Broschüre Das österreichische Gesundheitswesen“: Im Auftrag des BMASGK erstellte die GÖG diese neue Broschüre, die in kompakter, anschaulicher und leicht verständlicher Weise einen Überblick über den Aufbau und die Organisation des österreichischen Gesundheitssystems sowie dessen Finanzierung gibt. Sie enthält auch Informationen über den Gesundheitszustand der Bevölkerung, die Versorgung und Qualitätssicherung sowie zu eHealth. ZUR BROSCHÜRE 

++ Revolution in der Strahlentherapie, Kooperation zwischen der FH Wiener Neustadt und MedAustron: Mithilfe von speziellen bildgebenden  Geräten, die die Fachhochschule kürzlich angekauft hat, kann nun in den Räumlichkeiten von MedAustron geforscht werden. Dabei verfolgen die Teams ein großes Ziel – die Revolution der Strahlentherapie für Tumorpatientinnen und -patienten. PRESSEINFO 

++ MedUni Wien, Vielversprechende Ansätze im Kampf gegen Hirnmetastasen: Die Forschung verfolgt im Kampf gegen Krebsformen, deren Metastasen sich im Gehirn ansiedeln, aktuell mehrere vielversprechende Ansätze. Ein hochkarätig besetztes internationales Symposium berät derzeit an der MedUni Wien neue Ansätze zur Vorbeugung und Therapie. PRESSEINFO


Juni

++ Sanofi und Google wollen Datenschätze in der Gesundheitsforschung heben: Die Einrichtung eines neuen virtuellen Innovationslabors wird geplant, um die Versorgung mit Medikamenten und Gesundheitsdienstleistungen der Zukunft grundlegend zu verändern. MEHR DAZU 

++ Erfolgreiche österreichische Ärzte-App „Medbee“ startet internationale Expansion: Auf medizinisches Fachwissen laufend und punktgenau zugreifen, mit Kolleginnen und Kollegen vernetzen und aktuelle Fragestellungen klären: Das ermöglicht Medbee. Mit diesem völlig neuartigen Konzept hat sich die App bei Medizinerinnen und Medizinern in Österreich bereits fest etabliert. Nun startet das Unternehmen die internationale Expansion. 2020 wird das Konzept auf ganz Europa ausgerollt und soll schließlich weltweit verfügbar sein. Die App wurde in Österreich von Ärztinnen und Ärzten entwickelt und kann von Medizinern kostenlos genutzt werden. Es gibt mehr als 3.000 ständige User allein in Österreich. PRESSEINFO 

++ Ber­tels­mann ver­gleicht digi­tale Stra­te­gien für Gesund­heits­sys­teme: In den verglichenen 14 EU-Län­dern und 3 OECD-Ländern, die wirk­same Lösun­gen gefun­den haben, wurde der Digi­ta­li­sie­rung der Gesund­heits­sys­teme von der poli­ti­schen Füh­rung Prio­ri­tät gege­ben. Auch besteht eine breit gefasste Unter­stüt­zung durch die in die Ent­schei­dungs­fin­dung ein­be­zo­ge­nen Sta­ke­hol­der; dies wird zusätz­lich unter­stützt durch Aus­tausch von Daten und bewähr­ten Ver­fah­ren. ZUR STUDIE


++ MedUni Wien, Künstliche Intelligenz bei Diagnose von Hautläsionen dem Menschen überlegen: Künstliche Intelligenz ist dem Menschen bei der Diagnose von pigmentierten Hautveränderungen wie Muttermalen und Melanomen überlegen. Eine Studie unter Leitung der MedUni Wien ließ menschliche Expertinnen und Experten in einem „Wettbewerb“ gegen internationale Bilderkennungsprogramme mit lernfähigen Algorithmen antreten. Die Programme erzielten klar bessere Ergebnisse, dennoch können sie mit ihren derzeitigen Fähigkeiten den Menschen nicht ersetzen. Die Ergebnisse wurden aktuell im Journal „The Lancet Oncology“ veröffentlicht. MEHR DAZU 

++ Bahnbrechende Brustkrebs-Diagnosetechnik: Seno Medical's optoakustische Technologie kann möglicherweise falsch-positive Ergebnisse reduzieren und Unterarten von Krebs erkennen. Die vielversprechenden Daten aus der nichtinvasiven Diagnose mit molekularem Bioimaging anhand von OA/US können möglicherweise die Chancen der Patientinnen verbessern, eine genaue und zeitgerechte Prognose und Therapie zu erhalten. MEHR DAZU 

++ Roboter erledigt Krankenhaus-Erreger: Der 15. Innovations- und Entrepreneur-Award in Robotik und Automation (IERA) geht an den "UVD Robot" von Blue Ocean Robotics. Der kollaborative Roboter fährt autonom durch Krankenhäuser und sendet dabei konzentriertes UV-C-Licht aus, um Bakterien und andere schädliche Mikroorganismen zu beseitigen. Dadurch erreichen die Kliniken eine Desinfektionsrate von 99,99 % und reduzieren damit das Risiko für Patienten, Personal und Besucher, sich mit gefährlichen Erregern zu infizieren. ZUM VIDEO


++ Neuer EK-Call 2020 im Programm "Health, demographic change and wellbeing": Ein Gesamtbudget von 660 Mio EUR steht für Projektideen in dieser letzten Call-Runde von Horizon 2020 zur Verfügung, die Einreichfristen reichen vom 24. September 2019 (1. Stufe der zweistufigen Themen) bis April 2020. Der Call bietet eine Vielzahl von interessanten Themen, u.a. "digital diagnostics", "therapeutic interventions", "urban health", KI-Anwendungen in Health. MEHR DAZU 

++ Österreichs Gesundheitssystem rutscht international ab: Von wegen „bestes Gesundheitssystem der Welt“: Das von Politikern oft gelobte heimische Gesundheitswesen rutscht bei einem der wichtigsten internationalen Vergleiche auf den 13. Rang ab. MEHR DAZU 

++ Berlin, Die Digitalisierung des Gesundheitswesens ist bitter nötig: Der Ruf nach der elektronischen Patientenakte wird immer lauter. Über alles steht Künstliche Intelligenz (KI) und damit der Bedarf nach riesigen Datenmengen, die von der Sequenzierung, Bildgebung und Phänotypisierung, aber auch der Erfassung durch Patienten selbst kommen. Vorreiter ist die Onkologie. Um die Digitalisierung in Krankenhäusern voranzubringen, wird die Einrichtung von Pilotkrankenhäusern gefordert, die mit moderner IT ausgestattet und wissenschaftlich begleitet werden. Tempo machen will der deutsche Gesundheitsminister Spahn auch bei der Telemedizin, die weiter gefördert werden soll. Bezüglich digitaler Apps zeigte sich Spahn offen. Auch bei der medizinischen Ausbildung sieht er Handlungsbedarf; die Berufsordnungen der Gesundheitsberufe sollen angepasst werden. MEHR DAZU

++ Neue Dimensionen bei bionischer Rekonstruktion in Wien: Eröffnung des Klinischen Labors für Bionische Extremitäten-Rekonstruktion an der MedUni Wien/AKH Wien. PRESSEINFO 

++ Künstliche Intelligenz in der Sozialversicherung: KI-Systeme haben als intelligente Assistenz großes Potenzial im Gesundheitswesen. Ob in der Medizinversorgung oder als lernende Systeme in Robotern für gefährliche Tätigkeiten in der Arbeitswelt, in der Kommunikation mit Versicherten oder im Leistungsmanagement – die Einsatzmöglichkeiten von KI im Bereich der Sozialversicherung haben ein enormes Potenzial. MEHR DAZU

++ 42 Länder einigen sich auf Standards im Umgang mit Künstlicher Intelligenz: Die OECD-Mitglieder und sechs Partnerländer haben am 22. Mai 2019 erste Grundsätze für den Umgang mit künstlicher Intelligenz (KI) beschlossen. Sie sollen sicherstellen, dass Systeme künstlicher Intelligenz stabil, sicher, fair und vertrauenswürdig arbeiten und Regierungsvorhaben als Orientierung dienen.

++ 428,6 Millionen Euro mehr in Österreich für Gesundheitsförderung und Prävention: Die Ausgaben der öffentlichen Hand für Gesundheitsförderung und Prävention sind zwischen 2012 und 2016 um 428,6 Millionen Euro gestiegen. Das ergibt einen Zuwachs von 21,3 Prozent, während die öffentlichen Gesundheitsausgaben in Österreich insgesamt um 12,6 Prozent angewachsen sind. Das ist das Ergebnis einer Studie der Gesundheit Österreich GmbH im Auftrag des Sozialministeriums, des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger und der Länder und spiegelt ein wichtiges Ziel der Gesundheitsreform wider. Aktuelle Beispiele sind die Stärkung der Prävention in der Primärversorgung, der Ausbau des Frühe-Hilfen-Netzwerks oder die Weiterentwicklung des Impfpasses. PRESSEINFO 

++ Kehrtwendung – Britische Psychiatrie anerkennt die schädigende Wirkung von Antidepressiva: Die neue Position des Royal College zitiert Beweise, dass laut der Studie, die im Journal of Addictive Behaviours veröffentlicht wurde, 56 Prozent der Menschen unter Entzugserscheinungen leiden, wenn sie versuchen, Antidepressiva abzusetzen. Rund die Hälfte dieser Patienten leidet an bedeutenden Nebenwirkungen und die Entzugserscheinungen können sich über Monate ziehen. PRESSEINFO 

++ Weltweite erste fühlende Beinprothese vor Markteinführung: Realisiert wurde die Marktfähigkeit von dem österreichischen Startup Unternehmen Saphenus Medical Technology, unter Mitwirkung von Co-Founder Toni Innauer. Etwa 50 Prozent der Prothesenträger leiden an Phantomschmerzen. Oftmals können bisher nur schwere Schmerzmittel (z.B. Opiate, Morphin) vorübergehende Linderung bewirken. Langfristige nachhaltige Therapieformen haben sich bisher nicht durchgesetzt. Marktstart ist in Österreich, Süddeutschland und Südtirol. PRESSEINFO



Mai

++ McKinsey & Company: The era of exponential improvement in healthcare? Technologiegetriebene Innovationen bieten das Potenzial, das Verständnis der Patienten zu verbessern, eine bequemere und individuellere Versorgung zu ermöglichen und bis 2025 einen jährlichen Wert von 350 bis 410 Milliarden US-Dollar zu schaffen. ZUR EXECUTIVE SUMMARY. ZUM AKTUELLEN BERICHT

++ Das unbeschreibliche Gefühl, dank MyoSuit, wieder Laufen zu können: Trotz Mobilitätseinschränkungen, sich den lang gehegten Traum von der Teilnahme an einem Lauf erfüllen können. Mit dem MyoSuit vom Zürcher ETH Spin-Off MyoSwiss wurde dieser Traum vor Kurzem Wirklichkeit. PRESSEINFO 

++ Die digitale Zukunft der Medizin: Die Digitalisierung ist im Begriff, auch Medizin und Gesundheitssektor im Sturm zu erobern. Viele Entwicklungen sind längst in der Praxis erfolgreich, die zukünftigen Möglichkeiten in manchen Bereichen geradezu fantastisch. MEHR DAZU

++ Ein vernetzter Operationssaal soll den Klinikalltag verbessern: Digitale Transformation und Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen - an der Uniklinik in Mannheim wollen Wissenschaftler Daten aus einem vernetzten Operationssaal mit KI auswerten und so den Klinikalltag verbessern. MEHR DAZU

++ Neue Ausschreibung der deutschen Sprunginnovationsagentur zu "Organersatz aus dem Labor": Die Gründung der Sprunginnovationsagentur wurde im August 2018 durch das deutsche Bundeskabinett beschlossen. Mit ihr sollen besonders risikobehaftete FuE-Vorhaben gefördert werden, die das Potenzial haben den Markt zu verändern. Das BMBF hat einen Pilotinnovationswettbewerb im Bereich der Biotechnologie ausgeschrieben, mit dem Ziel etwas gegen die Knappheit der Spenderorgane zu unternehmen. Die Frist zur Einreichung der Projektskizzen ist der 28. Juni 2019. ZUR FÖRDERRICHTLINIE 

++ Biotechnologie in Israel - erstes Herz aus 3D-Drucker: Israelischen Forscher von der Universität Tel-Aviv ist es erstmals gelungen ein menschliches Herz aus menschlichem Gewebe aus dem 3D-Drucker zu erzeugen. Auch wenn es noch nicht pumpen kann, ist dies ein wichtiger Schritt, um etwas gegen den Mangel an Organspenden zu unternehmen. MEHR DAZU

++ Roboter sitzt für krankes Kind in der Schule: Roboter machen vielen Angst. Dass sie das Leben auch zum Positiven verändern können, zeigt ein Projekt in einer Wiener Volksschule: Dort hilft ein Roboter einem Kind, trotz Krankheit den Anschluss an die Klasse nicht zu verlieren. MEHR DAZU 

++ Cybersecurity in der Medizintechnik – eine reale Bedrohung: Hackerangriffe auf Krankenhäuser mittels Computerviren haben sich zuletzt gehäuft. Sicherheitslücken bei Medizinprodukten sorgten zusätzlich für Unbehagen. Das Thema Cybersecurity können Medizintechnikfirmen nicht mehr auf die lange Bank schieben. MEHR DAZU

++ Digi­ta­li­sie­rung als euro­päi­sche Gesund­heits­stra­te­gie: Der Aus­schuss der Regio­nen (AdR) for­dert eine stär­kere gemein­same Aus­rich­tung und Koor­di­nie­rung von euro­päi­schen und natio­na­len Digi­ta­li­sie­rungsplä­nen. Die Zukunft der natio­na­len Gesund­heits- und Pfle­ge­sys­teme hänge maß­geb­lich davon ab, ob eine zukunfts­be­stän­dige euro­päi­sche Lösung für die grenz­über­schrei­tende Digi­ta­li­sie­rung der Ver­sor­gungs­sys­teme gefun­den wer­den könne. MEHR DAZU

++ „Zukunft der Medizin“ – Initiative zur Personalisierten Medizin gestartet: Gemeinsam mit den Erwachsenen von morgen werden komplexe medizinische Themen der Zukunft erarbeitet, die letztendlich in Form eines Chat-Bots allen Interessierten zur Verfügung stehen werden.  Mit dieser Initiative sollen Jugendliche in Österreich für die Entscheidungen der Zukunft fit gemacht und ihre Health Literacy (Gesundheitskompetenz) gestärkt werden. PRESSEINFO

++ Datenbasierte Früherkennung von Krankheiten findet Anklang: eine Mehrheit in Deutschland steht der Früherkennung von Krankheiten mittels Datenanalyse aufgeschlossen gegenüber. Insbesondere die jüngere Generation zeigt sich sehr interessiert. MEHR DAZU 

++ „MS:Mein Projekt” - mit jedem Klick ihrem Lieblingsprojekt für MS-Patienten zur Finanzierung verhelfen: 12.500 Patienten in Österreich leiden unter Multiple Sklerose - viele von ihnen haben mit Symptomen zu kämpfen, die man auf den ersten Blick nicht wahrnimmt. Viele Ideen für Projekte, die Betroffenen helfen, scheitern an der Finanzierung. „MS: Mein Projekt“ unterstützt HIER.  

++ KI in der Medizin – wie Algorithmen Leben retten: Künstliche Intelligenz (KI) wird eingesetzt, um aktiv Leben zu retten. KI und Machine Learning (ML) üben bereits heute einen großen Einfluss auf die Life-Sciences-Industrie aus und beschleunigen die Entwicklung von Medikamenten. Die neuen Technologien haben aber noch mehr Potenzial. MEHR DAZU


April

++ Medizinprodukte stiften Nutzen und stärken Standort: Studie des IHS untermauert Bedeutung der Branche für Arbeitsmarkt und Volkswirtschaft. Innovationen schaffen Win-Win Situationen für Patienten und Gesundheitssystem. Die Branche generierte im Jahr 2017 2,6 Milliarden Euro an Bruttowertschöpfung (direkt und indirekt) und sicherte so 43.000 Arbeitsplätze (36.000 Vollzeitäquivalente). PRESSEINFO 

++ Neue Fachkliniken und Organzentren im Krankenhaus der Zukunft: Die Vinzenz Gruppe hat ihre Krankenhäuser in Wien und Oberösterreich zu Fachkliniken und Organzentren umgebaut. Im Rahmen ihrer „Strategie 2020. Für eine gesunde Zukunft“ machte sie ihre sieben gemeinnützigen Krankenhäuser zukunftsfit. PRESSEINFO 

++ Neue App hilft Kindern bei der Bewältigung von Sprachstörungen: “Der Sprachforscher” wurde von Fachleuten in Zusammenarbeit mit Eltern und Kindern entwickelt / Spielerische, multisensorische Anwendung für Kinder, Eltern und Pädagogen. PRESSEINFO

++ Wie künstliche Intelligenz bei der Medikamentenentwicklung hilft: Bereits heute stellt die Methode des Deep Learning ein mächtiges Werkzeug auf dem Gebiet der Medikamentenentwicklung dar. Zukünftig wird es wohl noch wesentlich zu großen Durchbrüchen in der pharmazeutischen Forschung beitragen. MEHR DAZU

++ Sprachgesteuerte Computer erkennen frühzeitig, dass wir krank sind: Die Stimme ist ein hochsensibles biometrisches Merkmal, aus dem man zahlreiche Informationen herauslesen kann: Emotionen, Persönlichkeitseigenschaften, Krankheiten. Amazon hat ein Patent auf eine Technologie angemeldet, die anhand der Stimme erkennen soll, ob jemand krank ist, und gleich das passende Medikament ordert. Wenn Alexa hört, dass jemand hustet, bestellt sie Erkältungstee. Oder Hustensaft. Die Stimme ist das Medium der Stimmung. MEHR DAZU

++ Europäische Leitlinien für den grenzüberschreitenden Austausch von Patientengesundheitsdaten gelten als führende Referenz für die Festlegung internationaler Standards: Das könnte für die österreichischen Anbieter ein Wettbewerbsvorteil sein. MEHR DAZU

++ Kann Medizin 4.0 chronisch Kranke heilen? Chronische Krankheiten bringen zum Teil massive Einschränkungen und Belastungen mit sich. Für die Betroffenen, die vielleicht manche Pläne nicht realisieren können. Für den Arbeitsmarkt, weil chronisch kranke Menschen in bestimmten Berufen nicht arbeiten dürfen oder aufgrund ihrer Erkrankung mehr Fehlzeiten aufweisen. Und schließlich auch für unser Gesundheits- und Sozialsystem, durch wiederkehrende Behandlungskosten oder, im schlechtesten Fall, sogar einer krankheitsbedingten Frühpension. Kurz: bei chronischen Krankheiten „leiden“ alle Beteiligten. Die Digitalisierung könnte das ändern: Sensoren, Big Data und Apps sollen das Leben der Patienten einfacher machen, ihnen mehr Lebensqualität ermöglichen und sie damit länger im Erwerbsleben halten. MEHR DAZU 

++ Finanzierung von „Bewegt im Park“ für weitere vier Jahre gesichert: Nach drei Jahren Pilotbetrieb haben sich Sportministerium und       Hauptverband auf eine Fortführung des Erfolgsprojektes geeinigt. PRESSEINFO 

++ Kroatien fördert Tourismus mit dem Zugang zu elektronischen Rezepten für EU-Bürger aus Finnland: In der Sommersaison beginnt Kroatien mit der Ausstellung von eRezepten für finnische Staatsbürger. Ebenso wird der Zugang zu tschechischen Patientenberichten ermöglicht. In Estland reisende Kroaten werden ihre eRezepte dort ausstellen können.  MEHR DAZU

++ Was kostet uns Gesundheit eigentlich? Die steigende Lebenserwartung erhöht Gesundheitskosten bis 2060 von 10,4% auf mindestens 12,3% der gesamten österreichischen Wirtschaftsleistung - es könnten sogar bis zu 14,4% sein. Im Jahr 2016 hat die öffentliche Hand rund drei Viertel der Gesundheitskosten übernommen, wobei das Geld dafür zu 40 Prozent über Steuern finanziert wurde und der Rest aus den Sozialversicherungsbeiträgen stammt. Seit Jahren unverändert entfallen rund 5 Prozent der  Gesundheitsversorgung auf private Krankenversicherungen. Und 19 Prozent haben die Österreicher direkt aus der eigenen Tasche bezahlt, während in Schweden 15 Prozent, in Deutschland 12,4 Prozent und in den Niederlanden sogar nur 11 Prozent aus der Geldbörse der Betroffenen gezahlt werden mussten. PRESSEINFO

++ Horizon 2020, Ausschreibung zu Gesundheit, demografischer Wandel und WohlergehenDer Call 2019 wurde mit 25. Juli 2018 veröffentlicht, für die einstufigen Verfahren enden die Einreichfristen im April 2019. Hier sind die Themen des aktuellen Calls „Topicliste“ sowie der Calltext „Workprogramme“. Themen und Schwerpunkte des Calls 2019 sind z.B. Human Cell Atlas, Regenerative Medicine, Infectious diseases incl. Influenza, Human Exposome, Digital Health und Care: Big Data. KMU haben weiterhin im Rahmen des KMU Instruments die Möglichkeit, Förderungen zu beantragen. Detaillierte Informationen sowie sämtliche Unterlagen zu den Ausschreibungen finden Sie ab Call-Veröffentlichung auf dem Participant Portal der Europäischen Kommission. 

++ FFG Webinar zur Ausschreibung: Das Info-Webinar "Last Call in Health/Horizon 2020 - New funding opportunities in clinical and digital health research" findet am 8.5., von 14-15:15 Uhr statt. Expertin ist Astrid Hoebertz, Austrian National Contact Point for Health. Das Webinar findet in Englisch statt. Registration HERE


März

++ Mehr kürzere und mehr tagesklinische Aufenthalte bei Spitalsaufenthalten 2017 in Österreich: Die Zahl der Spitalsentlassungen stagniert, stationäre Aufenthalte werden immer kürzer. Die häufigste Ursache für vollstationäre Aufenthalte in Akutkrankenanstalten waren 2017 Erkrankungen des Kreislaufsystems. Es gibt eine steigende Zahl an chirurgischen tagesklinischen Eingriffen. PRESSEINFO

++ Nudging-Unit will Österreicher „anstupsen“: Die Nudging-Bewegung erfreut sich in der Politik großer Beliebtheit. Mit kleinen Anreizen soll das Verhalten des Menschen verändert werden – ganz ohne Einsatz von Appellen und Verboten. Seit einem Jahr baut das Institut für Höhere Studien (IHS) das Kompetenzzentrum Insight Austria auf, das die Bürger „anstupsen“ will und auch die Politik beraten könnte. MEHR DAZU 

++ Textilbranche testet elektronische Stoffe für Medizin und Pflege: Ein Hemdsärmel könnte bald ähnlich klug wie ein Smartphone sein. Elektronische Kleidung macht es möglich. Statt Garn werden Kupfer- oder Wollfäden, die Strom leiten können, verarbeitet und ermöglichen sogenannte Smart Textiles, E-Textiles oder elektronische Textilien. Auch in der Medizin und Pflege könnten die Stoffe eingesetzt werden. Teppiche könnten Stürze melden und Wundverbände Informationen über die Heilung liefern. Textil sei ein Stoff der digitalen Zukunft und das geht weit über Bekleidung hinaus. MEHR DAZU

++ Health Hub Vienna, der erste österreichische HealthTech Accelerator geht in die dritte Runde: Nationale wie internationale Startups aus dem Gesundheitsbereich beweisen Kreativität und Innovationsgeist beim Selection Board. Zehn HealthTech Startups haben es durch den Auswahlprozess geschafft - sie durchlaufen in den kommenden drei Monaten das von der UNIQA Stiftung und dem Hitech Inkubator INiTS ins Leben gerufene Acceleration Programm Health Hub Vienna. PRESSEINFO 

++ Das österreichische kostenlose MINI MED Magazin jetzt neu: Das neue Magazin verfolgt das Ziel, die Gesundheitskompetenz der Österreicherinnen und Österreicher zu steigern. Diese erlaubt es nämlich, im Alltag gesunde Entscheidungen zu treffen und im Krankheitsfall selbst etwas zur Behandlung beitragen und besser mit der eigenen Erkrankung umgehen zu können. Das MINI MED Magazin soll darum ein breites Wissen über einen gesundheitsförderlichen Lebensstil vermitteln, aber gleichzeitig auch Einblicke in die aktuelle medizinische Forschung sowie in die Gesundheitspolitik geben. PRESSEINFO 

++ Tiroler schaffen weltweiten Durchbruch in der Biopharma: Das Kufsteiner Startup „Single Use Support GmbH“ präsentiert seine neuen Technologien auf der Interphex-Messe für Innovation in New York. Im Oktober des vergangenen Jahres wurde dem Unternehmen bereits der Innovationspreis der Tiroler Wirtschaftskammer verliehen. PRESSEINFO 

++ Kann Künstliche Intelligenz das Erbgut verbessern? Mal eben das Erbgut verändern, um schwerwiegende Krankheiten zu therapieren? Klingt toll! Künstliche Intelligenz könnte Forscher dabei unterstützen. Darf dieses Wissen aber auch verwendet werden, um nichtmedizinische „Verbesserungen“ des Erbguts vorzunehmen? Das KIT untersucht, welche Anwendungen realistisch sind und welche ethischen Fragen daraus entstehen. MEHR DAZU 

++ MedUni Wien: Neue Allergiestudie, Ozon in der Luft verstärkt Lungen-Symptome: Erste Ergebnisse einer neuen Studie lassen aufhorchen. Je höher die Ozonbelastung, desto stärker scheinen für PollenallergikerInnen Beschwerden vor allem an der Lunge zu sein. Damit kann zum ersten Mal weltweit ein direkter Zusammenhang zwischen Pollenflug, Luftqualität und allergischen Beschwerden hergestellt werden. PRESSEINFO 

++ Wenn der Patient stirbt, zahlt die Krankenkasse weniger: Überlebt der Patient oder nicht? Von diesem Faktor hängt ab, ob der Pharmahersteller Novartis einen Teil der Kosten für ein neues Krebsmittel zurücküberweist. Die Therapie kostet rund 320.000 Euro. MEHR INFO

++ Horizon 2020 “Gesundheit” – Aktuelle Calls 2019 und 2020Im Programm „Gesundheit, demographischer Wandel und Wohlergehen“ von Horizon 2020 sind im April 2019 die nächsten Deadlines für die Einreichung von Projektanträgen. Infos zum aktuell offenen Call 2019 finden Sie auf der FFG-Webseite. Zum Call 2020, dem letzten Call im Rahmen von Horizon 2020, gibt es bereits erste Vorab-Informationen und Planungen. Der Call soll im Juni 2019 veröffentlicht werden, Deadline für die 1. Stufe der zweistufigen Themen soll bereits im September 2019 sein. Die voraussichtlichen Themen 2020 finden Sie im Downloadcenter der FFG-Website. Wenn Sie detaillierte Informationen zu den Themen 2020 möchten, senden Sie bitte ein E-Mail an: astrid.hoebertz@ffg.at.

 ++ Neue Online-Plattform für seltene Erkrankungen: Am 28. Februar 2019, dem „Tag der Seltenen Erkrankungen“, startete die Europäische Kommission eine neue „European Platform on Rare Disease Registration“ zur Unterstützung einer besseren Diagnose und Behandlung von seltenen Erkrankungen. Die neue europäische Plattform bringt Daten zusammen, die derzeit in ganz Europa verstreut sind, und ist eine wichtige Unterstützung für das neue Horizon 2020 „European Joint Programme/EJP“ zu Rare Diseases, das am 1. Jänner 2019 startete. Weitere Informationen zur Plattform finden Sie auf der Website der Europäischen Kommission. Weitere Informationen zum EJP Rare diseases finden Sie auf der Website des EJP Rare Diseases.  

++ Webinar „Ethics compliance under GDPR in Horiozon 2020 projects”: Health NCP Net 2.0, das Europäische Netzwerk der Nationalen Kontaktstellen (NCPs) für „Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen“ in Horizon 2020, hält am 20. März 2019 von 10:30-11:45 Uhr ein Webinar ab. Dieses wird sich mit Ethikfragen beschäftigen, die sich im Zusammenhang mit der Datenschutzgrundverordnung in gesundheitsbezogenen Horizon 2020-Anträgen ergeben. Sprecherin des Webinars ist Albena Kuyumdzhieva von der Europäischen Kommission. Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie auf der Website des Health NCP Net 2.0.


Februar

++ Telemedizin und Data-Science können die Behandlung von Diabetes verbessern: Patientinnen und Patienten mit chronischen Erkrankungen könnten durch regelmäßige Kontrolle via Telemedizin besser behandelt werden. Das zeigt eine aktuelle Studie der MedUni Wien. Es wurden österreichische Ärzt/innen befragt, die Diabetes-Patient/innen behandeln, weil diese besonders von der kontinuierlichen Messung ihrer Blutzuckerwerte profitieren und dadurch bessere Therapieerfolge möglich sind. Auch für die behandelnden Ärzt/innen erweisen sich telemedizinische Anwendungen als praktikabel und hilfreich. PRESSEINFO

++ Studie zu Privatanteil und Rezeptgebührenbefreiung: Eine nun für das zweite Halbjahr 2018 durchgeführte Studie von IQVIA Österreich zeigt, dass 25,6 % aller erstattungsfähigen Arzneimittel in Österreich von Patienten privat bezahlt werden. 46,6 % aller Arzneimittel auf Kassenrezept waren im Betrachtungszeitraum von der Rezeptgebühr befreit. Daten hierzu wurden zum ersten Mal für den Monat Juli 2018 erhoben. Der nun längere Betrachtungszeitraum über ein halbes Jahr bestätigt den Trend des damaligen „Schnappschusses“. MEHR INFOS

++ Der neue WGKK-Ratgeber ist da: Auf mehr als 120 Seiten bietet das Nachschlagewerk einen Überblick über die wichtigsten Angebote und Leistungen. Die Themen sind breit gestreut und reichen von A wie „Anstaltspflege“ bis Z wie „Zahnbehandlung“. PRESSEINFO

++ Die neue Vermessung des Menschen per App: Facebook, Apple und Co. wollen mit Erfindungen wie der Smartwatch unsere Gesundheit optimieren. Dafür soll der Körper bis ins kleinste Detail vermessen werden. Doch können Algorithmen wirklich heilen? PRESSEINFO 

++ Ernährung & Gesundheit: Eine Forschergruppe hat einen Ernährungsplan entwickelt, der die Welt retten und unsere Gesundheit schützen soll. Aber warum ist es eigentlich so schwer, das Richtige zu tun – obwohl wir genau wissen, was das wäre? Es gibt Wahrheiten, die man nicht wissen möchte. Die Webseite footprintcalculator.org liefert so eine. Man kann sich dort ausrechnen, wie viele Erden es bräuchte, wenn jeder Mensch so leben würde wie man selbst. Wenn jeder Mensch sich so fortbewegen, so wohnen, so essen, so reisen und konsumieren würde, wie man es selbst macht. Die Ergebnisse sind meist äußerst ernüchternd. PRESSEINFO

++ Medikamente im Wasser gefährden Umwelt: Medikamentenrückstände im Frischwasser sind zwischen 1995 und 2015 weltweit deutlich gestiegen. Eine neue Studie zeigt, dass manche Wirkstoffe mittlerweile eine echte Gefahr für die Umwelt sind. PRESSEINFO

++ Quantensprung in der Krebstherapie unter österreichischer Mitwirkung: Kein Haarausfall mehr. Keine Brechattacken und kein Durchfall. Eine neue Medikamentengeneration ersetzt bei der häufigsten Form der Leukämie die Chemotherapie. Mitentwickelt wurde sie von österreichischen Forschern. PRESSEINFO 

++ Mit 3D-Simulation in Wien zur individuellen neuen Schulter: Wenn die Schulter schmerzt und es zu Bewegungseinschränkungen kommt, ist oft Arthrose (Gelenksabnützung) die Ursache. Hier hilft der künstliche Gelenksersatz. Eine neue Behandlungsmethode am Herz-Jesu Krankenhaus in Wien sorgt dabei

mittels 3D-Planung für mehr Genauigkeit und eine individuell passende, neue Schulter. PRESSEINFO 

++ Digitalisierung erreicht das Krankenhaus: Eine Studie analysierte die Herausforderungen für das Krankenhaus der Zukunft: beim imh Krankenhaus-Vertrauensindex (KHVI) wurden 335 Spitalsmitarbeiter/innen befragt: Über 58 % sagen, dass in den nächsten Jahren definitiv andere und zusätzliche Qualifikationen im Spital gefordert sind. Der Trend zu eHealth, Telemedizin, Präzisionsmedizin und zum Einsatz von Robotern verändert alles. PRESSEINFO

++ Die Medizin der Zukunft & wie uns KI vor Krebs und Herzinfarkt schützt: Die Medizin erlebt durch KI und die Digitalisierung eine Revolution, die mit der Entdeckung des Penicillins vergleichbar ist. Was bedeutet das für Patienten? Drei Schauplätze der Medizin sind es vor allem, die sich durch Datenmassen gepaart mit Künstlicher Intelligenz grundlegend verändern dürften:  Da ist zum einen das Monitoring. Da ist zweitens die Diagnostik. Und drittens schließlich haben Big Data und Künstliche Intelligenz das Potenzial, die Suche nach neuen Arzneimitteln und anderen Behandlungsmethoden deutlich effizienter zu machen. MEHR DAZU

++ Gelenkschonender Rollstuhl entwickelt: Forscher der Technischen Universität Wien haben einen Handantrieb für Rollstühle entwickelt. Dieser Antrieb schont die Gelenke. Rollstuhlfahrer leiden durch das Bedienen der Hinterräder oft unter Gelenksproblemen. PRESSEINFO

++ Wenn Medizin den Menschen behandelt, und nicht die Krankheit: Die Medizin von morgen wird viel stärker von Technologie abhängig sein. Wie die Schweizer Hochschulen darauf reagieren wollen und welche Aufgaben Ärzte in Zukunft übernehmen. PRESSEINFO

++ McKinsey zu Präzisionsmedizin: Um mit dem sich entwickelnden Ökosystem für Präzisionsmedizin Schritt zu halten, müssen die Pharmaunternehmen auf drei wichtige Komponente abgestimmt sein: Datenerfassung, individualisierte Lösungen und unterstützende Geschäftsmodelle. MEHR DAZU

++Ältere Österreicher fühlen sich nicht alt: Sie arbeiten aus Spaß auch in der Pension, betreiben Sport und haben ähnliche Wertvorstellungen wie ihre Enkel. Die Studie "Golden Ager Report" hat Österreicher ab 50 Jahren befragt. ZUM ARTIKEL

++ Roboter und Chirurgen gemeinsam im OP: Die Robotik ist im Vormarsch, auch in der Medizin. Mensch und Maschine arbeiten in Operationssälen zunehmend miteinander. Am Klinikum Wels-Grieskirchen in Oberösterreich werden bereits 600 Eingriffe im Jahr mit dem „Roboter“ - Assistenten durchgeführt. PRESSEINFO

++ Neue E-Health Strategie in der Schweiz: Ende letzten Jahres hat die Schweiz die Strategie E-Health Schweiz 2.0 beschlossen. Darin sind 25 Ziele in drei Handlungsfeldern definiert. Hauptpunkt ist die landesweite Einführung des E-Patientendossiers. Die neue E-Health Strategie gilt bis 2022. MEHR INFO 

++ e-Rezept startet in Österreich 2020: Der Hauptverband, die Österreichische Ärztekammer und die Österreichische Apothekerkammer haben sich auf die Einführung des elektronischen Rezeptes geeinigt. Das Papierrezept – über 60 Millionen Stück pro Jahr – wird in Zukunft weitestgehend durch eine elektronische Lösung abgelöst. Auf Wunsch erhalten Patientinnen bzw. Patienten einen Code elektronisch auf ihr Handy und können im Portal der Sozialversicherung ihre e-Rezepte abrufen. Bezahlte Rezeptgebühren werden dem Rezeptgebühren-Konto (REGO) der Versicherten tagesaktuell angerechnet. 

++ Schlechte Werte für Deutschland bei der Digitalen Gesundheit: Deutsche Ärzte stehen digitalen Lösungen grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber. Digital Health-Anwendungen müssen allerdings einen nachweislichen Nutzen bringen, wie etwa Diagnosen erleichtern, Praxisabläufe optimieren oder wirtschaftliche Vorteile mit sich bringen. So halten beispielsweise rund 80 Prozent der Mediziner Videosprechstunden und Online-Coachings für nützliche Ansätze. Allerdings kommen solche Lösungen im deutschen Praxis-Alltag bisher kaum zur Anwendung, wie der Digitalisierungsreport 2019 DAK betont. Zu dem Schluss kommt auch eine internationale Vergleichsstudie der Bertelsmann-Stiftung, die Deutschland beim Thema Digitalisierung im Gesundheitswesen nur auf Rang 16 von 17 untersuchten Ländern einordnet. ZUM REPORT UND ZUR STUDIE

++ Künstliche Intelligenz aus China diagnostiziert Kinderkrankheiten: Forscher in China haben ein System entwickelt, das mittels Künstlicher Intelligenz (KI) sehr zuverlässig Diagnosen bei Krankheiten von Kindern und Jugendlichen stellt. Im Vergleichstest mit Daten aus elektronischen Gesundheitsakten schnitt das KI-System bei der Diagnose besser ab als jüngere, unerfahrene Ärzte. Eine weitere mögliche Anwendung dieses Systems ist die Unterstützung von Ärzten bei der Diagnose von Patienten mit komplexen oder seltenen Erkrankungen. Denn bei diesen Krankheiten verfügten viele Mediziner über wenig Erfahrungswissen. Die Forscher konnten ihr System an einer großen Datenmenge trainieren und testen: 101,6 Millionen Datenpunkte von 1,362 Millionen Patienten im Alter von 0 bis 18 Jahren, wobei der Schwerpunkt bei Kindern im Vorschulalter lag. MEHR DAZU 

++ Laufende Gesundheitskosten in Österreich unverändert: Die laufenden Gesundheitsausgaben einschließlich der Ausgaben für Langzeitpflege lagen in Österreich 2017 wie seit 2014 bei 10,4% des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Insgesamt betrugen 2017 die Ausgaben für Gesundheitsleistungen und -güter laut Statistik Austria 38.457 Mio. Euro. Im OECD-Vergleich liegt Österreich damit auf dem achten Platz, somit im oberen Mittelfeld der 36 OECD-Mitgliedstaaten und nahezu gleichauf mit Kanada und Norwegen. Angeführt wird der OECD-Vergleich erneut von den USA mit laufenden Gesundheitsausgaben in der Höhe von 17,2% des BIP, gefolgt von der Schweiz mit 12,3%. PRESSEINFO 

++ Künstliche Intelligenz entlastet Ärzte: Wissenschaftler beschäftigen sich schon seit Jahrzehnten mit Künstlicher Intelligenz. Doch erst heute scheint die Schwelle zur weitläufigen Nutzung überschritten. Aber ist Künstliche Intelligenz in der Medizin tatsächlich der so medienwirksam gepriesene Heilsbringer für die Zukunft? Eine Bestandsaufnahme mit Beispielen aus der Praxis: Künstliche Intelligenz erkennt krankheitsspezifische Risiken - KI-basierte Anwendung für die Computertomographie - Alleine Siemens Healthineers betreibt 40 KI-enthaltende Applikationen. MEHR DAZU

++ Burnout – erfolgreiche Prophylaxe als Standortfaktor für Betriebe: Auftrag von IWS ist es, den Wirtschaftsstandort Oberösterreich zu stärken und etwaige negative Faktoren und Gefahren frühzeitig zu minimieren. Wichtigster Standortfaktor ist und bleibt der Mensch. Deshalb will die Initiative Wirtschaftsstandort Oberösterreich mit dieser Studie beweisen, dass sich Burnout-Prophylaxe nicht nur gesundheitspolitisch und volkswirtschaftlich, sondern auch betriebswirtschaftlich für jeden einzelnen Betrieb rechnet. PRESSEGESPRÄCH  

++ Echtpreise von Arzneimitteln: Vertrauliche Preisabsprachen und fehlende Preisregulierung beeinträchtigen weltweit die Transparenz und Vergleichbarkeit von Arzneimittelpreisen. Expertinnen und Experten der Universität Ljubljana und der GÖG suchten in einem systematischen Literaturreview nach Studien, in denen die tatsächlichen Preise erhoben wurden. Die Überprüfung bestätigte den Mangel an Studien zu den tatsächlichen Medikamentenpreisen, wobei nur wenige Studien die Unterschiede zwischen offiziellen und tatsächlich bezahlten Preisen bewerteten. Die Nichtverfügbarkeit von tatsächlichen Preisdaten in mehreren außereuropäischen Ländern ist auf mangelnde Preisregulierung zurückzuführen, die in der Regel mit unterschiedlichen tatsächlichen Preisen für dieselben Arzneimittel zwischen verschiedenen Apotheken zusammenfällt. In einkommensstarken, meist europäischen Ländern, ist die Transparenz der tatsächlichen Preise aufgrund des verstärkten Einsatzes von Preisvereinbarungen für vertrauliche Arzneimittel begrenzt. MEHR INFOS 

++ Primärversorgung und öffentliche Gesundheit: Die Verknüpfung von öffentlichen Gesundheitsdiensten, Primärversorgung und Gesundheitsförderung wird international verstärkt diskutiert. Ausgehend von geplanten Reformen in Finnland, wurden im Juni 2018 in Helsinki Erfahrungen aus anderen europäischen Ländern diskutiert. Bericht des Regional Office Europe der WHO


Jänner

++ Krankheiten erkennen, Big Data eröffnet Pharmabranche neue Wege: Auswertung von Patienten-Informationen für gezieltere Behandlung – Auch KI im Einsatz – Pharma-Branche in Goldgräberstimmung. PRESSEINFO

++ Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung, aktuelles Positionspapier: Die digitale Transformation im Gesundheitssystem ist längst Realität. Die pharmazeutische Industrie gestaltet diesen Prozess von Anbeginn an vorderster Stelle aktiv und verantwortungsvoll mit. Chancen bestehen dabei für alle, besonders auch für die Gesundheitsversorgung und nicht zuletzt für die Patienten. Aktuelles Positionspapier der Pharmig

++ Aktuelles aus der Gesundheitswirtschaft in Deutschland: Das Thema Gesundheit durchdringt alle Lebensbereiche und ist längst ein "Megatrend". Die Gesundheitswirtschaft gehört zu den größten Branchen der deutschen Wirtschaft. Sie ist durch ihre Innovationskraft und ihre Beschäftigungsintensität ein Wachstums- und Beschäftigungstreiber. Das Hauptaugenmerk des BMWi konzentriert sich dabei auf folgende Aspekte: Gesundheitswirtschaftliche Gesamtrechnung – Fachkräfte – Digitalisierung – Außenhandel. MEHR INFOS

++ 2018 große weltweite Fortschritte bei der digitalen Akzeptanz unter Ärzten: Die Digitalisierung setzt sich weltweit auch unter Ärzten immer mehr durch. Während Ärzte in den USA Informationen oder Updates am liebsten über Web-Portale und E-Mails teilen, werden in anderen Teilen der Welt Textnachrichten und soziale Messaging-Plattformen stärker genutzt. Der Informationsaustausch über Video-Chat ist bei Ärzten überall auf der Welt keine gängige Praxis. In den USA hatten Spezialisten für Urologie, Notfallmedizin, Lungenheilkunde, Immunologie und Dermatologie bei der digitalen Interaktion mit Patienten gegenüber anderen Disziplinen die Nase vorn. Neben Onkologie, Neurologie und Notfallmedizin hatten Spezialisten für Immunologie und Augenheilkunde die höchste Akzeptanzrate bei der Informationsbeschaffung über digitale Kanäle. Wissensplattform PharmaFuture(TM) seinen Digital Savvy HCP Survey Report 2018: PRESSEINFO

++ Multimodale Schmerztherapie mit langfristiger Wirksamkeit: In Österreich fehlen spezialisierte Einrichtungen. Unter multimodaler Schmerztherapie ist ein ganzheitlich orientiertes, umfassendes Behandlungskonzept zu  verstehen, das individuell auf die Patienten zugeschnitten wird. Ein  wesentliches Fundament dieses Therapiekonzepts ist eine verschränkte  Zusammenarbeit über die Fachgrenzen hinaus. PRESSEINFO 

++ Erste voll detaillierte Genkarte des menschlichen Genoms: Wissenschaftler in Island liefern mit dieser Genkarte Einblicke, wie Frauen und Männer auf unterschiedliche Weise zur Vielfalt beitragen, wie das Genom die Vielfalt fördert und reguliert und wie die Entstehung von Vielfalt und seltenen Krankheiten in Beziehung stehen. PRESSEINFO 

++ Wissenschaftliche Technologiebewertung als Basis für Entscheidungen im Gesundheitswesen: Wissenschaftliche Technologiebewertung mittels Health Technology Assessment (HTA) dient als Hilfestellung bei der Entwicklung klinischer Leitlinien und unterstützt Entscheidungsträger bei den Fragen, welche medizinischen Maßnahmen empfohlen, welche Arzneimittel, Medizinprodukte, Vorsorgemaßnahmen und andere Gesundheitsleistungen eingeführt und ob und in welcher Höhe Kosten dafür übernommen werden. Dazu wurde nun ein Bericht von internationalen Wissenschaftlern veröffentlicht. PRESSEINFO


++ News vom eHealth HUB:  550 KMU wurden bisher erreicht; Ihnen wurden Einblicke in den digitalen Gesundheitsmarkt der EU gegeben. MEHR INFO 

++ Transformation der Gesundheitsversorgung: Walgreens Boots Alliance Inc. (WBA) und Microsoft Corp. haben sich zusammengeschlossen, um neue Modelle der Gesundheitsversorgung sowie innovative Lösungen im Technologiesektor und Einzelhandel zu entwickeln und so die zukünftigen Möglichkeiten im  Gesundheitswesen zu erweitern und zu verbessern. Die Unternehmen vereinen die Leistungsfähigkeit von Microsoft Azure, Microsofts Cloud- und KI-Plattform, Investitionen in das Gesundheitswesen und neue Einzelhandelslösungen mit dem umfassenden Kundenstamm von WBA, ihren günstigen Standorten, ambulanten Gesundheitsdiensten und Branchenkompetenz, um die Gesundheitsversorgung individueller, erschwinglicher und zugänglicher für Menschen auf der ganzen Welt zu gestalten. PRESSEINFO 

++ Bildungsoffensive der WKO: mit dem Start der Bildungsoffensive der WKO http://www.wirbildenzukunft.at/ wird der Grundstein für die neue Dimension der Berufsbildung in Österreich gelegt, zur Sicherung der Fachkräfte. Die WKO schlägt dafür vollkommen neue Wege ein: Die Lehre wird neu gestaltet und um digitale Kompetenzen zu einer trialen Ausbildung erweitert. Es wird ein Campus der Wirtschaft als generationenübergreifenden Workspace für alle geschaffen, virtuelle Lernplattformen entwickelt und mit 1000 Bildungspfaden lebenslange Karriereperspektiven geboten. MEHR INFOS

++ Nudging in Österreich – besser schubsen als strafen: Das IHS baut in Österreich ein Team für Verhaltensökonomie auf, das die Regierung berät. Weil Verbote und finanzielle Anreize oft nicht wirken, sollen Bürger anders motiviert werden. Gesunde Gerichte zuerst auf der Speisekarte? Die USA, Deutschland, die Niederlande und skandinavische Staaten haben schon länger „Nudging“-Einheiten: Die „kleinen Schubser“, die sie aufgrund ihrer Forschung vorschlagen, sollen Bürger zum gewünschten Verhalten führen, ohne neue Verbote oder Geldgeschenke aus dem Steuertopf. PRESSEINFO 

++ Positive Wien-Bilanz zu telefonischer Gesundheitsberatung 1450: Die Rufnummer 1450 ist täglich 24 Stunden erreichbar und bietet in Zeiten von „Dr. Google“ und Co. qualitätsgesicherte Informationen durch diplomierte Krankenpfleger/innen und Ärzt/innen des Ärztefunkdienstes. Die Anruferinnen und Anrufer sparen Zeit und vermeiden unnötige Wege ins Spital. Dadurch werden auch die Spitäler und Ambulanzen entlastet. Wien war neben Niederösterreich und Vorarlberg Teil des Pilotprojekts für das Gesundheitstelefon. Seit Beginn der Testphase im April 2017 wurden allein in der Bundeshauptstadt ca. 60.000 Anrufe entgegen genommen. Tendenz steigend. PRESSEINFO

++ IoT & die Gesundheitsbranche 2019: Als einen der am meisten erwarteten Technologietrends für 2019 gelten 5G-Netzwerke. Diese sollen die Erfassung, Verwaltung und Analyse von Daten in nahezu Echtzeit ermöglichen. Dies kommt besonders Bereichen zugute, in denen Zeit und Bandbreitengeschwindigkeit entscheidend sind, darunter die Gesundheitsbranche. 5G-Netzwerke sind die Voraussetzung für den Einsatz Smarter Geräte; diese erfreuen sich v.a. in der Gesundheitsbranche großer Beliebtheit und ihre Anzahl wird 2019 weiter zunehmen. MEHR INFOS


2018

Dezember

++ Sozialreform sorgt für mehr Effizienz im Sinne der Versicherten: WKÖ-Generalsekretär Kopf begrüßt Reformpaket, das die Leistungen sichert und Lohnnebenkosten senkt – im Dachverband wurde praktikable Lösung erreicht. PRESSEINFO 

++ Anteil an Echtzeit-Daten soll bis 2025 auf 30 Prozent steigen: Nicht nur Verbraucher produzieren fortlaufend Daten, vor allem das Datenvolumen in Unternehmen steigt rasant an. Glaubt man einer aktuellen Untersuchung von IDC, steigt der Anteil an Echtzeit-Daten bis 2025 auf 30 Prozent. Das Gesundheitswesen soll hierbei am schnellsten wachsen, trotzdem besteht beim Gesundheitssektor insgesamt noch Optimierungspotenzial. V.a. die Bedeutung von Blockchain wird für die Branche stark wachsen, aber rund 60 Prozent der Unternehmen haben noch keine klare Strategie oder gar eine Implementierungsinitiative. DETAILS DAZU

++ Die Frage der Künstlichen Intelligenz und der Ethik: Künstliche Intelligenz ist das trendige Schlagwort von 2018, das die einzigartige Fähigkeit besitzt, sowohl Staunen zu erwecken als auch ein starkes Unbehagen in der Bevölkerung auszulösen. Generell gesehen gibt es zwei große Problembereiche, wenn es um die Ethik der Künstlichen Intelligenz geht: der Ersatz von menschlicher Arbeitskraft und Amoralität. Es wird jedoch wichtig sein zu erkennen, dass die Vorteile der Künstlichen Intelligenz mit ziemlicher Sicherheit die beängstigenden Aspekte überwiegen werden: die Künstliche Intelligenz wird Ärzten helfen, Krebs schneller als je zuvor zu erkennen. DETAILS DAZU

 

+ Österreichischer Fehlzeitenreport: Zahl der Krankenstände bleibt stabil, jene der Arbeitsunfälle sinkt weiter. 2017 verbrachten die Beschäftigten im Jahresverlauf durchschnittlich 12,5 Kalendertage im Krankenstand. Schwerpunktthema in diesem Jahr: Präsentismus und Absentismus. PRESSEINFO 

+ Europas führende Start-ups im Gesundheitssektor gewinnen: In den Bereichen Biotechnologie, Medtech und digitale Gesundheit gewinnen Europas führende Start-ups beim EIT Health Summit Geldpreise und Anerkennung. Der EIT Health Summit ist ein jährliches Treffen von Experten auf dem Gebiet der Innovation in Medizin und Gesundheitswesen.  EIT Health ist eine vom Europäischen Innovations- und Technologieinstitut (EIT, einer Einrichtung der Europäischen Union)

unterstützte Organisation und eine der größten weltweiten Initiativen im Bereich der Gesundheit. Es ist ein Netzwerk von erstklassigen Gesundheitsinnovatoren, die grenzüberschreitend zusammenarbeiten, um neue Lösungen zu entwickeln, die es den europäischen Bürgern ermöglichen, ein längeres und gesünderes Leben zu führen. PRESSEINFO 

+ Artificial Intelligence in health and care: From genomics, to digital technologies, and gene-editing to stratified medicine, a range of emerging technologies promise revolutions in the design and delivery of healthcare in the 21st century. DETAILS DAZU

+ 5 Jahre Pati­en­ten­rech­te­richt­li­nie: Knapp fünf Jahre nach dem Inkraft­tre­ten der Richt­li­nie 2011/EU über die Aus­übung der Pati­en­ten­rechte in der grenz­über­schrei­ten­den Gesund­heits­ver­sor­gung hat die Euro­päi­sche Kom­mis­sion einen Bericht über deren Umset­zung in der Euro­päi­schen Union vor­ge­legt. Mit der neuen Richt­li­nie erhielt jeder Pati­ent in den Mit­glied­staa­ten der EU das Recht, auch außer­halb sei­nes Ver­si­che­rungs­staa­tes eine ambu­lante oder sta­tio­näre Behand­lung zu erhal­ten. Mit der Ver­ab­schie­dung die­ser Richt­li­nie erhielt die Kom­mis­sion auch die recht­li­che Mög­lich­keit, zum Teil legis­la­tive Initia­ti­ven im Bereich von Digi­ta­li­sie­rung im Gesund­heits­we­sen, Schaf­fung von Euro­päi­schen Refe­renz­netz­wer­ken und nicht zuletzt im Bereich der Bewer­tung von Gesund­heits­tech­no­lo­gien (HTA) vor­zu­le­gen. PRESSEINFO

+ Elektronische Patientenakten: Die Euro­päi­sche Kom­mis­sion hat am 23. Okto­ber ihr Arbeitsprogramm für 2019 vor­ge­legt. Es ist das letzte sei­ner Art der amtie­ren­den Kom­mis­sion, da deren Amts­dauer im kom­men­den Jahr abläuft. Zu den neuen Initia­ti­ven gehö­ren u.a. die Empfehlung zur Entwicklung eines europäischen Austauschformats für elektronische Patientenakten.

+ Graphdatenbanken helfen bei der biomedizinischen Forschung: Relationale Datenbanken stoßen in vielen Anwendungsbereichen an ihre Leistungsgrenzen. Einer davon ist die biomedizinische Forschung. Neuere Ansätze wie Graphdatenbanken können helfen, neue Zusammenhänge in höchst heterogenen Datenbeständen zu entdecken. Hintergrund dieser Idee ist die Erkenntnis, dass sich große und sehr unterschiedliche Datenbestände mit dem bisher dominierenden, relationalen Datenbankmodell nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand verknüpfen lassen und dass deshalb wohl viele interessante Zusammenhänge unentdeckt bleiben.  PRESSEINFO


November

++ Österreich zählt EU-weit zu den ungesündesten Ländern: Gemäß „Health at a Glance Europe 2018“ besetzt Österreich eine „Spitzenposition“ beim Rauchen und Alkoholkonsum. PRESSEINFO 

++ 14 Prozent der Österreich fühlen sich zu dick: Gemäß „Health at a Glance Europe 2018“ ist Österreich bei den Sieben- bis Achtjährigen gerade noch unter dem EU-Schnitt - Hohe Korrelation zwischen Bildungsgrad und Fettleibigkeit. PRESSEINFO 

++ 2017 wurden in Ö für Sozialleistungen weniger als 30% des BIP ausgegeben: Sozialquote gegenüber Vorjahr um 0,5 Prozentpunkte gesunken. PRESSEINFO


++ Digital Health, Ludwig Boltzmann Gesellschaft gründet zwei neue Forschungsinstitute mit Open-Innovation-Methoden: Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft schreibt die Teilnahme an einem "Ideas Lab"-Workshop aus. Titel und Thema lauten "Digitale Gesundheit trifft gesellschaftliche Bedürfnisse". Im Zentrum steht die Idee, das traditionelle Gesundheitssystem hin zu einem patientenorientierten System zu verändern. PRESSEINFO

++ Gesundheitszustand in der EU: Mehr Schutz und Prävention für ein längeres und gesünderes Leben fordert der aktuell erschienene gemeinsame Bericht 2018 Health at a Glance: Europe der Europäischen Kommission und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (). Die wichtigsten Erkenntnisse: der kontinuierliche Anstieg der Lebenserwartung hat sich verlangsamt - bis zu 20 % der Gesundheitsausgaben könnten einer besseren Nutzung zugeführt werden - die jährlichen Gesamtkosten psychischer Erkrankungen werden auf mehr als 600 Mrd. EUR geschätzt - fast 40 % der Jugendlichen geben an, mindestens einmal im letzten Monat übermäßig getrunken zu haben - bei einkommensschwachen Haushalten ist es fünfmal wahrscheinlicher, dass ihr Pflegebedarf nicht gedeckt werden kann, als bei einkommensstarken Haushalten.

++ Digitale Revolution in der Augenheilkunde: Künstliche Intelligenz und Big Data für noch bessere Diagnostik und Therapie. Eine der neuesten Errungenschaften ist das automatische Diabetes-Screening, das an der MedUni Wien seit kurzem eingesetzt wird. Grundsätzlich lassen sich alle Stadien der diabetischen Netzhauterkrankung mit dieser Methode erkennen – dabei werden hochauflösend binnen Sekunden digitale Netzhautbilder mit zwei Millionen Pixel aufgenommen und analysiert – erkennen, aber Big Data macht noch mehr möglich: Weitere 50 andere Erkrankungen könne man heutzutage bereits auf diese Weise diagnostizieren. Diabetes ist da erst der Anfang. Und die MedUni Wien wirkt weltweit an führender Position bei dieser digitalen Revolution mit. PRESSEINFO

+ Aktuelle Studie aus Österreich: Rund und Gsund, die Studie zur Ernährung und Gesundheit der Österreicher 2018, analysiert Ernährungs- und Kochgewohnheiten, Ernährungsweise (vegan, vegetarisch etc.), Kochtypen und Gesundheitstypen. ZUR STUDIE 

+ SVA-App verzeichnet bereits 22.000 Downloads: Sie zählt zu den beliebtesten Apps im Bereich Gesundheit/Fitness. Kunden können Rechnungen und Verordnungen zur Bewilligung mit der App mobil einreichen. PRESSEINFO 

+ Baustein des „Glückshormons“ aktiviert Immunzellen: Wissenschaftler des IMBA (Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften) zeigen zusammen mit dem Boston Children's Hospital in Harvard einen völlig neuartigen Weg zur Bekämpfung von Autoimmunkrankheiten und Krebs. PRESSEINFO

+ Präzisionsmedizin aus Österreich: Ziel der „Präzisionsmedizin“ ist es, individuelle Behandlungsstrategien und Therapien zu entwickeln. Dabei spielen statistische Verfahren eine wichtige Rolle, um aus Daten klinischer Studien die Wirksamkeit von Medikamenten auf Grundlage der Patientencharakteristika vorherzusagen. Nun stellte ein Forschungsteam des Instituts für Medizinische Statistik der MedUni Wien neue mathematische Methoden vor, mit denen für die Vorhersage relevante Charakteristika effizient identifiziert werden können. PRESSEINFO

+ 40% der Österreicher finden, die Qualität des öffentlichen Gesundheitssystem habe sich in den vergangenen Jahren verschlechtert: Die Österreicher/innen werden immer älter, einige früher tödliche Krankheiten sind heute heilbar. Dennoch sind viele Bürger unzufrieden mit der gesundheitlichen Versorgung. Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, glauben 40% der Österreicher, das öffentliche Gesundheitssystem habe sich in den vergangenen Jahren verschlechtert. An eine Verbesserung glauben laut der vom Meinungsforschungsinstitut Unique research für „profil“ durchgeführten Umfrage nur 12%, während für 41% keine Veränderung erkennbar ist. PRESSE INFO


Oktober

+ Neues Ärztegesetz stärkt regionale Gesundheitsversorgung: Ärzte können in Zukunft andere Ärzte anstellen – Kürzere Einsatzzeiten bei Notärzten - Beschlussfassung im Dezember  vorgesehen. In Ordinationen soll in Zukunft ein Arzt auf Vollzeitbasis angestellt werden können, in Gruppenpraxen bis zu zwei. Dadurch ergibt sich – im Sinne der Patientinnen und Patienten – die Möglichkeit für längere Ordinationszeiten. PRESSEINFO 

+ Neue Service-Portal : Für die Suche nach PsychotherapeutInnen gibt es das neue Service-Portal https://www.therapie-info.at/ 

+ Kampf gegen nicht übertragbare Krankheiten: Arcadier, ein in Singapur ansässiger Entwickler von Online-Marktplätzen, ist von den Vereinten Nationen (UNOPS) als Partner für den Defeat-NCD-Marktplatz ausgewählt worden. Der Online-Marktplatz soll Anfang 2019 eröffnet werden und wird im Vorfeld bestätigten Einkäufern, zu denen Regierungsbehörden und nicht-behördliche Gruppen zählen, zur Verfügung stehen, um Versorgungsmaterialien für nicht übertragbare Krankheiten zu beschaffen. Die Lieferung über einen globalen, privaten Marktplatz ermöglicht es den Ländern, ihre Kaufkraft zu bündeln, das Preisniveau wird durch höhere Effizienz bei Planung, Fertigung und Lieferkette niedrig gehalten. PRESSEINFO

+ Tiroler Innovationspreis für mehr Patientensicherheit: In der Kategorie „Technische Innovation – Produkte und Verfahren“ hat die Single Use Support GmbH, mit der Entwicklung ihres mobilen Testapparates, MITS, für mehr Patientensicherheit und Wirtschaftlichkeit bei der Abfüllung und Verwendung von biomedizinischen Flüssigkeiten gewonnen. Der MITS-Apparat kann, dank seiner geringen Größe, direkt am Ort der Abfüllung verwendet werden ¬- eine Weltneuheit. Alternative Systeme waren bisher aufgrund ihrer Größe nur stationär verwendbar, was eine Kontrolle am Abfüllort unmöglich machte. MEHR DAZU

+ Digitalisierung und KI verändern das Gesundheitswesen: Das Herz ist ein komplexes Organ. Keine zwei Herzen sind genau gleich. Sie unterscheiden sich in der Größe, in der Form der Gefäße. Eine hochpräzise Magnetresonanztomografie ist somit von unterschiedlichen Parametern abhängig. Ärzte können sich dabei immer mehr auf die Unterstützung künstlicher Intelligenz (KI) verlassen, die die Maschine auf Basis einstudierter Situationen und Erfahrungen automatisch an jeden Patienten anpasst. PRESSEINFO

+ Welttag der seelischen Gesundheit: Die NÖ Psychiatrie-Koordinationsstelle beim NÖGUS (NÖ Gesundheits- und Sozialfonds) will in den nächsten Jahren in ganz Niederösterreich Psychiatrie-Netzwerke auf Bezirksebene ausbauen und dort wo notwendig neue ins Leben rufen. PRESSEINFO 

+ Psychische Gesundheit in Österreich: 23,9% aller Kinder und Jugendlichen leiden in Österreich an einer psychischen Erkrankung. PRESSEINFO 

+ Starkes Signal für den Wirtschaftsstandort Österreich: 23,5 Mio. Euro für ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum, 39,5 Mio. Euro für eine neue Pilotanlage und 79 Mio. Euro für ein neues Produktionsgebäude, das sind deutliche Signale für den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Österreich, die das global tätige pharmazeutische Unternehmen Octapharma mit einer Gesamtinvestition von 142 Mio. Euro innerhalb von fünf Jahren in Wien setzt. PRESSEINFO


September

+ Weiterhin starkes Wachstum für österreichische Privatkliniken: Wie aus dem soeben veröffentlichten PRIKRAF-Jahresbericht hervorgeht, sind die Aufenthalte in Privatspitälern auch im Jahr 2017 gestiegen. Mit insgesamt 102.825 Patientenzahlen ergibt das ein Wachstum von 1,0 % gegenüber dem Vorjahr. PRESSE INFO 

+ Gesundheitscheck für Unternehmen direkt am Firmensitz: Der UNIQA Mobile HealthCheck ist die Gesundheitsvorsorge für Mitarbeiter direkt am Firmenstandort. In vielen Unternehmen ist ein regelmäßiger Gesundheitstag für Mitarbeiter bereits fixer Bestandteil im Firmenjahr. PRESSE INFO 

+ Führende Achtsamkeits-App Calm startet in deutscher Sprache: Calm, 2017 von Apple zur App des Jahres gekürt, bietet seine beliebtesten Inhalte rund um Schlaf, Meditation und Entspannung jetzt auch in deutscher Sprache an. PRESSE INFO

+ MedUni Wien als Pionier und Motor der digitalen Revolution in der Augenheilkunde: Vor rund sechs Jahren wurde an der MedUni Wien in Kooperation zwischen dem Zentrum für Medizinische Physik und Biomedizinische Technik und der Universitätsklinik für Augenheilkunde der MedUni Wien die hochauflösende optische Kohärenztomographie (OCT) entwickelt. Bei der Analyse werden die Daten der optischen Kohärenztomografie mithilfe automatisierter Algorithmen evaluiert, die auf Basis von Artificial Intelligence (AI) entwickelt werden. Beides, Gerät und AI-Methode, sind eigene Entwicklungen der Medizinischen Universität Wien. In einem topaktuellen Paper hat nun auch ‚Google‘ das Thema aufgegriffen. PRESSEINFO

+  Die Medizin der Zukunft mit Deep Learning, Robotik und AR: IoT und Healthcare - dass uns Dr. Algorithmus sagt, welche Krankheit wir haben, ist bislang noch Zukunftsmusik. Doch die Medizinforschung legte in den vergangenen Jahren gewaltig zu, nicht zuletzt mithilfe neuer Technologien. Dabei geht die Medizin mittlerweile weit über vernetzte Geräte hinaus. MEHR INFO

+ Neue Ausschreibung der WGKK „BGF Beratung und Gesundheitszirkelmoderation“: Gesucht werden Unternehmensberaterinnen und -berater für die BGF Beratung und/oder die Gesundheitszirkelmoderation mit Praxiserfahrung im Bereich der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Die Bewerbungsfrist für diese Ausschreibung ist mit 05.11.2018, 11:00 Uhr angesetzt. MEHR INFOS

+ Informelles Treffen der EU-Gesundheitsminister/innen 10./11.9.2018: Digitalisierung und Verfügbarkeit von Arzneimitteln sind die zentralen Themen des informellen Treffens der EU-GesundheitsministerInnen im Wiener Austria Center. Am 10.9. diskutierte EU-Gesundheitskommissar Andriukaitis mit den Minister/innen über Herausforderungen im Hinblick auf die Arzneimittelzulassung: die beträchtlichen Unterschiede in der Verfügbarkeit von Medikamenten zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten und die Anreizstrukturen für die Herstellung und Entwicklung von Medikamenten. Am 11.9. stand die bestmögliche Nutzung digitaler Daten im Gesundheitssektor und der Abbau von Hürden beim Datenaustausch im Fokus. Ein wichtiges Thema ist in diesem Zusammenhang, wie EU-Instrumente für Investitionen in digitale Strukturen im Gesundheitswesen eingesetzt werden können. Programm des Treffens, Hintergrundinformationen

+ Horizon 2020 Gesundheit: Die Europäische Kommission stellte am 12. Juli 2018 die Ausschreibungsthemen 2019 des Horizon 2020 Programms „Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen“ in einem Webstreaming vor. Die Aufzeichnung der Veranstaltung ist nun HIER verfügbar. 

+ Call für IoT-Technologien zu „Active and Healthy Ageing“: Das EU-Projekt ACTIVAGE hat eine Ausschreibung zur Förderung der Umsetzung und des Einsatzes reifer Internet-of-Things-Technologien veröffentlicht. Gefördert werden können kleine und mittlere Unternehmen (KMU), sowie Mid-Caps und Start-Ups, die in einem EU-Mitgliedstaat oder in einem zu Horizon 2020 assoziierten Land ansässig sind. Die Einreichfrist endet am 31. Oktober 2018. Weitere Informationen finden Sie auf HIER .

+ Biotech made in Vienna: Das 6. Internationale Semmering Symposium zu Biotech made in Vienna findet vom 11.-13. Oktober 2018 in Wien statt. Unternehmer/innen, Investoren und Politiker/innen werden diskutieren, wie man Biotech-Innovationen fördern kann. Die Präsentationen von Unternehmen, Start-ups und innovativen Healthcare Projekten werden von Biotech-Protagonisten ergänzt, die Pioniere im Bereich der biomedizinischen Innovationen sind. WEITERE INFOS

+ Neue Angebote fördern die Gesundheit älterer Menschen in Salzburg: Ein Spiele- und Singnachmittag, Computerkurse oder ein sanftes Bewegungstraining sind Angebote, die nach einer Bedarfserhebung durch die Zusammenarbeit lokaler Netzwerke geschaffen wurden. ZUR PRESSE INFO 

+ GEMEINSAM FIT. BEWEG DICH MIT: Mitmachen bei der größten Bewegungsinitiative Österreichs - Die Initiative „50 Tage Bewegung“ startet Anfang September mit zahlreichen Bewegungsangeboten in Vereinen und Gemeinden. ZUR PRESSE INFO 

+ Sozialversicherung verstärkt Physiotherapie-Angebot: Seit Monatsbeginn einheitlicher Kostenzuschuss für Physiotherapie ZUR PRESSE INFO

+ Studie zum Gesundheitswesen: Die „Arena Analyse – Herausforderungen und Chancen im oberösterreichischen Gesundheitswesen“ (Jänner 2018) zeigt zentrale Ergebnisse einer qualitativen Befragung von Stakeholdern aus dem Gesundheitsbereich auf. Sie stellt die wesentlichen Problemfelder dar: Primärversorgung, Spital der Zukunft, Neue Medizinberufe, etc. ZUR STUDIE 

+ Studie zur Situation Pflegender Angehöriger in Österreich: Unterstützende und pflegende Angehörige brauchen problemzentriete, aufsuchende, sowie zeitnahe Information und Beratung für ihre besondere Aufgabe. Abgestimmte Entlastungs- und Unterstützungsmaßnahmen könnten im Sinne eines familienorientierten Case-Managements auf Ebene der Gemeinden durch Pflegefachkräfte der Familiengesundheitspflege übernommen werden. Kontakte zu

Selbsthilfegruppen, Seniorenrunden und der Zugang zu lokalen Unterstützungsangeboten könnten einen wichtigen Schritt zur Entlastung bieten. ZUR STUDIE 

WK Wien erneuert Forderung nach Steuerbonus für Freizeitsportler: Aktuelle WHO-Studie bestätigt - Österreicher machen zu wenig Sport – WK Wien fordert: 600 Euro für Freizeitsportausgaben von Steuer absetzbar machen. MEHR INFOS 


August

+ US-Sender: Amazon plant eigene Arztpraxen für Mitarbeiter/innen: Um seine Gesundheitskosten zu senken, erwägt der US-Internetriese Amazon einem Medienbericht zufolge eigene Arztpraxen an den Start zu bringen. Der Konzern von Tech-Milliardär Jeff Bezos debattiere über den Aufbau medizinischer Grundversorgungsstellen am Hauptsitz in Seattle, berichtete der US-Sender CNBC unter Berufung auf zwei eingeweihte Personen. Amazon wollte sich dazu nicht äußern. Es handelt sich den zitierten Kreisen zufolge um ein Pilotprojekt für das zunächst eine kleine Anzahl an Doktoren für eine ausgewählte Gruppe von Mitarbeitern angeheuert werden solle. Anfang 2019 könne das Gesundheitsservice dann ausgeweitet werden. Nach Verhandlungen mit externen Anbietern sei entschieden worden, selbst tätig zu werden. Amazon würde damit dem Beispiel des iPhone-Herstellers Apple folgen. (APA/OTS, 10.8.2018) 

+ Die pharmazeutische Industrie in Zahlen: Die aktuell veröffentlichten Zahlen rund um Europas leistungsfähigsten High-Tech-Sektor zeigen ein starkes Wachstum von Märkten und der Forschungsaktivitäten in Schwellenländern wie Brasilien, China und Indien – und ein damit verbundenes Abwandern aus Europa. 64% der Verkäufe von neuen Medikamenten während des Zeitraums 2012-2017 fanden auf dem US-Markt statt, verglichen mit 18% auf dem europäischen Markt. Die Fragmentierung des EU-Arzneimittel Marktes hat zu einem lukrativen Parallelhandel geführt. Dies kommt weder der sozialen Sicherheit noch den Patienten zugute und entzieht der Industrie zusätzliche Ressourcen um F & E zu finanzieren. MEHR INFOS 

+ Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung: Die PHARMIG Task Force Innovation hat ein Positionspapier zum Themenbereich Digitalisierung erarbeitet. Die „Sicherung des Wohlstands und der Wettbewerbsfähigkeit durch Digitalisierung“ ist als eines der prioritären Ziele im Programm des österreichischen EU-Ratsvorsitzes definiert. Das bietet ideale Anknüpfungspunkte, um als Industrie dazu beizutragen, den digitalen Gesundheitsstandort Österreich voranzutreiben. Die TOP-Forderungen sind der Elektronische Impfpass, Ärzte für eHealth gewinnen und Telekonsultierung für Ärzte gesetzlich ermöglichen, sowie Gesundheitsdaten mit Versorgungsforschung und Prävention verknüpfen. ZUM POSITIONSPAPIER

+ Digitale Kommunikation im Gesundheitswesen: Pharmamarketing darf man aufgrund all seiner Auflagen und Restriktionen, aber auch aufgrund seiner Möglichkeiten und seines Zieles, nämlich die Welt gesünder zu machen, als Königsdisziplin des Marketings betrachten. MEHR INFO 

+ Internet of Robotic Things: Menschenähnliche Roboter imitieren emotionale Zustände, Empathie und nicht-verbale Kommunikation. Dadurch sind Studien zu gefühlsmäßigen Bindungen zwischen Mensch und Roboter möglich. MEHR INFO 

+ Call “Gesundheit” in Horizon 2020 offiziell geöffnet und FFG-Webinar: Am 25. Juli wurden die ersten Themen der neuen Ausschreibungsrunde (Call 2019) im Programm "Health, demographic change and wellbeing" in Horizon 2020 geöffnet. Ein Gesamtbudget von 730 Mio EUR steht für Projektideen zur Verfügung, die Einreichfristen reichen vom 2. Oktober 2018 (1. Stufe der zweistufigen Themen) bis April 2019.  Eine Überblicksliste der ausgeschriebenen Themen/Topics 2019 sowie den gesamten veröffentlichten Calltext (=Workprogramme) finden Sie im Downloadcenter auf der FFG Webseite zu Gesundheit.
Für die zweistufig ausgeschriebenen Themen endet die Einreichfrist für die 1. Stufe/Kurzantrag bereits am 2. Oktober 2018. Dazu bietet die FFG am 5. September, 10:30–11:30 ein maßgeschneidertes Webinar an: „FFG Akademie Webinar: Kurzanträge 1. Stufe „Gesundheit“ Horizon 2020 – Feinschliff für Ihren Antrag“. Info und Anmeldung. Die Calltexte und Informationen zur Einreichung sind im Participant Portal zu finden.

+ Digitale Transformation im Gesundheitswesen: 9,2 Milliarden Euro europäische Fördermittel für die digitale Transformation – öffentliche Verwaltung und Gesundheitswesen zählen zu den Schwerpunkten. Im Bereich „Gesund­heit“ ist sicher­zu­stel­len, dass die EU-Bür­ger über die Gren­zen hin­weg auf ihre Gesund­heits­da­ten zugrei­fen kön­nen und die e-health-Infra­struk­tur aus­ge­baut wird. Für For­schung, Krank­heits­vor­sorge und per­so­na­li­sierte Gesund­heits­ver­sor­gung sol­len bes­sere Daten zur Ver­fü­gung gestellt und die digi­tale Gesund­heits­ver­sor­gung geför­dert wer­den. MEHR INFOS 

+ Diese neuen Jobs bringt die Digitalisierung: Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften hat sich im ersten Quartal 2018 stark erhöht: In den für Spezialisten zentralen Einsatzbereichen IT, Engineering, Finance, Life Sciences und Sales & Marketing stieg der Hays-Fachkräfte-Index im Vergleich zum Vorquartal von 129 auf 154 Punkte. So stark ist der Index in den letzten drei Jahren nicht angestiegen. Essenziell für den Erfolg des digitalen Wandels im Unternehmen sind qualifizierte Mitarbeiter. Daher steigt die Nachfrage nach entsprechendem Fachpersonal weiter an, doch auch immer mehr neue Jobprofile sind gefragt: Chief Digital Officers oder – allen voran – Data Scientists sind auf dem Vormarsch. MEHR INFOS 

+ Diabetes: Digitale Helfer erleichtern Alltag: Sensoren zur kontinuierlichen Glukosemessung, automatische Insulinpumpen und Datenübertragung zum behandelnden Arzt via Smartphone steigern heute die Lebensqualität von Diabetespatienten. Digitale Helfer wie diese können das Management chronischer Erkrankungen wie Diabetes erleichtern. Doch der sorgsame Umgang mit personenbezogenen Daten und die Qualitätskontrolle smarter Innovationen müssen im Auge behalten werden. PRESSEINFO

+ Smart-Data-Projekt SAHRA optimiert Planung des Pflegebedarfs: Laut dem Bundesministerium für Gesundheit waren Ende 2017 rund 3,3 Millionen Menschen pflegebedürftig. Genaue Daten sind daher wichtig. Das Smart-Data-Projekt SAHRA widmet sich dieser Aufgabe. MEHR INFOS

+ Paradigmenwechsel in Sicht - KI und Big Data kurbeln Anti-Aging-Markt an: Eine aktuelle Erhebung gibt einen Überblick über Trends, Herausforderungen und Wachstumschancen im Zusammenhang mit aufkommenden Anti-Aging-Therapien und –Angeboten.  Die Experten erwarten, dass der Anti-Aging-Markt bis 2022 eine jährliche Wachstumsrate von 6,5 Prozent verzeichnen und auf 85,6 Milliarden US-Dollar anwachsen wird. Ein Paradigmenwechsel steht demnach an, der sich vom Verhindern von Alterungsprozessen hin zu Behandlungsmethoden entwickelt, die sich mehr auf gesundheitliche Aspekte fokussieren. Davon profitieren Anbieter von integrativen Lösungen, die auf Basis digitaler Technologien die drei Marktsegmente herkömmliche Therapien, Nahrungsergänzungsmittel sowie ästhetische Behandlungen, Geräte und Produkte kombinieren. MEHR INFOS

+ Positive Bilanz für fit2work: Österreichweit wurden bis Ende 2017 bereits über 82.000 Personen und 1.250 Betriebe beraten. fit2work, das Beratungsangebot für Personen und Betriebe zum Thema Arbeit und Gesundheit ist seit 2013 flächendeckend in ganz Österreich verfügbar. Psychische Erkrankungen sind der Hauptgrund für eine Beratung, der Wiedereinstieg nach längerer Krankheit wird leichter. fit2work ist eine Initiative der österreichischen Bundesregierung und ist rechtlich im Arbeit-und-Gesundheit-Gesetz (AGG) verankert. PRESSEINFO


Juli

+ Internationale Empfehlungen zu Digitalisierung und Patientensicherheit: Gemeinsam mit den Partnerorganisationen in Deutschland und der Schweiz bringt die Österreichische Plattform Patientensicherheit zwei Empfehlungen zum Thema „Digitalisierung und Patientensicherheit“ heraus: Die Handlungsempfehlung „Risikomanagement in der Patientenversorgung“ und die „Checkliste für die Nutzung von Gesundheits-Apps“. PRESSEINFO

+ neuer Fördercall zur Betrieblichen Gesundheitsförderung: Der Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) stellt das Thema „Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) in der Arbeitswelt 4.0“ in den Fokus der Projektförderung 2018 und möchte die Entwicklung innovativer Zugänge in der Auseinandersetzung mit den neuen Herausforderungen und in der Folge zur  Nachhaltigkeit des Themas in Betrieben beitragen. Zum Ausbau der etablierten Strukturen und Prozesse werden Betriebe angesprochen, die ein BGF-Nachfolgeprojekt mit dem inhaltlichen Fokus auf Digitalisierung und faire Gesundheitschancen legen möchten. Einreichfrist ist spätestens der 15. Nov. 2018. Im Jahr 2018 können insgesamt 20 solcher Projekte mit einer Projektlaufzeit von 12 Monaten gefördert werden. DETAIL INFOS

+ Pharmamarkt dürfte sich in Österreich fast verdoppeln: Der Pharmamarkt in Österreich könnte sich zwischen 2015 und 2030 von 2,9 auf 5,2 Mrd. Euro Umsatz fast verdoppeln. Davon geht eine Studie des Beraterkonzerns EY (früher Ernst & Young) aus. Der Sektor für Gesundheits-IT könnte sich in derselben Zeit von 0,7 auf 2,1 Mrd. Euro sogar verdreifachen, so die EY-Prognose. DETAIL INFOS

+ Digitalisierung bringt neue Jobs: Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften im Bereich Life Science hat sich im ersten Quartal 2018 stark erhöht: In den für Spezialisten zentralen Einsatzbereichen IT, Engineering, Finance, Life Sciences und Sales & Marketing stieg der Hays-Fachkräfte-Index im Vergleich zum Vorquartal von 129 auf 154 Punkte. So stark ist der Index in den letzten drei Jahren nicht angestiegen. MEHR INFOS


+ Wearable für tragbare Brustkrebserkennung: iFlytek, das größte börsennotierte Künstliche Intelligenz (KI) -Technologieunternehmen im asiatisch-pazifischen Raum, hat seine Gesundheitsinitiative weiter ausgebaut. Das Unternehmen übernimmt die Pre-A-Investitionsrunde für Cyrcadia Asia, ein Unternehmen, das einen intelligenten tragbaren BH-Einsatz für Brustkrebsfrüherkennung entwickelt. PRESSEINFO 

+ Neues Testangebot für Diabetes, Herz- und Nierenfunktion: Ortho Clinical Diagnostics bringt neue MicroTip Partnership Assays für Diabetes, Herz- und Nierenfunktion in Zusammenarbeit mit Diazyme Laboratories, Inc. auf den Markt. Die Überwachung des Blutzuckerspiegels ist entscheidend für die Prävention oder Verzögerung von diabetesbedingten Komplikationen und Komorbiditäten. Lp (a) baut auf das Ortho-Angebot für diagnostische Herzmarker auf und ist ein wichtiger Test für Patienten, bei denen möglicherweise ein genetischer Risikofaktor für vorzeitig auftretende Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorliegt, einschließlich Risikoratifizierung für Herzinfarkt und Schlaganfall. Cystatin C ist ein entscheidender Marker für die Früherkennung von chronischen Nierenerkrankungen und ergänzt die Untersuchung der Serumkreatininwerte. Kombiniert können Cystatin C und Serumkreatinin die Vorhersagegenauigkeit für Gesamtmortalität und terminale Niereninsuffizienz verbessern, da der Marker sensitiver im "kreatininblinden Bereich" bei Nierentests reagiert. Die Assays werden zunächst in den USA, Europa, Afrika und dem Nahen Osten auf den Markt gebracht. PRESSEINFO 

+ Das opt-out zur Gesundheitsakte in Australien: Seit 17.7.2018 haben die Australier drei Monate Zeit, sich der elektronischen Gesundheitsakte des Landes zu entziehen, ein System, das Cybersicherheits- und Datenschutzprobleme ausgelöst hat. Fast sechs Millionen Menschen haben sich bisher für die digitale Medizingeschichte angemeldet - seit sechs Jahren. Die Öffentlichkeit hat bis zum 15. Oktober Zeit zu erklären, dass sie nicht möchten, dass ihre Krankenakte in Australiens My Health Record gespeichert wird. Nach diesem Datum wird standardmäßig ein E-Health-Record für jeden Australier erstellt. MEHR DAZU

+ Gangmessdaten visualisieren und analysieren: Viele Menschen sind von Störungen oder Auffälligkeiten im Gangbild, etwa aufgrund funktioneller Defizite, betroffen. Um die behandelnden Therapeutinnen und Therapeuten während der Therapie zu unterstützen, entwickelt die FH St. Pölten im Rahmen eines Forschungsprojekts Werkzeuge, die die Diagnose von Gangstörungen auf Basis komplexer Messdaten erleichtern: KAVAGait (Knowledge-Assisted Visual Analytics for Clinical Gait Analysis) ermöglicht, die Daten zu speichern, zu durchsuchen, zu visualisieren und mit Kolleginnen und Kollegen zu vernetzen und zu teilen. PRESSEINFO 

+ Gesundheitsdetektive – Seltenen Erkrankungen auf der Spur: Für eine Woche übernehmen wieder die Kids das Kommando an der Medizinischen Universität Wien. Bereits zum 16. Mal finden 105 Lehrveranstaltungen mit insgesamt 6.300 Studienplätzen statt. Die Zukunft der Medizin liegt in der personalisierten Medizin, der so genannten Präzisionsmedizin. Dabei geht es darum, die Patientinnen und Patienten in Bezug auf ihre individuellen, genetischen Eigenheiten hin gezielt zu behandeln. PRESSEINFO 

+ Demenz fordert Heime und Krankenhäuser: Die MAS Alzheimerhilfe will Pflegeheime, Krankenhäuser und deren Teams unterstützen und entlasten und bietet eine Aktivierung von Personen mit Demenz, ein Know-How für Pflegeteams und Versorgung mit Trainingsmaterialien an. Das Alten-und Pflegeheim Ried im Innkreis (Oberösterreich) und das Krankenhaus Laas (Kärnten) sind aktuelle Herzeigebeispiele für eine neue Versorgungsqualität. Die Aus-und Weiterbildung motiviert die Pflegeteams, weil sie Erfolge im Umgang mit Menschen mit Demenz bringt. PRESSEINFO

+ Trends am österreichischen Retail-Markt im Juni 2018: Der gesamte Retail-Markt (öffentliche Apotheken und ärztliche Hausapotheken) zeigt im Juni 2018 ein Wachstum von 0,7 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Der Absatz weist ein leichtes Plus von 0,1 Prozent aus. Die Entwicklung im Segment der öffentlichen Apotheken lag ebenfalls im Plus bei 0,5 Prozent, während der Umsatz im Hausapothekenmarkt um 2,2 Prozent zulegte. Prozentueller Marktanteil von Generika am Retailmarkt im Mai 2018: Umsatz: 15,9 %; Absatz: 38,4 % . MEHR DAZU

+ Österreich übernimmt EU-Ratsvorsitz: Am 1. Juli hat Österreich den Ratsvorsitz der Europäischen Union übernommen. Neben den zwei großen Herausforderungen Brexit und Finanzrahmen des EU-Budgets nach 2020 gibt es auch einige Ziele im Gesundheitsbereich. Mit der Übernahme des Ratsvorsitzes hat Österreich im Gesundheitsbereich viel vor. Im Zusammenhang mit der unter Bulgarien begonnenen Bewertung von Gesundheitstechnologien werden vor allem die Themen Health Technology Assessment, eHealth und Public Funding im Fokus stehen. Den roten Faden durch die Präsidentschaft wird auch der Bereich Digitalisierung bilden. Ersten Medienreaktionen zufolge werde vor allem interessant sein, in welcher Weise Österreich in seiner Rolle als federführendes EU-Land wahrgenommen wird. Das Programm im Detail finden Sie HIER. 

+ News zu "Health, demographic change and wellbeing" in Horizon 2020: Alle Themen der neuen Ausschreibungsrunde (Call 2019) im Programm "Health, demographic change and wellbeing" in Horizon 2020 sind vorveröffentlicht. Ein Gesamtbudget von 730 Mio EUR steht für Ihre Projektideen zur Verfügung, die Einreichfristen reichen vom 2. Oktober 2018 (1. Stufe der zweistufigen Themen) bis April 2019. MEHR DAZU

+ Therapien und Gesundheitsleistungen messbar machen: Der Nutzen einer neuen medikamentösen Therapie soll messbar gemacht werden, um auf dieser Grundlage Entscheidungen über Preis und  Erstattungsmodalität treffen zu können. Die EU-Kommission arbeitet daran, einen  solchen Bewertungsprozess EU-weit zu vereinheitlichen. Das Health Technology Assessment, kurz HTA, ist eines  der Instrumente, mit dem eine solche Nutzenbewertung erfolgen kann. Bislang  werden HTAs auf nationalstaatlicher Ebene durchgeführt. Die EU-Kommission beabsichtigt zwar, EU-weite Kriterien für  das HTA einzuführen, doch die Harmonisierung gestaltet sich schwierig. PRESSEINFO

+ Das neue Gesundheitsberuferegister : Beschäftigte in Gesundheits-und Pflegeberufen sind ab 1.Juli 2018 verpflichtet, sich hier aufnehmen zu lassen, um ihren Beruf auch künftig ausüben zu können. PRESSEINFO

+ Niederösterreich baut die Primärversorgung weiter aus und beschließt die Errichtung von 6 neuen Gesundheitszentren: Bis zum Jahr 2021 entstehen 14 neue Gesundheitszentren in Niederösterreich. Ab Oktober 2018 starten die ersten drei Gesundheitszentren im Rahmen eines Pilotprojektes – je eines in Böheimkirchen, Schwechat und St. Pölten. Gleichzeitig wurde vereinbart, künftig weitere drei Einrichtungen in der Nähe von oder in einem NÖ Landesklinikum sowie Einrichtungen, die als Netzwerk organisiert sind, umzusetzen. Die Finanzierung übernimmt überwiegend die NÖ Gebietskrankenkasse, unter Co-Finanzierung des Landes Niederösterreich. Nach einer laufenden Evaluierung sollen die Pilotprojekte in den Regelbetrieb gehen. PRESSEINFO

+ e-Impfpass löst Papierimpfpass ab: Die ELGA GmbH wurde mit der Pilotierung beauftragt, die bis Ende 2020 abgeschlossen werden soll. PRESSEINFO


Juni 

+++ Boehringer Ingelheim investiert 230 Mio Euro in das “Biologicals Development Center” (BDC): BDC wird ein neues Entwicklungszentrum für biopharmazeutische Medikamente in Biberach/Deutschland. Es wird die biopharmazeutische Entwicklung bündeln, die Kapazität erhöhen und 100 neue Arbeitsplätze schaffen. Der Fokus wird auf Therapiegebieten mit hohem medizinischem Bedarf wie Krebs und immunologische Erkrankungen liegen. PRESSEINFO 

+++ ÖGKV Landesverband Steiermark präsentiert ein Grundsatzpapier zum Leistungsprofil der Gesundheits- und Krankenpflege im Rahmen der Primärversorgung (PHC). PRESSEINFO 

+++ Mit den neuen Apps „MeineSV“ können Sozialversicherungs-Services auch ab sofort von unterwegs genutzt werden: „MeineSV Check“ und „MeineSV Cash“ stehen in den App Stores sowie für IOS und Android kostenlos zum Download bereit. Das Service-Portfolio reicht vom Einreichen der Wahlarztrechnung über die Antragstellung zur Selbstversicherung bis hin zur Beantragung der Kostenrückerstattung für Heilbehelfe. Außerdem gibt MeineSV einen Überblick zum Versicherungsdatenverlauf, zu allen Arztbesuchen und der Höhe des derzeitigen Pensionswertes. MeineSV ist ein wesentlicher Teil der Digitalisierungsstrategie der Sozialversicherung – wie auch eKOS, das elektronische Kommunikationsservice, mit dem ab 2019 Ärztinnen und Ärzte direkt Zuweisungen zur Bewilligung an die Krankenkasse übermitteln können werden PRESSEINFO 

+++ Zukunftsweisendes Förderkonzept für Selbsthilfeorganisationen: 1. zusätzliche Mittel zur Unterstützung von Aktivitäten von Selbsthilfegruppen auf lokaler und regionaler Ebene,  2. erstmalig Mittel zur Unterstützung von Aktivitäten bundesweiter themenbezogener Selbsthilfeorganisationen, 3. Implementierung des Bundesverbandes Selbsthilfe Österreich (BVSHOE) als Zusammenschluss bundesweiter themenbezogenen Selbsthilfeorganisationen,  4. Schaffung einer eigenen nationalen Service-Stelle für Selbsthilfeorganisationen auf Bundesebene: Österreichische Kompetenz- und Servicestelle für Selbsthilfe (ÖKUSS). Die finanziellen Mittel dafür werden von den drei Finanzierungspartnern Sozialversicherung, BMASGK und Fonds Gesundes Österreich getragen. https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20180625_OTS0118/zukunftsweisendes-foerderkonzept-fuer-selbsthilfeorganisationen

 +++ Die neue Clinicall App bietet die bekannten ClinicAll Services auf Jedem mobilen Device : Die neue ClinicAll App macht erstmals Patienten und Krankenhäuser unabhängig von stationären Bedside Terminals am Patientenbett. Denn Klinik-Services können über die App direkt auf jedem mobilen Device abgerufen werden.  Ein besonderer Vorteil der ClinicAll App ist die Integration: Zahlreiche Software-Anbieter haben bereits spezifische Funktionen für Krankenhäuser entwickelt - jedoch können Patienten und Klinikpersonal schlecht für jede einzelne Funktion ein eigenes Programm auf ihrem Device installieren. Hier setzt die ClinicAll App an, indem sie ermöglicht, dass diese verschiedenen Funktionen über entsprechende Schnittstellen in einer einzigen App integriert werden. Die ClinicAll App läuft auf iOS- und Android-Geräten. Ein zentraler Server ermöglicht es, gezielt jedem einzelnen Patienten einen individuellen Zugang einzurichten. Somit fällt die Notwendigkeit weg, an jedem Patientenbett ein Bedside Terminal aufzustellen - der Installationsaufwand in Krankenhäusern wird enorm verringert. https://www.youtube.com/watch?v=esxuHiFP-ns