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Migration und Integration

Ausgabe 3/2016 der Wirtschaftspolitischen Blätter
Stand:

Zusammenfassung | Redaktion

Migration und Integration sind aktuell zentrale Themen in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Zuwanderung ist sowohl mit wichtigen Chancen für die demographische und ökonomische Entwicklung Österreichs verbunden, als auch mit Herausforderungen. Darum muss Migrationspolitik in ein Gesamtkonzept der Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik eingebunden werden. Welche Auswirkungen zu erwarten sind, welche Möglichkeiten sich bieten und welche Strategien im Bereich Bildung und Arbeitsmarkt erfolgversprechend sind, erörtert die aktuelle Ausgabe der Wirtschaftspolitischen Blätter „Migration und Integration“.

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Übersicht: Alle Beiträge und Autoren

>> Inhalt der Ausgabe 3/2016 

Ausgewählte Beiträge

Migration - Gegenwart und Zukunft | Johannes Berger, Ludwig Strohner

Migration hat einen bedeutenden Einfluss auf die Bevölkerungsentwicklung in Österreich. Die Zuwanderung von Flüchtlingen wird in den nächsten Jahren zu einem merklichen Anstieg der Beschäftigung führen, aber auch die Arbeitslosigkeit deutlich erhöhen, besonderes bei den Flüchtlingen selbst.

Die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt bedarf zusätzlicher Instrumente, die auf die aktuellen Herausforderungen abgestimmt sind. Auf lange Sicht sind bei prognostizierter Fertilitätsrate die zukünftigen Sozialleistungen ohne qualifizierte MigrantInnen, die in der Regel gut integriert sind, nicht aufrecht zu erhalten bzw. nur mit erheblichem Anstieg der Abgaben finanzierbar. 

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Johannes Berger


Effekte der Migration auf Produktivität, Innovationen und Exportaktivität | Annekatrin Niebuhr

Die Zuwanderung qualifizierter Arbeitskräfte ist für Volkswirtschaften von erheblicher Bedeutung, die wie Österreich in starkem Maße vom demografischen Wandel betroffen sind. Die Veränderung des Arbeitsangebots hat zumeist positive Effekte auf die Produktivität, die Innovationsfähigkeit und die Exportaktivitäten. Auch gehen von der zunehmenden kulturellen Vielfalt der Beschäftigten positive, wenngleich eher moderate Impulse aus.

Für die ökonomischen Effekte von Migration ist allerdings entscheidend, welche Qualifikationen die ausländischen Arbeitskräfte mitbringen und inwieweit ihre Fähigkeiten und Kenntnisse die einheimischer Erwerbspersonen in Produktionsprozessen ergänzen. Die Migrationspolitik kann durch eine entsprechende Steuerung der Arbeitsmigration dazu beitragen, dass diese Voraussetzungen erfüllt sind.

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Annekatrin Niebuhr


Der Beitrag der Migration zum Wachstumspotenzial der österreichischen Wirtschaft | Helmut Hofer, Klaus Weyerstrass

Das Produktionspotenzial der österreichischen Volkswirtschaft ist im Zeitraum von 2005 bis 2015 um durchschnittlich 1,1% pro Jahr gestiegen, wozu das ausländische Arbeitskräftevolumen 0,4 Prozentpunkte beigetragen hat. Die Zuwanderung bietet somit eine Chance, die negativen ökonomischen Auswirkungen der Bevölkerungsalterung abzufedern. Verstärkte Integrationsmaßnahmen und eine qualifikationsorientierte Zuwanderungspolitik können den Wachstumsbeitrag ausländischer Arbeitskräfte weiter erhöhen.

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Helmut Hofer


Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Migrationspolitik | Gudrun Biffl

Für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung Österreichs, ist eine Positionierung in zukunftsorientierten Wirtschafts- und Technologiebereichen wichtig. Angesichts der mäßigen Innovationsfähigkeit Österreichs, der steigenden Bedeutung technologischer Veränderungen, in Kombination mit der Alterung der Gesellschaft steht die Politik vor großen Herausforderungen.

Eine Antwort könnte eine strategische Neupositionierung der Wirtschaft liefern, in der die Migrationspolitik eine Schlüsselfunktion einnimmt. Sie kann einerseits die Alterungsdynamik abschwächen, andererseits das Qualifikationspotenzial der Gesellschaft ausweiten. Beide Aspekte tragen zum Erhalt des Wohlstands bei. 

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Gudrun Biffl


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