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Mobilität: Alle Beiträge und Autoren

Abstracts zur Ausgabe 1/2015 der Wirtschaftspolitischen Blätter
Stand:

Inhalt



Boschidar Ganev: Moderne Mobilität – Segen und Herausforderung

Mobilität war seit jeher eine Voraussetzung für das Überleben und die Weiterentwicklung des Menschen. Mobilität erlaubt es uns historisch und gegenwärtig, Umgebungen mit guten oder besseren Lebensbedingungen aufzusuchen, Güter zu handeln und Informationen zu versenden und zu empfangen. Der durch die Mobilität ermöglichte, oft an den Schnittstellen verschiedener Völker stattfindende dynamische Austausch verbreitete Sprache, Kultur, Wissen und Technologie, die somit einem ständigen Wandel und Weiterentwicklung unterlagen. Im Laufe der Zeit haben sich die Verkehrsmittel, welche unsere Mobilität ermöglichen, immer weiter entwickelt, so dass sich unser Aktionsradius in der Moderne zu Land, zu Wasser, in der Luft und in den Weltraum erstreckt.

Die gegenwärtige heute zum Großteil noch auf Erdöl basierende Mobilität bringt jedoch auch Herausforderungen mit sich, die es zu meistern gilt. Mobilität als Energiedienstleistung wirft die Frage nach der Herkunft der Energie auf und damit Fragen zu Import und Abhängigkeit. Die Verwendung fossiler Energieträger verschärft global den anthropogenen Klimawandel. Zusätzliche Herausforderungen auf der lokalen Ebene manifestieren sich besonders in Städten. Es gilt Maßnahmen zu setzen und Lösungen zu entwickeln. Diese werden teilweise durch die Politik auf globaler, EU- und nationaler Ebene gesetzt. Zudem hat auch die Forschung und Entwicklung einen wichtigen Beitrag zu leisten, um die Zielvorgaben realisieren zu können. Als Lösungsansatz eines besonderen Teilproblems, der urbanen Güterlogistik, wird das Forschungsprojekt EMILIA vorgestellt.

Autoreninformation: Mag. Boschidar Ganev MSc. ist Mitarbeiter im Mobility Department des AIT Austrian Institute of Technology. Er fungiert als Projektleiter für nationale und EU-Forschungsprojekte. Davor leitete er als Nachhaltigkeitsmanager 2008 bis 2012 bei einem international tätigen Finanzdienstleister die Entwicklung und Umsetzung der operativen Nachhaltigkeitsstrategie.

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Peter Michael Tropper: Europäischer Straßengüterverkehr – Gemeinsame Herausforderungen versus nationale Fragmentierungen

Der europäische Straßengüterverkehr als Teil der europäischen Verkehrspolitik ist ein Politikfeld, welches auf den unterschiedlichsten politischen Ebenen verschiedenste Phasen der Entwicklung und der Entwicklungsstadien durchlaufen hat und noch immer einer steten, dynamischen Gestaltung unterliegt. Schon im Rahmen der Vorläufer der heutigen Europäischen Union war es ein erklärtes Ziel, eine gemeinsame europäische Verkehrspolitik zu entwickeln. Denn früh erkannte man die Notwendigkeit, in einem gemeinsamen geografischen Raum auch gemeinsame Regeln und Rahmenbedingungen der Verkehrspolitik auf europäischer Ebene zu etablieren.

Der vorliegende Beitrag beleuchtet diese Entwicklungen auf europäischer Ebene und stellt auszugsweise Problemfelder und Herausforderungen dar. Gleichzeitig zeigt er jedoch durch ausgewählte Beispiele auch die Schwächen und Unzulänglichkeiten dieses europäischen Ansatzes auf.

Autoreninformation: Dr. Peter Michael Tropper ist seit 2011 Geschäftsführer des Fachverbandes für das Güterbeförderungsgewerbe in der Wirtschaftskammer Österreich. Zusätzliche Tätigkeiten sind die Geschäftsführung im Rahmen der AISÖ (Arbeitsgemeinschaft Internationaler Straßenverkehrsunternehmer Österreichs), der Arge LogCom, sowie beim Kombiverband Straßengüterverkehr.

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Bernhard Geringer/Robert Rosenitsch/Werner Tober: Mobilität der Zukunft – Ökonomie und Ökologie steht nicht im Widerspruch! Innovative Entwicklungen im Automobilbau - Chancen für prosperierende Wirtschaft

Die technologische Weiterentwicklung in der Mobilität ist enorm dynamisch – einerseits bedingt durch dramatisch verschärfte gesellschaftliche Anforderungen an Nachhaltigkeit und Umweltschutz als auch durch das markante Anwachsen des weltweiten individuellen Mobilitätsbedürfnisses. Die daraus entstehenden Anforderungen an die Innovatoren in Forschung und Industrie können in Österreich noch erfüllt werden, es bedarf allerdings erhöhter Anstrengungen um im globalen Wettlauf um die besten Köpfe weiter führend mitwirken zu können.

Autoreninformation: 

  • Prof. Dr. Bernhard Geringer, Institut für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik der Technischen Universität Wien
  • Dr. Dipl.-Ing. Werner Tober, Institut für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik der Technischen Universität Wien
  • Dipl.-Ing. Robert Rosenitsch, Institut für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik der Technischen Universität Wien


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Reinhold Deußner/Wolfgang Neugebauer: Räumliche Aspekte der Mobilität – Pendlerinnen zwischen Stadt und Peripherie

Der Artikel analysiert die räumlichen Auswirkungen der langfristigen und aktuellen Entwicklungen im Berufspendeln in Wien und Umland. Der Fokus liegt auf einer Distanzanalyse für die Stadt Wien und das Umland, anhand der die Zusammenhänge zwischen Raumentwicklung und Pendeln beschrieben werden. Auch die Entwicklung des Modal Split (der Verkehrsmittelwahl) der PendlerInnen wird detailreich analysiert. Schlussfolgerun- gen werden in Hinblick auf wirtschaftliche Auswirkungen und Verkehrsplanung gezogen.

Autoreninformation:

  • Reinhold Deußner, geboren 1952 in Wien, ist Verkehrsplaner und Mitarbeiter des Österreichischen Instituts für Raumplanung. Arbeitsschwerpunkte liegen in der Planung des öffentlichen Personenverkehrs und des Güterverkehrs in Österreich. Er berät führende Verkehrsunternehmen in ihrer Angebotsgestaltung.
  • Wolfgang Neugebauer, geboren 1971 in Wien, studierte Raumforschung und Raumordnung am Institut für Geographie der Universität Wien und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des österreichischen Instituts für Raumplanung. Arbeitsschwerpunkte: Wechselwirkungen zwischen Stadtentwicklung und Mobilität sowie Mobilitätsmanagement.


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Karolin Gstinig/Eric Kirschner/Franz Prettenthaler: Mobilität und regionale Arbeitsmärkte

Arbeitsplätze entstehen nicht notwendigerweise in solchen Regionen, welche sich bevölkerungsmäßig dynamisch entwickeln. Dabei stellt sich die Frage, inwieweit Erreichbarkeit und die Mobilität von Arbeitskräften regionale Arbeitsmärkte beeinflussen. Graz zählt, neben Wien, bevölkerungsmäßig zu den dynamischsten Regionen Österreichs. Dabei wurden zwar neue Jobs in Graz geschaffen, dennoch gehen vermehrt Grazer einer Beschäftigung außerhalb der Region nach. Die Stadt wird zunehmend zum Wohnort, Linz hingegen zum Arbeitsort.

Um die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften zu decken, sind regionale Arbeitsmärkte von Pendelverflechtungen mit umliegenden Regionen abhängig, wie das Beispiel der industriell geprägten Region Deutschlandsberg verdeutlicht. Die Industrie ist hochgradig von Einpendlern abhängig, die Arbeitsnachfrage der Unternehmen, vor allem im Technologiebereich in dem höher- und hochqualifizierte Beschäftigte tätig sind, kann nicht durch Arbeitnehmer innerhalb des Bezirkes befriedigt werden. Ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften könnte die regionale Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig schwächen.

Autoreninformation:

  • Mag. Karolin Gstinig, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, JOANNEUM RESEARCH POLICIES
  • MMag. Eric Kirschner, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, JOANNEUM RESEARCH POLICIES
  • Mag. Dr. Franz Prettenthaler, M.Litt., Forschungsgruppenleiter Regionalpolitik, Risiko- und Ressourcenökonomik, JOANNEUM RESEARCH POLICIES


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Thomas Liebig/Anne-Sophie Schmidt: Die Steuerung der Arbeitsmigration nach Österreich aus internationaler Perspektive

Der vorliegende Artikel fasst die zentralen Ergebnisse der OECD Publikation „Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte: Österreich“ zusammen und befasst sich mit der Frage, wie den Bedürfnissen des österreichischen Arbeitsmarktes, die nicht mit inländischen oder europäischen Arbeitskräften zu decken sind, durch internationale Arbeitsmigration begegnet werden kann. Betrachtet werden hierbei sowohl die Effektivität als auch die Effizienz des österreichischen Arbeitsmigrationssystems.

Im Rahmen der jüngsten Rot- Weiß-Rot-Kartenreform wurden die Rahmenbedingungen für die Zuwanderung von Fachkräften außerhalb der EU nach Österreich verbessert. Dennoch bleibt die Zahl der Zuzüge aus Drittstaaten trotz signifikant angestiegener Zulassungen auch drei Jahre nach der Reform deutlich geringer als in anderen OECD-Ländern. Die geringe Zahl an Arbeitsmigranten aus Drittländern wird allerdings durch einen relativ starken Zustrom an Arbeitskräften aus dem europäischen Freizügigkeitsraum wettgemacht. Um das Potenzial der Arbeitszuwanderung aus Drittländern besser zu nutzen, scheinen weitere Anpassungen im Bereich der Zulassungskriterien, des Zulassungsverfahrens und der statistischen Infrastruktur notwendig.

Autoreninformation:

  • Dr. Thomas Liebig ist leitender Ökonom in der Abteilung für Internationale Migration derOECD in Paris. Er ist ua zuständig für OECD-Arbeiten zur Steuerung der Arbeitsmigration und zur Integration von Personen mit Migrationshintergrund, darunter die EUOECD-Integrationsindikatoren. Zudem ist er Ko-Autor des jüngsten OECD-Berichts zur Arbeitsmigration nach Österreich (Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte: Österreich). Im Anschluss an Studien der Volkswirtschaftslehre und der Internationalen Beziehungen in St. Gallen (Schweiz) und Barcelona arbeitete er 2000 als Consultant in der volkswirtschaftlichen Abteilung der OECD. 2001–2004 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Arbeitsökonomie und Arbeitsrecht an der Universität St. Gallen und promovierte an der Universität St. Gallen zum Thema „A new phenomenon: the international competition for highly-skilled migrants and its consequences for Germany“.
  • Anne-Sophie Schmidt ist Consultant in der Abteilung für Internationale Migration der OECD in Paris. Sie arbeitet an verschiedenen Projekten zur Integration von Personen mit Migrationshintergrund in OECD Ländern und ist Ko-Autorin des jüngsten OECD-Berichts zur Arbeitsmigration nach Österreich (Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte: Österreich). Anne-Sophie Schmidt hat einen Doppelmasterabschluss in Politikwissenschaften und Europarecht von der Sciences-Po Paris und der FU Berlin und einen Bachelor in Internationale Beziehungen von der Universität Maastricht (Niederlande). Bevor sie zur OECD kam, war sie im Rahmen ihrer Ausbildung am Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg und am Europäischen Forum für Migrationsstudien der Universität Bamberg tätig.


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Margit Kreuzhuber: Geographische Mobilität – wohin soll in der Arbeitsmigration die Reise gehen

Die Mobilitätsbereitschaft ist in den EU-Mitgliedstaaten sehr unterschiedlich ausgeprägt, wobei die Bevölkerung in Italien, Österreich und Griechenland laut Eurobarometer-Befragung am wenigsten mobil ist. In den letzten Jahren hat jedoch – auch als Auswirkung der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen – die Zuwanderung aus den südlichen EU-Mitgliedstaaten nach Österreich deutlich zugenommen. Generell dominiert in Österreich mittlerweile die Zuwanderung aus anderen EU-Mitgliedstaaten, sie beträgt mittlerweile zwei Drittel der Nettozuwanderung.

Aufgrund der demographischen Entwicklung wird der Fachkräftemangel künftig deutlich steigen, daher sind neben Initiativen, die am inländischen Arbeitskräftepotenzial ansetzen, auch umfassende Maßnahmen im Bereich der Arbeitsmigration notwendig. Die Rot- Weiß-Rot–Karte war ein erster wichtiger Schritt um die Attraktivität Österreichs für internationale Talente zu steigern, sie birgt aber ein viel größeres Potenzial, das es zu heben gilt. Damit Österreich im internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe mit- halten kann, braucht es eine Gesamtstrategie für qualifizierte Zuwanderung, die sich ua mit einer gezielten Informationspolitik in ausgewählten Herkunftsländern, einem attraktiven Außenauftritt und der Weiterentwicklung der Willkommenskultur befasst.

Autoreninformation: Frau MMag. Margit Kreuzhuber ist Referentin in der Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit,in der Wirtschaftskammer Österreich.

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Gabriele Straßegger: Wie mobil sind die Österreicher

Wir leben derzeit in einer Zeit des massiven Wandels. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie Österreich auf diese Veränderungen reagiert. Der vorliegende Beitrag untersucht Fragen zur Mobilität im beruflichen Kontext, zB ob mehr Mobilität der Österreicherinnen und Österreicher den Fachkräftemangel entschärfen könnte. Die Einbeziehung der Betriebe in die Weiterbildung von arbeitssuchenden Personen könnte den Missmatch am Arbeitsmarkt verringern. Außerdem braucht es die richtigen Rahmenbedingungen, um Mobilität in Österreich zu fördern.

Autoreninformation: Mag. Gabriele Straßegger ist Referentin in der Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit in der Wirtschaftskammer Österreich.

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Werner Eichhorst/Florian Buhlmann: Die Zukunft der Arbeit und der Wandel der Arbeitswelt

Die Zukunft der Arbeit wird vom technischen Fortschritt, der Globalisierung, dem de- mographischen Wandel und institutionellen Veränderungen geprägt. Daraus entwickelt sich in Fortschreibung jüngerer Entwicklungen eine vielfältige Arbeitswelt mit erhebli- chen Unterschieden der Arbeitsbedingungen nach Branchen und Berufen, wobei vor al- lem kreative, interaktive und komplexere Tätigkeiten und die dafür benötigten Fach- kräfte im Mittelpunkt stehen werden. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an die Unternehmen im Hinblick auf Innovationsfähigkeit und Flexibilität, wobei die Vereinbar- keit mit den Präferenzen der Arbeitskräfte eine zentrale Herausforderung für eine trag- fähige Arbeitsorganisation wird.

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Wilhelm Bauer: Smarter Working – Menschen.Räume.Technologien – Die digitale Transformation von Gesellschaft und Wirtschaft

Unsere Gesellschaft – und mit ihr auch viele andere auf der Welt – steht aufgrund des demografischen Wandels, des Fachkräftemangels und der fortschreitenden Digitalisierung unseres Lebens vor neuen tiefgreifenden Herausforderungen: Arbeits- und Lebens- welten befinden sich in einer gewaltigen Transformation, die durch veränderte menschliche Bedürfnisse, das Zusammenwachsen von Arbeit und Leben in einer hybriden Welt sowie technologische Innovationen getrieben wird. Das Internet und digitale Technologien, allen voran auch die mobile Nutzung von Daten, gestalten somit nicht nur unseren Alltag neu, sondern führen auch zu tiefgreifenden Veränderungen in Wirtschaft und Arbeitswelt insgesamt.

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Michael Bartz/Thomas Schmutzer: New World of Work – Warum kein Stein auf dem anderenbleibt

Im vorliegenden Beitrag geben die zwei Buchautoren – Michael Bartz und Thomas Schmutzer – des gleichnamigen Buches „New World of Work – Warum kein Stein auf dem anderen bleibt“ einen Überblick über die grundlegenden Veränderungen unserer Arbeitswelten mit besonderem Fokus auf Österreich. Es wird aufgezeigt, warum für ArbeitnehmerInnen neue innovative Arbeitsweisen wichtig sind und warum sich die Unternehmenstransformation in Richtung New World of Work für Betriebe rechnet. Außerdem wird in diesem Beitrag skizziert, welche Schritte in Unternehmen auf dem Weg in Richtung New World of Work erforderlich sind.

Michael Bartz und Thomas Schmutzer haben in dieser Zusammenfassung viele Jahre praktischer Erfahrung aus Industrieprojekten und angewandter Forschung einfließen lassen und heben in der nachfolgenden Darstellung ausgewählte Unternehmensbeispiele aus Österreich hervor.

Autoreninformation: 

  • Michael Bartz ist langjähriger Industriemanager (Philips, Capgemini, Microsoft). 2010 hat er eine volle Professur an der IMC FH Krems angenommen. Dort leitet er das New World of Work Forschungszentrum. Das Forschungszentrum ist spezialisiert auf die Erfolgsmessung von New World of Work Unternehmenstransformationen. Zielsetzung ist die Messung und Bewertung der betriebswirtschaftlichen Erfolge und Verbesserungen durch die Einführung neuer innovativer Arbeitsformen und -technologien in Unternehmen.
  • Mag. Thomas Schmutzer, CMC, ist Geschäftsführer und Gesellschafter der HMP Beratungs GmbH, einem internationalen Beratungsunternehmen. Die Firma ist spezialisiert auf Technologie- und Organisationsberatung aus einer Hand mit dem Beratungsschwerpunkt „New World of Work Unternehmenstransformation“. Die HMP Beratungs GmbH hat eine langjährige Kooperation mit dem New World of Work Forschungszentrum der IMC FH Krems. Ziel ist die Verbindung von wissenschaftlicher Forschung und innovativerTechnologie- und Organisationsberatung. Schmutzer hält internationale Vorträge, bloggt regelmäßig, schreibt Kolumnen und ist seit vielen Jahren Jurymitglied des Ebiz Awards Österreichs.


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Christoph Reithofer: Einkommensmobilität anhand des Konzepts des „positional change“ in Österreich 

Die Konzepte zur Einkommensmobilität beschäftigen sich damit, wie sich die individuellen Einkommen in einer Gesellschaft im Zeitverlauf ändern. Ein Konzept zur Mobilität ist der „positional change“. Bei diesem wird untersucht, wie sich die Positionen von Haus- halten oder Personen in der Einkommensverteilung im Zeitverlauf ändern. Auf Basis dieses Konzeptes und daraus abgeleiteten Maßzahlen und Darstellungsformen wird die intragenerationale Einkommensmobilität in Österreich dargestellt. Datengrundlage sind EU-SILC Daten, die eine Analyse im Zeitverlauf und einen Vergleich mit anderen europäischen Ländern erlauben. Abschließend wird untersucht, welche Merkmale jene Haus- halte haben, die in der Einkommenshierarchie aufsteigen, absteigen oder auf ihrer Position verbleiben.

Autoreninformation: Christoph Reithofer MSc, Referent Wirtschaftskammer Österreich Stabsabteilung Statistik

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>> Übersicht Ausgabe 1/2015

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