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Produktivität

Ausgabe 1/2017 der Wirtschaftspolitischen Blätter

Zusammenfassung | Redaktion

Die kontinuierliche Verlangsamung des Wachstums der Arbeitsproduktivität stellt für viele Volkswirtschaften eine Herausforderung auf verschiedenen Ebenen dar: eine alternde Bevölkerung braucht Produktivitätswachstum, um eine steigende Anzahl an Pensionsempfänger/innen zu finanzieren. Die Unternehmen benötigen es, um im internationalen Wettbewerb besser bestehen zu können. Und die Arbeitnehmer/innen, um von nachhaltigen Lohnsteigerungen zu profitieren. Doch die Zusammenhänge sind komplex und häufig kontextspezifisch. Die Ausgabe 1/2017 der Wirtschaftspolitischen Blätter zum Thema „Produktivität“ beleuchtet einige davon.

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Übersicht: Alle Beiträge und Autoren

>> Inhalt der Ausgabe 1/2017

Ausgewählte Beiträge

Die Produktionsverflechtung der verarbeitenden Industrie mit Unternehmensdienstleistungen - Segen oder Fluch? | Sandra M. Leitner und Robert Stehrer

Seit 20 bis 30 Jahren ist in der EU ein deutlicher Anstieg der Bedeutung von Dienstleistungen, vor allem Unternehmensdienstleistungen, für die verarbeitende Industrie zu erkennen, ein nicht unwesentlicher Teil davon wird aus dem Ausland bezogen. Eine empirische Analyse zeigt, inwiefern sich durch diese stärkere Verflechtung für die verarbeitende Industrie Produktivitätszuwächse ergeben und welche Beschaffungskanäle besonders relevant sind.

Die Ergebnisse deuten auf einen produktivitäts-fördernden Effekt einer stärkeren Verflechtung, insbesondere mit ausländischen Unternehmensdienstleistungen. Davon profitieren vor allem kleinere Ökonomien wie beispielsweise Österreich, sowie hoch- und mittelhochtechnologische Industrien.

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Sandra Leitner


Robert Stehrer


Arbeitsproduktivität: Eine Herausforderung für alle Regionen
Highlights des OECD Regional Outlook 2016:  Productive Regions for Inclusive Societies 
| Alexander C. Lembcke und Karen Maguire

Die Analyse der Produktivitätsentwicklung auf regionaler Ebene identifiziert zwei zentrale Herausforderungen: die allgemeine Verlangsamung des Produktivitätswachstums und die wachsende Kluft zwischen Regionen. Dabei übertrifft nicht nur das Produktivitätsniveau in den führenden Regionen das im Rest des Landes, die Divergenz betrifft auch das Wachstum.

Österreich und Deutschland widersetzen sich dem Trend auseinanderdriftender regionaler Produktivität, jedoch zulasten eines niedrigen Gesamtproduktivitätswachstums. Darum gilt es spezifische Maßnahmen umzusetzen, die sowohl das Wachstum in den führenden Regionen fördern, als auch den Aufholprozess in jenen Regionen stimulieren, die bisher zurückblieben sind.

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Alexander Lembcke
Karen Maguire


Zum Wohle! Produktivitätswachstum in der Gesundheitswirtschaft | Alexander Karmann, Cornelius Plaul und Felix Rösel

Die Gesundheitswirtschaft stellt einen arbeitsintensiven und gleichzeitig hochinnovativen Bereich der Volkswirtschaft dar. Dennoch sind Messung, Umfang, Wirkung und Determinanten von Produktivitätszuwächsen im Gesundheitssektor noch kaum erforscht. Erste Ergebnisse zeigen, dass Produktivitätsgewinne in der Gesundheitswirtschaft größer und stabiler sind als die der Gesamtwirtschaft. Außerdem stiften sie einen unmittelbaren Nutzen für die Bevölkerung, wenn dadurch mehr oder bessere Behandlungen möglich werden.

Die Politik kann über geeignete Investitionen in Sach- und Humankapital sowie Spezialisierungs- und Professionalisierungsstrategien die Produktivitätsentwicklung in der Gesundheitswirtschaft fördern.

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Alexander Karmann
Cornelius Plaul


Der Einfluss der Investitionen auf die Arbeitsproduktivität | Klaus Weyerstraß

In Österreich und den meisten anderen Industrieländern hat sich das Wachstum der Arbeitsproduktivität in den vergangenen Jahren markant abgeschwächt. Dies ist problematisch, da das Produktivitätswachstum bei sinkender Erwerbsbevölkerung einen wichtigen Treiber des Wirtschaftswachstums darstellt und sich zudem der Spielraum für Reallohnerhöhungen nach dem Produktivitätsfortschritt bemisst.

Eine empirische Analyse zeigt, dass der Rückgang der Investitionsquote eine wesentliche Ursache für das schwache Produktivitätswachstum darstellt. Reformen zur Stärkung der Sachkapitalbildung würden sich also auch positiv auf die Arbeitsproduktivität auswirken.

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Klaus Weyerstraß