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Sparen, Konsum und Wohlstand 

Ausgabe 4/2016 der Wirtschaftspolitischen Blätter
Stand:

Zusammenfassung | Redaktion

Seit der Finanz- und Wirtschaftskrise wird wieder intensiv debattiert, ob Konsum oder Sparen zu mehr Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand führt. So eng diese Fragen miteinander verwoben sind, so verschieden sind die dahinterliegenden ökonomischen Sichtweisen und wirtschaftspolitischen Strategien. Gleichzeitig verändern sich Konsummuster durch die Globalisierung, Digitalisierung und die demographische Entwicklung. Die Implikationen für die Wirtschaftspolitik und die Unternehmen werden in der aktuellen Ausgabe der Wirtschaftspolitischen Blätter „Sparen, Konsum und Wohlstand“ beleuchtet. 

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Übersicht: Alle Beiträge und Autoren

>> Inhalt der Ausgabe 4/2016 

Ausgewählte Beiträge

Perspektiven des privaten Verbrauchs in Österreich | Christian Dreger

Während das Konsumniveau der privaten Haushalte in Österreich nach wie vor hoch ist, zeichnet sich in den letzten Jahren eine Konsumschwäche ab. Sowohl die permanente Einkommenshypothese als auch die demographische Entwicklung könnten auch in Zukunft schwache Zuwächse im Konsum begründen. Wirtschaftspolitisch sollten daher Strukturreformen ergriffen werden, um die Konsumkonjunktur zu stärken.

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Christian Dreger


Konsumieren oder Sparen? Für eine Renaissance des Kapitalismus | Michael von Prollius

Sparen bedeutet Nichtkonsumieren. Sparen heißt für die Zukunft vorsorgen – mit Kapital von heute. Wer spart, kann in der Zukunft mehr konsumieren, vorausgesetzt das Kapital wurde produktiv verwendet. Die einzige Alternative besteht darin, mehr zu arbeiten. Sparen bedeutet nicht, etwas nicht auszugeben, was man nicht hat. Diese Klarstellung ist von Bedeutung, wird doch ein Rückgang von Staatsausgaben fälschlich als Sparen bezeichnet, obwohl keine Rücklagen gebildet werden. 

Seit den 1990er Jahren wuchsen die privaten und staatlichen Konsumausgaben in Österreich und Deutschland rapide an. Die Konsumausgaben wuchsen schneller als die verfügbaren Einkommen, folglich sank die Sparquote. Steigender Wohlstand rechtfertigt nicht, statt auf Sparen auf noch mehr Konsum als Wachstumstreiber zu setzen. Vielmehr sind Sparen und Strukturreformen die Aufgaben unserer Zeit – sie fördern Wachstum. Das Sparverhalten ist Ausdruck der Haltung der Menschen zur Gegenwart und Zukunft. Da Sparen von der individuellen Möglichkeit des Konsumverzichts und persönlichen Motiven abhängt, sollten weder Wissenschaft noch Politik lenkend eingreifen.

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Michael von Prollius


Produktivität und Wohlstand: Eine Internationale Perspektive | Oliver Denk, Christian Kastrop

Wohlstand hängt zum Großteil vom Niveau des Konsums von privaten sowie vom Staat bereitgestellten Gütern und Dienstleistungen ab. Höherer Konsum bedeutet höherer Wohlstand. Der Konsum wiederum hängt von der Produktion ab. Das gesamtwirtschaftliche Produktionsvolumen lässt sich auf zwei Weisen steigern: durch eine Zunahme der geleisteten Arbeitsstunden oder durch eine Erhöhung der Arbeitsproduktivität.

Österreich zählt zu jenen Ländern mit Spielraum, die volkswirtschaftliche Produktion durch eine Ausweitung der Arbeitsstunden zu erhöhen. Dennoch erreichen fortgeschrittene Volkswirtschaften Zuwächse in der Produktion hauptsächlich über eine Erhöhung der Produktivität. Die Steigerung der Produktivität ist gerade in den „alten“ Industrieländern, die unter einer schrumpfenden Bevölkerung leiden, die einzige Wachstumsquelle, um dauerhaft Produktion, Konsum und Wohlstand zu fördern. Der Rückgang des Produktivitätswachstums über die letzten Jahre gibt daher Anlass zur Sorge. 

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Oliver Denk


Der Aufbruch konzeptioneller Grenzen: Wer ist der Konsument und was will er? | Bernadette Kamleitner, Sandra Holub, Monika Koller

Wir leben in einer dynamischen Zeit, in der selbst unser Verständnis des Menschen auf dem Prüfstand steht. Grenzen zwischen Objekt und Mensch, Körper und Geist, Individuum und Netzwerk, Gut und Identität, Tangiblem und Intangiblem, Eigentum und Zugang verschwinden mehr und mehr, sodass traditionelle Sichtweisen die Realität des Menschen, der Gesellschaft und des Marktes zunehmend unvollständig reflektieren. Der relativ rationale Agent und das klassische Gut beschreiben einen immer kleineren Teil der Realität. Es ist Zeit, einige dieser Dichotomien neu zu beleuchten.

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Bernadette Kamleitner


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