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Kooperation und Konflikt

Ausgabe 3/2017 der Wirtschaftspolitischen Blätter

Zusammenfassung | Redaktion

Kooperatives Verhalten führt für alle Beteiligten zu einem besseren Ergebnis – sei es beim Freihandel, dem Klimawandel oder bei der Sicherung wichtiger Ressourcen auf Unternehmensebene.

In den vergangenen Jahren ist allgemein eine zunehmende Verunsicherung zu beobachten: Wirtschaftskrise, Terrorismus, Kriege, Migration, Globalisierung, Klimawandel oder technologischer Wandel tragen dazu bei. Ökonomische und politische Konsequenzen sind bereits sichtbar - wirtschaftliche und (geo-)politische Kooperationen werden in Frage gestellt, teils sogar aufgekündigt. Dabei waren es Kooperationen, die zu Frieden, Wohlstand und Fortschritt führten, nicht der Konflikt.

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Übersicht: Alle Beiträge und Autoren

>> Inhalt der Ausgabe 3/2017

Ausgewählte Beiträge

Michael Grömling: Was blockiert private Investitionen in Deutschland?

Eine schwache Investitionstätigkeit zeigt sich in Deutschland in erster Linie anhand der nur noch stagnierenden Kapitalintensität. Mit einer Unternehmensbefragung wurden Investitionshemmnisse in Deutschland ermittelt. Dafür liegen vergleichbare Ergebnisse vom Herbst 2014 und vom Frühjahr 2017 vor.

Eine fehlende Güternachfrage zählt nicht zu den vordringlichen Investitionshemmnissen in Deutschland. Zwar hat sich das Niveau an politischer Unsicherheit merklich erhöht. Dies nehmen über ein Viertel der Unternehmen als ein starkes Investitionshemmnis wahr.

Im Vergleich zur Umfrage vom Herbst 2014 spielt die weltwirtschaftliche Unsicherheit aber nicht mehr die dominierende Rolle. Die Unternehmen nennen vor allem wirtschaftspolitisch verursachte Investitionshemmnisse. Das sind mit Abstand das hohe Regulierungsniveau in Deutschland und die Bürokratie. Auch hohe Energie- und Arbeitskosten, Unternehmenssteuern und Fachkräftemangel bremsen Investitionen.

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Prof. Michael Grömling



Stephan Klingebiel: Entwicklungspolitik in turbulenten Zeiten - Neuorientierung im Kontext von Krisen und strukturellem Wandel

Heutige entwicklungspolitische Debatten unterscheiden sich signifikant von früheren Diskussionen. Entwicklungszusammenarbeit (EZ) war von Beginn an mit der Herausforderung konfrontiert, den Nutzen und die Wirkungen in besonderer Weise demonstrieren
zu müssen.

Aktuelle Diskussionen nehmen eine andere Perspektive ein: Angesichts tiefgreifender Veränderungen in den internationalen Beziehungen, globaler Machtverschiebungen, des sich verändernden Charakters globaler Herausforderungen. Dieser neue Systemkontext hat erhebliche Rückwirkungen auf die Zielbestimmung und konkrete entwicklungspolitische Ansätze.

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Stephan Klingebiel


Linus Mattauch/Matthias Roesti/Moritz Schwarz/Jan Siegmeier: Wirtschaftswachstum und Klimawandel - Chancen und Herausforderungen auf dem Weg zur klimafreundlichen Gesellschaft

Die internationale Staatengemeinschaft hat die Dekarbonisierung der Wirtschaft zum Schutz vor unbeherrschbarem Klimawandel beschlossen. Gegenwärtig gibt es auf globaler wie nationaler Ebene eine Vielzahl politischer Maßnahmen zur Erreichung diese Ziels. Diese müssen jedoch stark ausgebaut und effizient ausgestaltet werden.

Der vorliegende Beitrag zeigt auf, dass Klimaschutz grundsätzlich mit Wirtschaftswachstum vereinbar ist, aber ebenso, dass diese Vereinbarkeit sehr anspruchsvoll sein wird und eine kohärente politische Regulierung benötigt:

Umfassende CO2-Preise sind eine notwendige Bedingung für ambitionierten Klimaschutz in wachsenden Wirtschaften. Diese sind aber nicht hinreichend; ergänzende Maßnahmen zum existierenden EU-Emissionshandel werden für eine effiziente Dekarbonisierung in Österreich benötigt.

Am Beispiel des Verkehrssektors und der Landwirtschaft Österreichs zeigen wir auf, wie eine gut gestaltet Klimapolitik Chancen für Wirtschaft und Gesellschaft eröffnet.

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Linus Mattauch
Matthias Rosti
Moritz Schwarz
Jan Siegmeier