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Nachhaltigkeit

Ausgabe 4/2019 der Wirtschaftspolitischen Blätter

Zusammenfassung der Redaktion

Die Nachhaltigkeit der europäischen Finanzpolitik hat sich verbessert, was sich darin zeigt, dass sich die Verschuldung der EU von 86,6 % in 2014 auf 80 % in 2018 reduziert hat. Zwischen 2007 und Ende 2018 hat die Europäische Investitionsbank mehr als 23 Mrd. Euro an Klimaanleihen („Climate Awareness Bonds“) ausgegeben und im Jahr 2018 sogenannte „Sustainability Awareness Bonds“ gestartet. Die Exportquote der österreichischen Umwelttechnikindustrie beträgt 72 % und trägt durch ihren Umsatz von 9,7 Mrd. Euro (2015) dazu bei, die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen global zu erreichen. Wie man sieht, ist der Nachhaltigkeitsbegriff äußerst vielfältig und hat drei wesentliche Aspekte: ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeit.

Unternehmen bestehen, weil sie nachhaltig wirtschaften und um nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen, sind innovative Unternehmen notwendig. Sie erfinden ressourceneffiziente Lösungen und verbreiten diese, indem sie sie erfolgreich kommerzialisieren. Durch das steigende Umweltbewusstsein in Österreich, in Europa aber auch weltweit, entsteht ein wachsender Markt für neuartige Lösungen.

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Übersicht: Alle Beiträge und Autoren

>> Inhalt der Ausgabe 4/2019

>> Content of issue 4/2019


Ausgewählte Beiträge

Nachhaltige Finanzierung erfolgreich gestalten

Demary und Neligan argumentieren, dass das derzeitige Rahmenwerk für nachhaltige Finanzierungen in der EU unausgewogen ist und zu stark die Sicht von Investoren und weniger jene der Emittenten betont. Finanzierungskosten können derzeit für Unternehmen steigen, da weder Vorleistungsgüterproduzenten zu grünen Endprodukten, noch der Beitrag von Investitionen zur Emissionsreduktion berücksichtigt wird.
Dr. Markus Demary
© IW Köln
Demary und Neligan empfehlen den Fokus auf grüne Wertschöpfungsketten zu legen, wodurch auch Vorleistungsgüterproduzenten die Möglichkeit haben, grüne Anleihen zu emittieren, vorausgesetzt sie leisten einen Beitrag zu grünen Produkten. Ebenso sollten aus ihrer Sicht grüne Anleihen ausgegeben werden können, wenn dieses Kapital in Investitionen in Technologien fließen, die Emissionen deutlich reduzieren.
Dr. Adriana Neligan
© IW Köln


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Eco-Innovationen messbar machen

Kemp präsentiert gemeinsam mit elf weiteren Co-Autoren ein Handbuch für die Messung von Eco-Innovationen. Dabei gehen sie auf wichtige Definitionen ein, auf mögliche Messmethoden und auf ihren Vorschlag eines Indikatorensystems für die Messung von Eco-Innovationen.
René Kemp
© René Kemp

Das viersäulige Messsystem, dass die Autoren vorschlagen, basiert auf Umweltindikatoren, Eco-Innovations-Indikatoren, Eco-Politik-Indikatoren und Sozioökonomische Well-Being-Indikatoren. Umweltindikatoren bilden die Grundlage für die Messung der Auswirkungen von Eco-Innovationsaktivitäten und Eco-Politiken. Eco-Policy-Indikatoren messen den Einfluss von Politiken auf die Umweltleistung durch Öko-Innovationen und können so Policy-Lücken identifizieren. Indikatoren für das sozioökonomische Wohlergehen stellen einen vierten Typ dar, der eine wertvolle Rolle spielt, um sicherzustellen, dass Verlagerungen zu einer nachhaltigen Wirtschaft nicht zu unerwünschten Nebenwirkungen führen.

Kemp et al empfehlen Definitionen von Eco-Innovationen international zu harmonisieren, um Daten besser sammeln zu können und Vergleichbarkeit zu garantieren. Weiters empfehlen sie mehrere Maßnahmen, die darauf abzielen, die statistische Erfassung von Eco-Innovationen zu verbessern und die Verwertbarkeit der erstellten Daten sicherzustellen.

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